IR-Passfilter (685nm)

IR-Passfilter (685nm)
Preis ab: 79,00 €
Preis inkl. MwSt. (19%) zzgl. Versand
  • Baader IR-Pass Filter, HWB 685nm. Mit Hilfe von diesen Filtern entstehen weltweit mit die besten Marsaufnahmen bei Verwendung von Webcams.
  • Der Trick: man macht zusätzlich zum Farbbild noch eine Belichtung für den "LUMINANZ-Kanal", jedoch nicht - wie üblich - mit der spektralen Bandbreite von 400 - 700nm, sondern tief ins rote verschoben - beginnend bei 670nm. Das Transmissionsfenster beginnt bei tiefroten 670nm, also gerade noch im sichtbaren Bereich, sodass man vernünftig fokussieren kann.
  • Der Effekt: Im langwelligen Spektralbereich wirkt sich die atmosphärische Luftunruhe (Seeing) wesentlich geringer auf die Bildschärfe aus! Dunkle Strukturen auf Mars, Jupiter aber auch z.B. an Mond und Sonne werden dadurch wesentlich schärfer wiedergegeben und lassen sich als vierte Bildinformation in die farbige (RGB-) Aufnahme einbauen. Für jeden Besitzer einer CCD-Kamera eine hochinteressante Erweiterung des "Arsenals" gegen die Luftunruhe.
  • Reflexfrei entspiegelt und planoptisch poliert

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Whats the actual size of your 2" filters in "mm" with and without frame/ring?
What step down adapter is suggested from a 52 mm to "-- mm"?
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Frage von: Waqas Ahmad am 10.10.2016 19:54:00 | 1 Antwort(en)
What are the threads and pitch of your 1.25" and 2" filters?
0
Frage von: Anders G. am 20.09.2017 12:55:00 | 1 Antwort(en)
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Technische Daten

Zusatzinformation

Hersteller Baader Planetarium
Artikelnummer (#) ir-pass
Filterfassung gefasst (LPFC 6mm)
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Marcel Drechsler 311/11/2017 08/11/201703:50
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Definitiv
Verwendung des Baader IR-Passfilters im Deep Sky B
Die Wellenlängen jenseits der 700nm sind nicht nur für die Planetenfotografie interessant, sondern bieten auch dem Deep Sky Fotografen spannende Möglichkeiten und neue Einblicke in die „Paradeobjekte“ am Nachthimmel.
Mit der neuen Generation von (Mono-) Amateurkameras, die bis 1100nm empfindlich sind ist es möglich den nahen Infrarotbereich (NIR) abzulichten, um so bislang verborgende Details in Wasserstoff- oder Molekülwolken zu entdecken. Der berühmte Pferdekopfnebel beginnt im NIR leicht transparent zu werden und gibt den Blick auf in ihm enthaltene Sterne frei, der Orionnebel entblößt Cluster junger Sterne und selbst in Dunkelnebeln kann man Geburtsstätten von Sternen sehen.

Meine Empfehlung für die Verwendung des Baader IR-Passfilters im Deep Sky Bereich:
Kombinieren sie die NIR-Daten in der Bildbearbeitung mit anderen Wellenlängen des Lichtspektrums.
Zum Beispiel NIR mit einem Schmalband H-alpha-Filter oder zusätzlich noch Grün und Blau.

Tipp:
Nach meiner Erfahrung neigen Sterne im IR-Bereich stark dazu, sich aufzublähen. Daher ist es ratsam mit kurzen, aber zahlreichen Einzelframes zu arbeiten, um zu verhindern, dass zu dicke Sterne das Bild verderben.


Pros in der Deep Sky Fotografie
- bis zu zehnmal mehr sichtbare Sterne
- Nebelstrukturen werden leicht transparent
- Luftunruhe und schlechtes Seeing fällt nicht so stark ins Gewicht

Cons in der Deep Sky Fotografie
- weniger scharfe Details
- relativ lange Gesamtbelichtungszeit (etwa analog Schmalband OIII)
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W. Paech 191/07/2016 10/07/201603:23
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Definitiv
IR-Pass Filtervergleich Planetenfotografie
Sehr geehrtes Baader Team,

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass sich die Seeingbedingungen im spektralen nahen Infrarotbereich gegenüber dem blauen und grünen Licht in vielen Fällen deutlich verbessern lässt.

Ich habe mich schon lange gefragt, ob es sinnvoll sein könne, Filter einzusetzen, die erst jenseits der 685nm des BAADER Filters öffnen, um die Seeingbedingungen während der Aufnahme von Rohavifiles weiter zu verbessern.

Im Juli und August 2016 habe ich an insgesamt 10 Abenden zu verschiedenen Mondphasen und Uhrzeiten Rohavifiles im direkten Vergleich mit drei Filtern (BAADER 685, Astronomik 742- und 897nm) aufgenommen.

FAZIT: Aus meiner Sicht gibt es nach diesem ausführlichen Test keinen Grund Mondauf-nahmen in tieferes IR zu verlegen. Eine weitere Seeingberuhigung wird nicht sichtbar. Das BAADER IRPass Filter ist in meinen Augen ein optimaler Kompromiss zwischen Seeinge-beruhigung und Belichtungszeit.

Den gesamten Bericht und Testbilder in hoher Auflösung habe ich Baader Planetarium zukommen lassen
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Herr Paech hat bereits viele Produkte von uns getestet und unter anderem über den IR-Pass Filter schon einige Erfahrungsberichte geschrieben. Sie finden diese unter dem Tab "Weitere Informationen".
Den hier erwähnten ausführlichen IR-Pass Filtervergleich haben wir ebenfalls in unseren Blog mit aufgenommen, siehe hier:

www.baader-planetarium.com/de/blog/ir-pass-filtervergleich-planetenfotografie
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