Author Archives: Christoph Kaltseis


Über den Autor

Christoph Kaltseis

Christoph Kaltseis ist nicht nur Adobe Photoshop Spezialist und als Nikon Professional für Nikon unterwegs, sondern auch ein erfahrener Astrofotograf. Er gehört zu den Gründern der Central European DeepSky Imaging Conference (www.cedic.at), die seit 2009 regelmäßig alle zwei Jahre in Linz stattfindet.

Neben seiner diversen Projekten hat Christoph mit APF-R (Absolute Point of Focus) in den letzten Jahren einen neuartigen Bildschärfungsprozess entwickelt. Die Prozedur ist dabei nicht immer gleich, sondern wird auf die Kombination von Objektiv und Kamera angepasst. Daher war eine flexible Methode nötig, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

In seiner Karriere als Astrofotograf hat Christoph auch bereits einige APODs (NASA Astronomy Picture of the Day) erstellt, z.B. die mit APF-R bearbeitete Aufnahme der M33 Galaxie oder das Herz des Orionnebels (M42).


  • First Light: Der DeltaRho 350 von PlaneWave

    Ich durfte den DeltaRho 350 f/3 Astrograph (DR350) mit der Seriennummer 0003 testen – alles in allem ist diese Lösung absolut remote-fähig! Meine ersten Eindrücke und Erfahrungen dazu lesen Sie hier: Aufbau und Einrichtung Das Gerät ist sehr gut verarbeitet und mit dem Fokussierer und De-Rotator von PlaneWave eine ganz massive Einheit und überraschend schwer. Der Schwerpunkt liegt ziemlich weit hinten. Die PWI4 (Beta-)Software, mit der das DR350 Teleskop bedient wird, ist schnell installiert und arbeitet sofort mit Maxim DL zusammen. Bei Problemen werfen Sie zuerst einen Blick auf die USB-Einstellungen in PWI4. Mit PWI4 werden die Lüfter, die Heizung des Fang- und Hauptspiegels, der Fokussierer und der Rotator bedient. Der DR350 wird rein über die Software gesteuert. Mit Maxim DL konnte ich jede Arbeitsroutine...
  • Der Baader FCCT mit der QHY 268M am RASA 8 – Schritt für Schritt zur perfekten Justage

    Wenn beim RASA 8 eine Sensordiagonale von 22mm für eine korrekte Abbildung ideal ist, aber „nur“ eine Kamera mit 28,5mm Diagonale zur Verfügung steht – geht das überhaupt? Ich habe das einmal ausprobiert und beschreibe hier Schritt für Schritt meinen Weg zum fertigen Aufnahme mit dem Baader FCCT (Filter Changer Camera Tilter) für RASA 8" und QHY-Kameras (verschiedene Versionen / Varianten erhältlich) und der QHY 268M ( QHY268 M/C BSI Medium Size APS-C Kameras, gekühlt (verschiedene Versionen erhältlich) (verschiedene Versionen / Varianten erhältlich) ) am RASA 8, insbesondere die Justage des Gesamtsystems. Ich schlage vor, dass Sie alles einmal in Ruhe zu lesen, bevor Sie es selbst ausprobieren! Kontrollieren Sie zur Sicherheit jeden Handgriff – und alles auf eigene Verantwortung! Warum Astrofotografie mit dem Rasa...
  • RASA 8 - mit QHY Kameras und Baader FCCT

    Wir bedauern die Verzögerung der Verfügbarkeit des FCCT sehr. Wir hatten den FCCT vor allem für die QHY163 M/C Medium Size CMOS Kameras, gekühlt entwickelt. Unser Kunde Christoph Kaltseis hatte den Prototyp bereits in der ersten Phase der Entwicklung mit der QHY163M testen können (siehe seinen Bericht unten). Als wir fast fertig waren, kam eine Nachricht von QHY, Sony würde den 163er Chip einstellen. Daraufhin haben auch wir die FCCT-Produktion frustriert eingestellt. Mitte 2021 war jedoch die QHY163 auf einmal doch wieder verfügbar – und wir wollten unbedingt auch eine Lösung für die nächstgrößeren Kameragehäuse mit 90 mm Durchmesser konstruieren. Daraus sind nun zwei Versionen des FCCT entstanden, sodass der FCCT II auf die neuen Kameras QHY 294M / C Pro Medium Size Cooled CMOS...
  • Mit dem Baader M68-Tilter zur perfekten Justage

    Das Baader M68 ist ein System, das viele Wünsche einfach und mit hoher Stabilität erfüllt. Alle Abstände lassen sich präzise einstellen, und mit dem Baader M68-Tilter (#2458170 , € 255) ist eine geniale Erweiterung des Systems dazugekommen. Aber ich muss zuerst die Geschichte schreiben, wie ich zu diesem System kam. Der Test des Prototypen des Baader FCCT (Filter Changer Camera Tilter) für RASA 8" und QHY-Kameras (verschiedene Versionen / Varianten erhältlich) für den RASA 8 war der Moment wo ich mir wünschte, die Anschluss- und Justagemöglichkeiten für das C14 wären ebenso top. Mittlerweile kann ich die Abbildung des C14 so gut „lesen“, dass ich weiß, ob ich wirklich einen Tilt sehe und nicht nur ein Problem mit dem Abstand. Da kam natürlich der Wunsch auf,...
  • APF-R : Absolute Point of Focus

    APF-R geht als offizielles Plugin bei Adobe Photoshop online Christoph Kaltseis ist Photoshop Experte und ein erfahrener Astro-Fotograf. In den vergangenen Jahren hat er mit APF‑R (Absolute Point of Focus) einen innovativen Bildschärfungsprozess in Photoshop entwickelt, der in der Fachwelt auf großes Interesse gestoßen ist. Das Team des Hubble Space Telescope nutzt sein Verfahren bereits seit über 2 Jahren. Adobe Photoshop hat nun aus Christoph Kaltseis' komplexem Verfahren das leicht zu bedienende APF‑R Plugin für Photoshop CC entwickelt. Das Tool schärft Bilder mittels APF‑R und ist ohne großes Vorwissen mit nur wenigen Klicks zu bedienen. Selbst den hohen Qualitätsansprüchen in der Astrofotografie hat das Plugin mit seiner Power schon vielfach entsprochen. Lesen Sie hier ein ausführliches, sehr interessantes Interview mit Christoph Kaltseis auf Picture Instruments...
  • SUW 12/20 Poster: Hohe Auflösung bei großer Öffnung und langer Brennweite

    DIE STORY: Das richtige Werkzeug ist entscheidend Astronomie ist nicht wie im Kino – man kann kein Ticket lösen und abwarten, dass die Show von alleine abläuft. Dabei ist es egal, wie teuer die Ausrüstung ist: Man muss sich Zeit nehmen, um sie zu beherrschen. Optimale Bedingungen erleichtern das natürlich. Im Juli verbrachte ich daher eine Woche auf La Palma, um die Astrofotgrafie in den Grenzbereichen zu betreiben. Easy-Going-Fotografie Deep-Sky ist ja eine eigene Disziplin in der Astrofotografie. Unter "Easy-Going" fällt die Fotografie mit Brennweiten bis etwa 600 oder 800 mm und Kameras, die eine Auflösung um 2 Bogensekunden liefern, vielleicht auch etwas mehr. Damit kann bei Seeingwerten bis rund 4" beinahe jedes Einzelbild verwendet werden. Es beginnt die Schlacht um die Belichtungszeiten: 10 Stunden,...
  • Celestron CGX-Montierung in Kombination mit StarAid Revolution als Guider

    Die CGX: eine Montierung für vieles und jeden! Vor kurzem konnte ich erstmals mit der Celestron CGX, dem Baader Apo 95/560 Travel Companion, der Nikon D810A und dem StarAid Revolution als Guider arbeiten. Dabei zeigte sich wieder einmal, was man aus einem guten System herausholen kann, wenn man sich nur etwas damit beschäftigt, statt einfach die Werkseinstellungen der Software unbesehen zu übernehmen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin echt begeistert was die CGX gestern Nacht geliefert hat! Für das Einnorden auf den Himmelspol mit dem integrierten AllStar Polar Alignment (ASPA) der CGX nutzte ich Regulus. Meine Ausrichtungsroutine bestand lediglich aus einem 2-Stern-Alignment und Regulus als weiterem Kalibrierstern. Anschließend ließ ich die Montierung einen Schwenk über 2/3 des Himmels zum Stern Wega machen. Die CGX...
  • SUW 08/20: Im Herz von M42 mit C14 EdgeHD

    DIE STORY: Im Herz von M42 Als die Bilder noch analog waren, war es genau so wie heute: Der Orionnebel steht seit eh und je auf der To-do-Liste von praktisch jedem Astrofotografen. Das beginnt bei Weitfeldaufnahmen und endet bei Detailbildern der Umgebung der Trapezsterne. Dieses Herz von M 42 ist deutlich heller als die schwachen Nebelausläufer, und dieser enorme Dynamikumfang macht die Fotografie besonders anspruchsvoll. Die Strukturen verlangen nach hoher Brennweite und Öffnung, um sie schön herauszuarbeiten. Daher lag der Griff zum trotz seiner Größe immer noch kompakten und somit montierungsfreundlichen C14 EdgeHD von Celestron nahe. Bei einer Lichtstärke von f/7,6 mit dem für Vollformat gerechneten Reducer habe ich immer noch 2751 mm Brennweite, und das bei einer wirklich enorm guten Auflösung. Mit dieser Kombination wirken altbekannte...
  • 1st Light mit der QHY600 EB: Erster Erfahrungsbericht

    Aus der Dunkelheit wurde Licht! … Ein Quantensprung in 36 x 24mm bei 61,1MP? In den letzten Jahren erfreuen sich Farbkameras immer größerer Beliebtheit. Eine Umkehr des Trends ist nicht zu erwarten. Ein Grund dafür ist die Fähigkeit, bereits mit moderaten Belichtungszeiten schwache Strukturen in Deep-Sky-Objekten zu erfassen. Daran waren die Entwicklungen bei den CMOS-Sensoren und jetzt neu die BSI Sensortechnologie ausschlaggebend beteiligt. Zudem stiegen die Quanteneffizienz (QE) und die Full-Well-Kapazität an, das Rauschen wurde weniger, die Pixel immer kleiner und die Dynamik wuchs beinahe mit jeder neuen Sensorgeneration. Was passiert, wenn alle diese Entwicklungen in einer neuen Kamera wie der QHY 600M mit einem Schwarzweiß-Sensor das Licht der Sterne erblicken? Meine Frage: Was ist nun wirklich die neue Referenzkamera? Was bedeuten all die Begriffe,...
  • SUW 05/20 Poster: CDK 14 und Sturmvogel - Es kann so einfach sein

    DIE STORY: Sturmvogel und Planewave CDK14 – Es kann so einfach sein Der "Sturmvogel" NGC 6960 ist ein Überrest einer Supernovaexplosion, die sich vor 8000 bis 10.000 Jahren ereignete. hat. Mit einer Länge von über einem Grad ist er riesig – und der Schleiernebel, zu dem der Sturmvogel gehört, ist mit rund 2° sogar noch größer! Für dieses Bild wurden Aufnahmen aus zwei Nächten kombiniert, wobei Subframes mit Seeingwerten über 2,05" FWHM nicht verwertet wurden. Nun muss ich gleich zu Beginn meine Vorliebe für lange Brennweiten gestehen. Soweit es die Bedingungen zulassen, will ich Details aus den Bildern herauskitzeln – und da ich einen Standort habe, der sich oft durch gutes bis sehr gutes Seeing auszeichnet, kann ich diese (Vor-)Liebe ausleben. Freunde von mir konnten das...

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