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C2 Swan-Band Filter (15nm ) – O-III parallel

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Filtergröße:None
  • Kometenfilter für die beiden hellsten C2-Emissionslinien bei 511 und 514nm (genannt "Swan-Band") im Gasschweif bzw. der Gashülle von Kometen
  • Blockt die benachbarte OIII-Linie, die im Schweif von Kometen nicht überwiegend vorkommt
  • CMOS-optimiert für erhöhten Kontrast
  • Reflexfrei entspiegelt und planoptisch poliert, mit Front-Reflex-Blocker™ und Life-Coat™
  • Geschwärzte Ränder rundum

Das SwanBand-Filter ist in der Tat ein sehr spezielles Filter mit Zentralwellenlänge bei 512 nm und ≤15nm Halbwertsbreite – erstmalig ohne jegliche O III Transmission. Es ist daher für eine Vielzahl von unüblichen Anwendungen geeignet welche z.T. noch weitere Untersuchungen erfordern, sei es als „O III Parallelfilter“ um Sterne besser aus dem Bild entfernen zu können, sei es als Sonnenfilter in einem bislang nicht zugänglichen Abschnitt des Spektrums. Wir würden uns über Ihre Erfahrungsberichte auch abseits der Kometenfotografie freuen.

C2 Swan-Band Filter (15nm ) – O-III parallel

Kontrastgewinn für Kometenjäger

Der Baader C2 SWAN-Band-Filter mit ≤ 15 nm Halbwertsbreite isoliert die beiden C2-Linien bei 511 und 514nm.

Diese beiden nach ihrem Entdecker Swan-Banden genannten Emissionslinien dominieren das Spektrum des Gasschweifs eines Kometen im sichtbaren Bereich. Das Filter lässt nur das Licht der beiden Kohlenstoffbanden durch und blockt unter anderem das allgegenwärtige Streulicht, ähnlich einem Nebelfilter bei der Deep-Sky-Beobachtung. Strukturen im Gasschweif werden so auch unter guten Beobachtungsbedingungen deutlicher. Gleichzeitig blockiert er die OIII-Linie bei 501nm und darunter vollständig, die andere Swan-Band Filter passieren lassen. So ist ein noch höherer Kontrast möglich, und Kometen mit Gasschweif lassen sich noch besser von den Kometen unterscheiden, die von einem Staubschweif dominiert werden (und bei denen ein SWAN-Filter nur eine geringe Kontraststeigerung bringt). Für ambitionierte Kometenbeobachter gehört ein SWAN- Band Filter zur Grundausstattung.

Pünktlich zur Einführung des neuen C2 Swan-Band Filters hat sich als Testobjekt ein heller Komet, der Komet C/2022 E3 (ZTF) angeboten. Unser Kunde Andreas Bringmann war einer unserer ersten Tester - siehe Produktbewertungen

Diese Aufnahme erfolgte aus der Großstadt und bei einem fast vollen Mond. Man kann klar erkennen welche Mengen an "doppelt ionisiertem Kohlenstoff" (das zum Leuchten angeregte Carbon strahlt nur in den Wellenlängen 511 nm und 514 nm ) von dem Kometen abgegeben wurde. Das Filter zeigt die komplette Ausdehnung der Ionenwolke um einen Kometen:

C-2022E3_ZTF passiert Hassaleh in Auriga (Baader C2 Swan-Band 15nm), aufgenommen mit Celestron EdgeHD 11", Takahashi FSQ-85ED | Moravian Instruments G3-16200 MK I, ZWO ASI6200MM Pro | 10Micron GM3000 HPS & Baader C2 Swand-Bad Filter, 2" (15nm), © A. Bringmann

Der Baader SWAN-Filter bietet alle Vorteile der CMOS-optimierten Baader Filter:

  • erhöhter Kontrast, abgestimmt auf typische CMOS-Quanteneffizienz und s/n-Verhältnis
  • Reflex-Blocker™-Beschichtungen, für größtmögliche Unempfindlichkeit gegen Retro-Reflektion von nächstgelegener Hilfspoptik, auch unter widrigsten Bedingungen
  • identische Filterdicke zu bestehenden Standards, mit größter Sorgfalt bezügl. Homofokalität
  • geschwärzte Ränder rundum, mit Filter-Frontseiten-Indikator in Form eines teleskopseitigen schwarzen Außenrandes, um zusätzlich jegliche Reflexion durch auf den Filterrand fallendes Licht zu vermeiden
  • jedes Filter individuell feinoptisch poliert und beschichtet, mit versiegeltem Beschichtungsrand (NICHT aus einer größeren Platte herausgeschnitten – mit dadurch freiliegenden Beschichtungsrändern mehr dazu siehe hier)
  • Life-Coat™: nochmals härtere Beschichtungen, um eine alterungsbeständige Beschichtung über eine unbegrenzte Lebensdauer zu ermöglichen – selbst bei widrigsten Umgebungen

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C2 Swan-Band Filter (15nm ) – O-III parallel

  • Technische Daten noch nicht spezifiert
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Top customer reviews

Wiewo
Sterne
00
Genau das braucht man für Kometen mit Gasschweif!
OIII Filter, welche die C-Linien inkludieren gibt es genug. Endlich einmal ein Filter der die OIII Linie aussperrt! Speziell in Himmelsbereichen mit OIII Nebeln im Hintergrund ist das definitiv ein Vorteil.
Váradi Nagy Pál
Sterne
30
A decent little monochromator for my Sun
Well, some of you may already know me as the lunch break solar photographer, so I couldn't resist this filter. I knew what I was expecting: a monochromator pretty much like the Solar Continuum, maybe with a bit more mottling, maybe a bit more faculae, but otherwise nothing spectacular (no G-band, no MgII-bands, not even prominences as I did manage to capture one with the 5.5 Hydrogen Beta filter) just continuum. Allow me to show two photos, of the Sun on 2023-09-07, ND3.8, 102/714ED, Swan filter and ASI 533MM-Pro. One is the "as it came out" version, the other one has its details slightly enhanced via local contrasts.
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Baader Planetarium
Antwort von Baader Planetarium
Thanks for sharing this interesting use of our C2 Swan-Band Filter!
It does its job
No issues so far
Uwe Pilz, Fachgruppe Kometen
Sterne
20
Engbandiger, kontrastreicher als Lumicon
Swan-Band-Filter wurden bislang nur von Lumicon produziert. Baader hat einen Filter herausgebracht, der sich von den Lumicon-Filtern unterscheidet. Lumicon hat 25 nm Halbwertsbreite und erfasst die [OIII]-Linie mit, ist also auch als [OIII]-Filter zu benutzen. Der Baader-Filter ist nur 15 nm breit und blendet diese Linie aus. Dieser Fakt allein wird wohl an einem Kometen nichts machen, wenn er nicht gerade vorm Zirrusnebel steht :) Eine geringere Halbwertsbreite heißt aber höherer Kontrast. Ich habe beide Filter an C/2023 E1 (ATLAS) verglichen. Komet Atlas ist derzeit (Mitte August 2023) noch um 9m5 hell und damit von einem dunklen Standort aus etwas für zumindest größere Ferngläser. Der Komet ist recht groß, 6'. Der Himmelshintergrund war mit dem Baader-Filter deutlich dunkler, das Bild ansprechender. In etwa wie der Vergleich von UHC (ohne S) und [OIII] an Nebeln. Das war von den Bandbreiten her auch zu erwarten. Der Kometenschweif emittiert möglicherweise andere Wellenlängen als der molekulare Kohlenstoff der Koma. Welche Auswirkungen dies hat, muss ich noch ergründen. ATLAS hat ja keinen wahrnehmbaren Schweif. Der Filter wurde von Baader prompt geliefert, nur 2 Tage.
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Besserer Kontrast, unterdrückt die Lichtverschmutzung effektiver
Yannick Akar
Sterne
10
Aufnahmen mit einem normalen LPS Luminanz Filter (Hutech IDAS LPS-P2) und Einzelaufnahmen mit dem C2 Swan-Band Filter
Die Aufnahmen erfolgten am 29. Januar 2023 direkt vom Standort von Mannheim. Die Testreihe bestand aus Aufnahmen mit einem normalen LPS Luminanz Filter (Hutech IDAS LPS-P2) und Einzelaufnahmen mit dem Swan-Band Filter. Der Vergleich zwischen den Luminanz- und Swan-Band-Aufnahmen zeigt deutlich die wahre Stärke des schmalbandigen Swan-Band-Filters gegenüber einem Vollspektrum-Luminanz Filter. Der doppelt ionisierte Kohlenstoff vom Kometen C2022 E3 (ZTF) wurde durch Aufnahmen mit dem Swan-Band-Filter deutlich abgebildet, bedingt durch Umwelteinflüsse wie Lichtverschmutzung fehlen diese auf meinen Luminanz-Aufnahmen vollständig. Durch die Kombination aus Swan-Band- und Luminanz Filter konnte ich so nicht nur bis in den Kern des Kometen feine Details in der anschließenden Bildbearbeitung herausarbeiten, auch das zum Leuchten angeregte Carbon wurde mithilfe des Swan-Band-Filters in der finalen Aufnahme klar sichtbar. Bilddetails: C-2022 E3 (ZTF) – Aufgenommen mit Celestron RASA 11“ / QHY268M / iOptron CEM60 / Baader C2 Swan-Band Filter (15nm) 2“ & Hutech IDAS LPS-P2 2“
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A. Bringmann
Sterne
10
C2 Swan-Band (OIII parallel) 15nm - Kontrastgewinn für Kometenjäger
Pünktlich zum Test des neuen C2-Filters hat sich als Testobjekt ein heller Komet angeboten. Komet C/2022 E3 (ZTF) vom 8.FEB.2023: https://www.astrobin.com/3rxr9y/ https://www.astrobin.com/full/3rxr9y/0/ Diese Aufnahme erfolgte aus der Großstadt und bei einem fast vollen Mond. Man kann klar erkennen welche Mengen an "doppelt ionisiertem Kohlenstoff" (das zum Leuchten angeregte Carbon strahlt nur in den Wellenlängen 511 und 514 nm ) von dem Kometen abgegeben wurde. Auch ein nur mag 16.2 schwache C/2022 U2 (ATLAS), der von dem mag 5.8 hellen C/2022 E3 (ZTF) überholt wird, konnte fotografiert werden: https://www.astrobin.com/5drx2q/ https://www.astrobin.com/full/5drx2q/0/ Die präzise 10Micron GM3000 HPS Montierung folgte hier dem schwächeren Kometen. Und so wird die Bewegung vor den Hintergrundsternen und gleichzeitig die Bewegung des hellen Kometen in dieser Aufnahme sichtbar. Hochinteressant wäre ein Vergleich, bei dem ein Komet sowohl durch ein OIII-Filter als auch durch das neue C2-Filter belichtet werden würde. So könnte man mit der grössere Carbon-Gaswolke ganz bewusst den inneren Kometenkern hervorheben. Da das C2-Filters, ausschließlich die grüne Carbontransmission passieren läßt, könnte der von der Sonne beleuchteten Staubschweif mit dem neuen 20 nm H-alpha-Filter sehr deutlich hervorheben wrden. Allen ambitionierten Kometenjäger wünsche ich beim Einsatz des neuen C2-Filters viel Freude am hohen Kontrastgewinn bei Gaskometen!
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Baader Planetarium
Antwort von Baader Planetarium
Herr Andreas Bringmann war einer unserer ersten Tester der neuen C2 Swan-Band Filter (15nm ) – O-III parallel. Wir bedanken uns für die Aufnahme und freuen uns das dieser neue Filter sich derart bewährt. Da es leider nicht möglich ist, Links in einem Produktbewertung darzustellen, haben wir sie hier unten noch einmal verlinkt: Komet C/2022 E3 (ZTF) vom 8.FEB.2023: https://www.astrobin.com/3rxr9y/ https://www.astrobin.com/full/3rxr9y/0/ Auch ein nur mag 16.2 schwache C/2022 U2 (ATLAS), der von dem mag 5.8 hellen C/2022 E3 (ZTF) überholt wird, konnte fotografiert werden: https://www.astrobin.com/5drx2q/ https://www.astrobin.com/full/5drx2q/0/
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