Author Archives: Michael Risch

Über den Autor

Michael Risch

Seit er als kleines Kind die letzte Mondlandung gesehen hat, interessiert sich Michael Risch für Astronomie und Raumfahrt.1981 wurde er Mitglied im Verein der Amateurastrononen des Saarlandes und hat als Vorstandsmitglied den Aufbau der Sternwarte Peterberg begleitet. Als Mitbegründer und erster Webmaster von www.astronomie.de hat er zahlreiche Ideen und Berichte zu astronomischen- und Raumfahrtthemen zum ersten deutschen Astronomieportal beigesteuert. In der Praxis hat er sich mit Planeten- und Kometen, Sonne, Deep Sky- sowie TWAN-Style Fotografie befasst, auch auf Fernreisen u.a. zu 7 totalen Sonnenfinsternissen. Als langjähriger wissenschaftlicher Lektor hat er "Nordlicht und Sterne" Reisen in den Polarkreis geleitet. Michael hat viele eigene Fotos und Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht und mit seinem Kollegen Martin Rietze für "Color Foto" Kapitel für die Bücher Fotoschule und Extremfotografie verfasst.

Bei Baader-Planetarium ist er im Sternwarten-Projektteam und wird im In- und Ausland für Vorträge gebucht. Ferner ist er Fachberater für Observatorien, Kuppeln, High End Montierungen, Teleskope und vieles mehr.


  • Jetzt Komet ZTF (C/2022 E3) in Fernglas und Teleskop beobachten!

    Das neue Jahr beginnt mit einem neuen Kometen, der vielleicht sogar mit bloßem Auge zu sehen sein wird. Komet C/2022 E3 ZTF kommt erstmals seit sicherlich 50.000 Jahren in Sonnennähe, und am Donnerstag den 12. Januar wird er unserem Zentralgestirn etwa so nahe kommen wie die Erde. Schon seit einigen Monaten wird er verfolgt von Amateur- und Profiastronomen. Er hat jetzt etwa 7. Größe, ist also mit gängigen Ferngläsern und erst recht kleinen Teleskopen beobachtbar. Den derzeit drei Grad langen Plasmaschweif und einen kurzen Staubschweif-Fächer, den aktuelle Fotos zeigen, wird man visuell mit kleinen Optiken allerdings noch nicht sehen. Doch das ändert sich bald. Der bekannte Kometenfotograf Michael Jäger hat uns am 4.1. eine beeindruckende Animation und ein schönes Farbbild des Kometen geschickt und schreibt...
  • Amateure blicken unter die Wolkendecke der Venus mit Hilfe unserer SLOAN Filter

    Amateure erforschen die Venus mit den Baader SLOAN Filtern Immer wieder können Amateurastronomen auch heutzutage noch zu wissenschaftlicher Forschung beitragen. So eröffnen unsere neuen photometrischen Filter nun ein weiteres Fenster in die Tiefen der Atmosphäre des Planeten Venus. Die Venus lässt Forscher staunen. Sie ist so groß wie die Erde, unterscheidet sich aber extrem von dieser. Die Venus ist eine Höllenwelt mit Temperaturen von bis zu 450 Grad an der Oberfläche. Die Ursache dafür ist eine enorm dichte Atmosphäre, welche einen Druck erzeugt, wie er auf der Erde nur in einer Meerestiefe von 900m herrscht. Diese Atmosphäre besteht zu 90% aus Kohlendioxid, eine dichte Schicht aus Schwefeldioxidwolken macht sie für uns undurchsichtig. Es gibt nur sehr wenige eng begrenzte Wellenlängen, in denen eine Raumsondenkamera oder...
  • David neben Goliath – 2.3m AllSky Kuppel beim Large Binocular Telescope

    Auf dem 3221m hohen Mount Graham in Arizona (USA) steht ein Observatorium wie kein zweites, weil es aus zwei riesigen optischen Teleskopen auf einer gemeinsamen Montierung unter einem enormen Schutzbau besteht: das Large Binocular Telescope Observatory (LBTO) Daneben wurde nun eine geradezu winzige Baader 2.3m AllSky Kuppel montiert. Entdecken Sie die 2.3M Baader AllSky Kuppel mit weiteren Bildern auch auf unserer Weltkarte Das „Large Binocular Telescope“ hat zwei Spiegel mit je 8,4m Durchmesser, welche zusammengeschaltet sogar das derzeit größte optische Teleskop der Welt ergeben. Es sammelt so viel Licht wie ein 11,8m Teleskop. Durch den Abstand der Spiegel wird jedoch die Auflösung eines 22,8m Spiegels erreicht, welche dank einer adaptiven Optik auch sinnvoll genutzt werden kann. An diesem Teleskop sind mehrere deutsche Institute mit insgesamt...
  • First Light für neue Bodenstation des SSC zur Satellitenverfolgung

    In Zusammenarbeit mit Baader Planetarium, Planewave und Andor hat die Swedish Space Cooperation (SSC) in den letzten 1,5 Jahren eine Bodenstation für die Satellitenverfolgung entwickelt. Vor ein paar Tagen fand ein erster erfolgreicher Testlauf im Werk von Baader Planetarium statt. Die Entwicklung ist Teil des SSC-Programms Space Situational Awareness (SSA), mit dem ein Beitrag zu einer sichereren und nachhaltigeren Nutzung des erdnahen Weltraums geleistet werden soll, da die Zahl der Objekte im Erdorbit in rasantem Tempo weiter zunimmt. Ziel der Tests war es, durch die Kombination der hochwertigsten Einzelkomponenten sicherzustellen, dass die Station so effizient wie möglich hochpräzise SSA-Daten erzeugt. Als Schutzkonstruktion wurde ein 3,5 m großer Allsky Dome von Baader Planetarium gewählt. Diese Kuppelkonstruktion ist für Weltraum- und Satellitenanwendungen konzipiert. Sie ermöglicht eine vollständige...
  • Installation einer 4,2 m Highspeed Kuppel auf dem Teide/Teneriffa

    Unser Montageteam hatte im Mai 2021 die Aufgabe, eine unserer HighSpeed-Kuppeln auf dem Teide in Teneriffa zu montieren. Der Teide ist ein einzigartiges Naturwunder. Der 3.715 Meter hohe „schlafende“ Vulkan ist die höchste Erhebung Spaniens. Der Nationalpark auf dem Berg ist UNESCO Weltkulturerbe und bietet eine imposante Kraterlandschaft mit erkalteten Lavaflüssen und weiteren vulkanischen Phänomenen sowie endemischen Tier- und Pflanzenarten. Auf knapp 2.400 Meter Höhe befinden sich viele astronomische Observatorien, darunter aufgrund des tagsüber hervorragenden Seeings auch eines der größten Sonnenteleskope der Welt. Entdecken Sie die 4.2M Highspeed Spaltkuppel auch auf unserer Weltkarte Unser Team war im „Astronomen-Hotel“ bei den Observatorien untergebracht, das eine ganz spezielle Atmosphäre hat, weil viele Räume komplett abgedunkelt sind. Der Tagesablauf ist „umgekehrt“ – tagsüber schlafen die meisten Techniker und...
  • Neuinstrumentierung: Teleskope und Montierung für Sternwarte Rodewisch

    Die Sternwarte Rodewisch in Sachsen hat eine lange Geschichte, die auf die Anfänge der Raumfahrt zurückgeht. Der Sternwartengründer Edgar Penzel hat im Jahr 1957 als erster Mensch außerhalb der ehemaligen Sowjetunion den ersten Satelliten Sputnik 1 fotografiert. Mit einem Drahtring, den er um einen Schulglobus gebogen hat, war es ihm möglich den Zeitpunkt des Auftauchens des Satelliten über Rodewisch grob zu bestimmen und „den Sputnik“ zu fotografieren. Die Fotos stießen damals auf großes Interesse im In- und Ausland, besonders natürlich in der Sowjetunion. Das war der Grundstein für jahrzehntelange visuelle und fotografische Satellitenverfolgung sowie astronomischen Beobachtungen des Himmels in Rodewisch. Nachdem 1978 der erste deutsche Kosmonaut Sigmund Jähn ins All startete, wurde die im Jahr 1959 erbaute Sternwarte Rodewisch nach ihm benannt. Der Namenspate wohnte...
  • Deep-Sky Fotografie mit dem FlipMirror II Zenitspiegel

    Bedienungsanleitung: Baader FlipMirror II Zenitspiegel Der Baader FlipMirror II Zenitspiegel (BFM II) in der Praxis Der Baader FlipMirror II Zenitspiegel (#2458055 , € 228) ist nicht nur ein Zubehörteil für „Experten“ sondern ein nützliches Tool, das jedem Hobbyastronomen – vor allem den Astrofotografen – die Arbeit erleichtert. Zuallererst ist der BFM II dafür konstruiert, Ihren Standard-Zenitspiegel vollwertig zu ersetzen, sodass Sie weiterhin ganz normal beobachten können wie mit einem guten Zenitspiegel. Mit dem BFM II haben Sie jedoch zusätzlich alle Freiheit, sofort - oder nach und nach - Ihr eigenes Fotosystem zusammenzustellen und das zum sofortigen Gebrauch am Teleskop parat zu haben. Das erspart viel Zeit und Nerven. Wir möchten Ihnen in mehreren Blogposts in lockerer Reihenfolge die unzähligen Möglichkeiten dieses neuen Produktes näher bringen....
  • Planeten-Fotografie mit dem FlipMirror II Zenitspiegel

    Bedienungsanleitung: Baader FlipMirror II Zenitspiegel Der Baader FlipMirror II Zenitspiegel (BFM II) in der Praxis Der Baader FlipMirror II Zenitspiegel (#2458055 , € 228) ist nicht nur ein Zubehörteil für „Experten“ sondern ein nützliches Tool, das jedem Hobbyastronomen – vor allem den Astrofotografen – die Arbeit erleichtert. Zuallererst ist der BFM II dafür konstruiert, Ihren Standard-Zenitspiegel vollwertig zu ersetzen, sodass Sie weiterhin ganz normal beobachten können wie mit einem guten Zenitspiegel. Mit dem BFM II haben Sie jedoch zusätzlich alle Freiheit, sofort - oder nach und nach - Ihr eigenes Fotosystem zusammenzustellen und das zum sofortigen Gebrauch am Teleskop parat zu haben. Das erspart viel Zeit und Nerven. Wir möchten Ihnen in mehreren Blogposts in lockerer Reihenfolge die unzähligen Möglichkeiten dieses neuen Produktes näher bringen....
  • Marsopposition 2020 – Die Rückkehr des roten Planeten

    Wer erinnert sich noch an die Mondfinsternis vor zwei Jahren? Damals war der Mond nicht das einzige orange-rötliche Himmelsobjekt. In der Nähe stand – neben Jupiter – noch der Mars am Himmel. Die beiden Planeten wurden damals von sehr vielen Menschen zum ersten Mal bewusst "live" gesehen – dank der Aufmerksamkeit, welche die Mondfinsternis erzeugte. Der Mond wird uns dieses Jahr leider nicht wieder eine solche Show liefern, aber Mars kommt zurück. Wie schon seit Anbeginn der Menschheit ist er alle zwei Jahre hell strahlend am Himmel zu sehen. Denn diese zwei Erdenjahre sind ziemlich genau ein Marsjahr, also die Zeit, welche der Mars für einen Umlauf um die Sonne benötigt. Erst dann steht er wieder hell an unserem Nachthimmel. DER HIMMELSKRIEGER, UNSERE KÜNFTIGE HEIMAT? Welchen...
  • Komet Neowise einmal anders

    Komet NEOWISE ist wohl der schönste Komet seit 25 Jahren auf der Nordhalbkugel der Erde. Kometen sind Boten aus der Entstehungszeit des Sonnensystems, tiefgefrorene Überbleibsel aus der Urwolke aus der die Planeten entstanden sind. Wenn sie aus den kalten Tiefen des äußeren Sonnensystems zu uns kommen und bei Annäherung an die Sonne auftauen verbreiten sie Gas und Staub und erzeugen eine einzigartige Himmelserscheinung. Die meisten Astrofotografen sind verständlicherweise von dem sehr schönen Schweif des Kometen NEOWISE begeistert und versuchen ihn vor einer schönen Kulisse einzufangen. Andere konzentrieren sich nur auf den inneren Kern und die Schalenstruktur die entstehen wenn der Staub den drehenden Kometenkern verlässt. Aber es gibt bislang wenige hochauflösende Fotos der interessanten Übergangsregion zwischen Koma und Schweif, in welcher sich die beiden Schweife...

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