Author Archives: Christoph Kaltseis


Über den Autor

Christoph Kaltseis

Christoph Kaltseis ist nicht nur Adobe Photoshop Spezialist und als Nikon Professional für Nikon unterwegs, sondern auch ein erfahrener Astrofotograf. Er gehört zu den Gründern der Central European DeepSky Imaging Conference (www.cedic.at), die seit 2009 regelmäßig alle zwei Jahre in Linz stattfindet.

Neben seiner diversen Projekten hat Christoph mit APF-R (Absolute Point of Focus) in den letzten Jahren einen neuartigen Bildschärfungsprozess entwickelt. Die Prozedur ist dabei nicht immer gleich, sondern wird auf die Kombination von Objektiv und Kamera angepasst. Daher war eine flexible Methode nötig, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

In seiner Karriere als Astrofotograf hat Christoph auch bereits einige APODs (NASA Astronomy Picture of the Day) erstellt, z.B. die mit APF-R bearbeitete Aufnahme der M33 Galaxie oder das Herz des Orionnebels (M42).


  • APF-R : Absolute Point of Focus

    APF-R geht als offizielles Plugin bei Adobe Photoshop online Christoph Kaltseis ist Photoshop Experte und ein erfahrener Astro-Fotograf. In den vergangenen Jahren hat er mit APF‑R (Absolute Point of Focus) einen innovativen Bildschärfungsprozess in Photoshop entwickelt, der in der Fachwelt auf großes Interesse gestoßen ist. Das Team des Hubble Space Telescope nutzt sein Verfahren bereits seit über 2 Jahren. Adobe Photoshop hat nun aus Christoph Kaltseis' komplexem Verfahren das leicht zu bedienende APF‑R Plugin für Photoshop CC entwickelt. Das Tool schärft Bilder mittels APF‑R und ist ohne großes Vorwissen mit nur wenigen Klicks zu bedienen. Selbst den hohen Qualitätsansprüchen in der Astrofotografie hat das Plugin mit seiner Power schon vielfach entsprochen. Lesen Sie hier ein ausführliches, sehr interessantes Interview mit Christoph Kaltseis auf Picture Instruments...
  • SUW 12/20 Poster: Hohe Auflösung bei großer Öffnung und langer Brennweite

    DIE STORY: Das richtige Werkzeug ist entscheidend Astronomie ist nicht wie im Kino – man kann kein Ticket lösen und abwarten, dass die Show von alleine abläuft. Dabei ist es egal, wie teuer die Ausrüstung ist: Man muss sich Zeit nehmen, um sie zu beherrschen. Optimale Bedingungen erleichtern das natürlich. Im Juli verbrachte ich daher eine Woche auf La Palma, um die Astrofotgrafie in den Grenzbereichen zu betreiben. Easy-Going-Fotografie Deep-Sky ist ja eine eigene Disziplin in der Astrofotografie. Unter "Easy-Going" fällt die Fotografie mit Brennweiten bis etwa 600 oder 800 mm und Kameras, die eine Auflösung um 2 Bogensekunden liefern, vielleicht auch etwas mehr. Damit kann bei Seeingwerten bis rund 4" beinahe jedes Einzelbild verwendet werden. Es beginnt die Schlacht um die Belichtungszeiten: 10 Stunden,...
  • Celestron CGX-Montierung in Kombination mit StarAid Revolution als Guider

    Die CGX: eine Montierung für vieles und jeden! Vor kurzem konnte ich erstmals mit der Celestron CGX, dem Baader Apo 95/560 Travel Companion, der Nikon D810A und dem StarAid Revolution als Guider arbeiten. Dabei zeigte sich wieder einmal, was man aus einem guten System herausholen kann, wenn man sich nur etwas damit beschäftigt, statt einfach die Werkseinstellungen der Software unbesehen zu übernehmen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin echt begeistert was die CGX gestern Nacht geliefert hat! Für das Einnorden auf den Himmelspol mit dem integrierten AllStar Polar Alignment (ASPA) der CGX nutzte ich Regulus. Meine Ausrichtungsroutine bestand lediglich aus einem 2-Stern-Alignment und Regulus als weiterem Kalibrierstern. Anschließend ließ ich die Montierung einen Schwenk über 2/3 des Himmels zum Stern Wega machen. Die CGX...
  • SUW 08/20: Im Herz von M42 mit C14 EdgeHD

    DIE STORY: Im Herz von M42 Als die Bilder noch analog waren, war es genau so wie heute: Der Orionnebel steht seit eh und je auf der To-do-Liste von praktisch jedem Astrofotografen. Das beginnt bei Weitfeldaufnahmen und endet bei Detailbildern der Umgebung der Trapezsterne. Dieses Herz von M 42 ist deutlich heller als die schwachen Nebelausläufer, und dieser enorme Dynamikumfang macht die Fotografie besonders anspruchsvoll. Die Strukturen verlangen nach hoher Brennweite und Öffnung, um sie schön herauszuarbeiten. Daher lag der Griff zum trotz seiner Größe immer noch kompakten und somit montierungsfreundlichen C14 EdgeHD von Celestron nahe. Bei einer Lichtstärke von f/7,6 mit dem für Vollformat gerechneten Reducer habe ich immer noch 2751 mm Brennweite, und das bei einer wirklich enorm guten Auflösung. Mit dieser Kombination wirken altbekannte...
  • 1st Light mit der QHY600 EB: Erster Erfahrungsbericht

    Aus der Dunkelheit wurde Licht! … Ein Quantensprung in 36 x 24mm bei 61,1MP? In den letzten Jahren erfreuen sich Farbkameras immer größerer Beliebtheit. Eine Umkehr des Trends ist nicht zu erwarten. Ein Grund dafür ist die Fähigkeit, bereits mit moderaten Belichtungszeiten schwache Strukturen in Deep-Sky-Objekten zu erfassen. Daran waren die Entwicklungen bei den CMOS-Sensoren und jetzt neu die BSI Sensortechnologie ausschlaggebend beteiligt. Zudem stiegen die Quanteneffizienz (QE) und die Full-Well-Kapazität an, das Rauschen wurde weniger, die Pixel immer kleiner und die Dynamik wuchs beinahe mit jeder neuen Sensorgeneration. Was passiert, wenn alle diese Entwicklungen in einer neuen Kamera wie der QHY 600M mit einem Schwarzweiß-Sensor das Licht der Sterne erblicken? Meine Frage: Was ist nun wirklich die neue Referenzkamera? Was bedeuten all die Begriffe,...
  • SUW 05/20 Poster: CDK 14 und Sturmvogel - Es kann so einfach sein

    DIE STORY: Sturmvogel und Planewave CDK14 – Es kann so einfach sein Der "Sturmvogel" NGC 6960 ist ein Überrest einer Supernovaexplosion, die sich vor 8000 bis 10.000 Jahren ereignete. hat. Mit einer Länge von über einem Grad ist er riesig – und der Schleiernebel, zu dem der Sturmvogel gehört, ist mit rund 2° sogar noch größer! Für dieses Bild wurden Aufnahmen aus zwei Nächten kombiniert, wobei Subframes mit Seeingwerten über 2,05" FWHM nicht verwertet wurden. Nun muss ich gleich zu Beginn meine Vorliebe für lange Brennweiten gestehen. Soweit es die Bedingungen zulassen, will ich Details aus den Bildern herauskitzeln – und da ich einen Standort habe, der sich oft durch gutes bis sehr gutes Seeing auszeichnet, kann ich diese (Vor-)Liebe ausleben. Freunde von mir konnten das...
  • SUW 02/20 Posteraktion: M31 in nur 4,5 Stunden

      DIE STORY: Eine M31, die vom Himmel fiel Die Andromedagalaxie hat wohl jeder Amateurastronom schon einmal gesehen, mit eigenen Augen oder im Foto. Es reizte mich besonders, unsere faszinierende Nachbargalaxie einmal mit der “rasenden Schmidtkamera” RASA 8" - Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph (#822252, € 2195,-) unter perfekt dunklem Himmel abzulichten. Unter anderem war dies einer der Gründe, warum mich meine Wege im Oktober 2019 für eine Woche nach La Palma führten, zum Athos Centro Astronómico (www.athos.org). Am RASA 8" passt die QHY 163M Kamera perfekt zum Bildausschnitt und Pixelmaßstab für M31. Bei einer monochromen Kamera durfte der Baader FCCT (Filter Changer & Camera Tilter – siehe auch den Testbericht von Michael Jäger: RASA 8" Extrem) nicht fehlen. Diese Sonderentwicklung eines Filterwechslers für den kurzen Backfokus...
  • Der erste Eindruck: RASA 8 mit ATIK Horizon Farbkamera

    RASA 8 – Die Familie ist komplett – Erste Eindrücke Lesen Sie hier einen ersten Erfahrungsbericht von Christoph Kaltseis mit dem RASA 8 und einer ATIK Horizon Farbkamera. Auf der ATT wurde ich von der Firma Baader gefragt, ob ich den frisch vorgestellten RASA 8" - Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph (#822252, € 2195,-) testen wolle. Seit längerem arbeite ich erfolgreich mit dem und dem größeren RASA 36cm - Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph (#822251, € 16995,-) . Daher kenne ich das System der Rowe-Ackermann-Schmidt-Astrographen sehr gut und weiß, was diese Optiken leisten können. Also musste ich nicht lange nachdenken, bevor ich mich zu einem ausführlichen Test entschloss. Was gibt es nun nach einigen klaren Nächten zum RASA 8 "Out-of-the-Box" zu sagen? 1. Die Optik ist klein (im Vergleich zum...
  • C14 Edge-HD f/11 mit 12.000mm Brennweite - "Mission Impossible" geschafft?

    Theorie wird Realität! Am vergangenen Wochenende, am 17. Februar 2019, scheint es, als hätte ich meine "Mission Impossible" geschafft. Mit meinem C14 Edge HD f/11 und dem Baader FFC 3x (auf 10Micron GM 2000 HPS Montierung) war ich bei fast 12.000mm (12 Meter!) Brennweite. Ich selbst und Baader Planetarium haben mein C14 Edge HD abgestimmt, um diese Leistung zu ermöglichen. Es sieht aus wie ein Foto: Ist ein 4K / 30fps Video live und in Echtzeit möglich? Kann bei einer Auflösung von 0,21 Bogensekunden live auf meinem Nikon Z6 Display mit Vollformat-Chip (36mm x 24mm) ein scharfes und helles Video entstehen? Die Antwort findet sich im Video. Bitte beachten Sie, dass nahezu keine Luftturbulenzen auftreten. Diese kurze Reise über den Mond sieht aus wie eine Serie von Fotos,...
  • APOD: M33 - Triangulum Galaxie aufgenommen mit Planewave CDK14

    Beeindruckendes Bild, aufgenommen mit PlaneWave CDK14, zum APOD (27. September 2018) gekürt. Überzeugen Sie sich von der unglaublichen Auflösung   Das kleine, nördliche Sternbild Triangulum beherbergt diese prächtige Spiralgalaxie M33 (Triangulum Galaxie). Sie wird auf Deutsch auch Dreiecksgalaxie oder Dreiecksnebel genannt. M33 hat einen Durchmesser von über 50.000 Lichtjahren und ist nach der Andromeda-Galaxie (M31) und unserer eigenen Milchstraße die drittgrößte in der lokalen Gruppe von Galaxien. Etwa 3 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße und eine Million Lichtjahre vom Andromedanebel entfernt ist M33 möglicherweise an unsere größere Nachbargalaxie gravitativ gebunden. Astronomen in diesen beiden Galaxien würden wahrscheinlich spektakuläre Ausblicke auf die großen Spiralsternsysteme des anderen haben. Was den Blick vom Planeten Erde betrifft, so zeigt dieses scharfe Bild die blauen Sternhaufen von M33 und die...

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