Premium H-alpha Sonnenfilter der Firma SolarSpectrum
Ein SolarSpectrum Filter verwandelt mit entsprechendem Zubehör nahezu jedes Teleskop in ein High-End H-α-Teleskop. Die Filterkonstruktion ist optimiert für Sternwarten und anspruchsvolle Amateure, welche die gesamte Öffnung und Auflösung großer Teleskope für die Sonnenbeobachtung nutzen wollen und mehr als nur einen gelegentlichen Blick auf die H-alpha-Sonne planen.
Die Filter haben keine zentrale Obstruktion und werden aktiv beheizt. So muss der Filter im Lauf des Tages nicht nachjustiert werden – ideal für Langzeitbeobachtungen, Zeitraffer-Fotografie oder Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere ausführlichere Informationen finden Sie in unseren Blogpost:
Solar Spectrum Advanced Observer (32mm freie Öffnung)
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DE Produktinformation
Baader M68 Tele-Kompendium | Teleskopanschluss für SolarSpectrum, Baader FFC und telezentrische Systeme
Solar Spectrum - Schmalbandige H-alpha Filter und optionales hilfreiches Zubehör
Welche solaren Strukturen lassen sich mit Baader Zubehör im Kalziumlicht beobachten
Welche solaren Strukturen lassen sich mit Baader Zubehör im H-alpha Licht beobachten
DE Bedienungsanleitungen
SolarSpectrum H-alpha-Filter – Baader Planetarium Telezentriken
Gebrauchsanleitung
und Einsatzmöglichkeiten
Customer Reviews
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Top customer reviews
Bernd Höfner
Sterne
Was this review helpful?40
In jungen Jahren, ich war noch in der Ausbildung in einem feinmechanisch / optischen Betrieb, kam unser optischer Rechner zu mir und sagte: Ich habe einen Protuberanzansatz für einen Kunden gerechnet, hier sind die optischen Daten, bau das doch mal nach. So bin ich schon als Jugendlicher zu einem Protuberanzansatz gekommen.
Die Bilder waren für mich atemberaubend, leider scheiterten alle meine Anstrengungen die Protuberanzen auch fotografisch festzuhalten. Viel später hatte ich dann entdeckt, dass die meisten Negativfilme, gerade im Bereich 656nm, extrem unempfindlich waren. Nur durch Zufall hat es dann doch noch geklappt… Damals machte ich, als Versuch, Naturaufnahmen mit einem IR-Film und hatte noch ein paar Aufnahmen übrig, bevor der Film voll war. Da das Protuberanz-Fernrohr aufgebaut war beschloss ich, mit dem restlichen IR-Film die Protuberanzen (zum X-ten) Mal aufzunehmen. Nach der Filmentwicklung traute ich meinen Augen nicht- da waren sie, die Protuberanzen.
Jahrelang habe ich so die Sonne beobachtet, bis ich dann beruflich mit der Erforschung der Sonne zu tun bekam. Gerade die Oberfläche der Sonne hat sehr viel Interessantes zu bieten und so kam bei mir der Wunsch auf, ein geeignetes Ha-Instrument zu finden.
Es wurde ein 60mm Sonnenteleskop mit Double-Stack Filter und einem großen Blockfilter. Jahrelang war ich mit dem Teleskop sehr zufrieden, aber leider war ich damit auch sehr unflexibel.
Nach eingehender Recherche landete ich bei den SolarSpectrum Filtern, die für mich genau richtig schienen. Da ich die volle Sonne in Ha aufnehmen und auch die Oberfläche visuell beobachten wollte, kamen für mich nur die Solar Spectrum Filter in Frage. Damit kann ich nun sehr schnell jeden beliebigen Refraktor von mir, je nach Anwendungszweck, zum Ha-Teleskop umbauen: Die komplette Einheit, bestehend aus Ha-Filter und 4x telezentrischem System, wird in den 2“ Okularauszug gesteckt und der D-ERF (Dielectric Energy Reflection Filter) vor das Refraktor-Objektiv montiert – fertig.
Ich beobachte die Sonne visuell mit dem Baader Bino Mark V und den Eudiaskopischen 35mm Okularen. Zusammen mit den beiden 3“ F7,5 und 6“ F5,3 Refraktoren ist es mir möglich, die ganze Sonne zu betrachten. In Verwendung habe ich das Solar Spectrum Advanced Observer 0,3Å (32mm freie Öffnung).
Vor ein paar Jahren habe ich mich spezialisiert auf sich ablösende Protuberanzen. Um das Schwerefeld der Sonne zu verlassen müssen die Protuberanzen mindestens eine Fluchtgeschwindigkeit von v F ≥ 16,7 km / s haben. Einige Protuberanzen erreichen auch (wesentlich) höhere Geschwindigkeiten. Dann bleibt einem nicht viel Zeit, wenn man das Spektakel aufnehmen möchte. Zu diesem Zweck hatte ich mir das Baader TQC / TCR Schwerlast T-2 Schnellwechselsystem angeschafft. Damit bin ich in der Lage, von visuell auf Foto in ein paar Sekunden umzubauen.
Da es besonders im Sommer sehr anstrengend sein kann stundenlang die volle Sonne zu beobachten, um eine schnelle Protuberanz zu erwischen, habe ich etwas gerechnet und mir einen neuen Refraktor gebaut. Zusammen mit dem SolarSpectrum Research Grade H-Alpha 0.4x Telekompressor 2" ist es mir nun möglich, die volle Sonne auch fotografisch zu beobachten. Durch das voll Remote gesteuerte Teleskop geht das nun sehr bequem vom Schreibtisch aus.
Der SolarSpectrum Filter ist seit 2016 in meinem Besitz und ich habe den Kauf noch nicht einen Tag bereut.
Qualität, Verarbeitung
S. Voltmer
Sterne
Was this review helpful?30
... der Venustransit war Anlass, mich in die H-alpha-Sonnenfotografie einzuarbeiten. Der Advanced Solar Observer sollte die ideale Lösung werden: In Verbindung mit meinem Traveler und dem 4x telezentrischen System ist es mir möglich geworden, Protuberanzen, Filamente, Flares usw. in einem Bild festzuhalten.
Einen Tag vor dem Venustransit durfte ich das schöne Stück, den Advanced Solar Observer, in Händen halten. Am nächsten Morgen war es soweit: Ohne vorherige Tests und Erfahrungen wurde ich mit der neuen Technik ins eiskalte Wasser gestoßen! Da die zugehörige Elektronik der Filter-Heizung recht leicht zu bedienen ist, bin ich mit dem Handling überraschend schnell zurecht gekommen und konnte den größten Teil von 600 Bilder
für eine Animation nutzen. Die Aufnahmen vom Venustransit sind mit einer Canon 10D entstanden und können auf www.venusdurchgang.info betrachtet werden.
Als ich mich in den Monaten nach dem Venustransit insbesondere mit der Temperaturregelung des Filters zum exakten Verschieben des H-alpha-Flügels vertraut gemacht hatte, zeigte sich, dass mit Hilfe der CCD-Kamera ST-2000XM noch mehr aus dem Advanced Solar Observer Filter herauszuholen ist. Mit Flatfieldbildern konnte ich am PC geringe Ungenauigkeiten in den Aufnahmen korrigieren und bin schließlich zu sehr homogenen Bildern gekommen, die kleinste Details in der Chromosphäre der Sonne wiedergeben. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass man noch mehr aus der Leistung des Advanced Solar Observers schöpfen kann!
Die beigefügten Bilder sollen meine Phrasen vervollständigen ;-) Ein Bild sagt mehr als...
Kann ich einen UV/IR-Sperrfilter und/oder den BBHS-Spiegel vor einem H-Alpha- oder Kalzium-Ansatz verwenden? Empfehlen Sie den 2" BBHS oder den 2" ClickLock Zenitspiegel?
Enrique V. / 14. Oktober 20161 Antwort
- Für die Sonnenbeobachtung im H-Alpha in Kombination mit einer geeigneten Filterkombination empfehlen wir den normalen, dielektrischen Clicklock-Spiegel, da er unterhalb von 380nm und oberhalb von 740nm wesentlich geringere Strahlung ins Okular befördert als der BBHS-Zenitspiegel. So reduziert der Zenitspiegel die Belastung für nachgeschaltete Filter deutlich. Verwenden Sie bitte immer einen geeigneten Energieschutzfilter vor dem Objektiv, um die Belastung für den Filter so gering wie möglich zu halten. Von der visuellen Beobachtung der Sonne durch einen Kalzium-Filter raten wir dringend ab - die 397nm der Kalziumlinie liegen im UV; bekanntermaßen kann UV-Strahlung im Auge photoxische Reaktion auslösen und zu Augenschäden führen. Dazu kommt, dass auch junge Menschen nur eine geringe Empfindlichkeit für diese Wellenlängen haben, die im Alter sogar noch weiter abnimmt. Daher bemerkt das Auge nicht, dass die Intensität viel zu hoch ist. Wenn man nun die Intensität erhöhen will (z.B. durch einen anderen Zenitspiegel), um ein helleres Bild zu sehen, steigt das Risiko für Augenschäden an. Gemäß den neuesten Normen für Augensicherheit und augenärztlichen Befunden darf die Sonne bei 397 nm nicht visuell beobachtet werden. Wir raten dringend dazu, die Sonne im Kalzium nur fotografisch zu beobachten, dann ist auch kein Zenitspiegel nötig. Wir können nicht nachvollziehen, wieso einige Hersteller Kalzium-Filter für die visuelle Sonnenbeobachtung anbieten. Wir raten auch davon ab, einen Filter nahe des Brennpunkts zu platzieren - ein Energieschutzfilter gehört vor das Objektiv, auch wenn dann hohe Ansprüche an die optische Qualität eines großen Filters gesetzt werden. Ein Filter nahe des Brennpunkts spart zwar Geld, da er wesentlich kleiner ausgeführt werden kann, aber wir können es absolut nicht empfehlen - sowohl wegen unseres eigenen Gewissens als auch wegen der EU-Regularien. Der Filter bekommt die gesamte Energie ab, die das Objektiv sammelt - und könnte jederzeit brechen. Aus technischen wie auch ethischen Gründen können wir nur zu einem dielektrischen Energieschutzfilter vor dem Objektiv raten.Baader Web Team / 14. Oktober 2016181
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Kann man für SolarSpectrum H-alpha Filter den D-ERF Energieschutzfilter auch aus anderen Quellen billiger beziehen?
Johannes H. / 26. September 20161 Antwort
- Wir müssen unbedingt darauf hinweisen, dass der Bezug des ERF aus anderer Quelle dazu führen kann, dass im Falle eines Defektes während der Gewährleistungs- und Garantiezeit eine Reparatur kostenpflichtig wird. Ein normaler ERF ist zwar billiger zu bekommen. Aber er hat nicht die Spezifikationen wie unser DERF: Einfache ERF-Filter bestehen aus durchgefärbtem Rotglas (Schott RG 610 oder RG 630). Dieses Glas ist ein Langpassfilter, es lässt ab ca. 570nm alle Energie passieren, also auch die volle Wärmestrahlung (NIR) oberhalb von 630 nm. Die Hitze im Brennpunkt ist bei einem solchen "Schutzglas" dreimal so hoch wie bei unserem dielektrisch geblocktem D-ERF-Filter. Dadurch wird das Immersionsöl in dem Stack aus Blockgläsern, Polarisatoren und Etalon im H-alpha-Filter regelrecht ausgekocht. Ein solcherart permanent überhitztes H-Alpha-Filter altert sehr rasch. Wir würden unsere 5-jährige Gewährleistung auf keinen Fall aufrecht erhalten können. Nebenbei bemerkt: das Farbglas aus dem diese simplen ERFs bestehen ist sehr "weich" und chemisch unbeständig (= anfällig zu Verwittern). Die weiche Glasschmelze neigt zur Schlierenbildung. Als wir noch mit diesem Glas gearbeitet haben, mussten wir jede Scheibe auf der optischen Bank im Doppelpass testen und hatten einen hohen Ausschuss. D.h. einfachere ERF-Filter altern durch den Luftsauerstoff wenn sie nicht beschichtet sind, die Oberfläche wird nach einigen Jahren "rauh", der Bildkontrast bricht zusammen. Das Problem der Glasqualität des RG 610 bleibt auch dann bestehen wenn eine UV/IR reduzierende Vergütung aufgedampft wird. Das haben wir auch schon gemacht. C-ERF-Filter (= Cool ERF), aber wir sind nach Langzeiterfahrungen wieder davon abgekommen und die Lehre daraus war die Entwicklung des D-ERF (Dielektrischer ERF). Vor allem hat sich bei der Beschichtung das weiche Glas oft verzogen, was zu noch mehr Ausschuss geführt hat. Es gibt Hersteller die solche ERF- oder C-ERF-Filter anbieten aber nicht jede Scheibe so gründlich wie wir es getan haben auf der optischen Bank testen. Dadurch erklären sich die billigen Angebote von C-ERF und ERF Filtern am Markt - für die der Kunde jedoch mit deutlich reduzierter Abbildungsqualität und reduzierter Lebensdauer des Halpha Filters im Endeffekt viel teurer zahlt als wenn er sich einen hochwertigen DERF angeschafft hätte. Unsere D-ERF-Filter bestehen aus hochhomogenem, schlierenfreien, feinpolierten BK-7 Glas. Sie werden mit großem Aufwand mit einem dielektrischen Schichtsystem versehen das alterungsbeständig und genau auf die Solar Spectrum Filter abgestimmt ist. Der Solar Spectrum Filter spielt seine wichtigsten Vorteile (Alterungsbeständigkeit, Schärfe und Kontrast) nur mit einem D-ERF aus und nur dann können wir auch die Alterungsbeständigkeit garantieren. Gerade bei einem Research Grade Filter kommt die Vorschaltung eines "normalen" ERF einer "Degradierung" des Filters gleich. Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.Baader Web Team / 26. September 2016101
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