Baader Planetarium

Mark V Großfeld (Giant)-Binocular with Storage Case

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# 2456410
1.425,00 €

Price excl. German VAT tax (19%): € 1,197.48

Mark V Großfeld (Giant)-Binocular with Storage Case

Produktdaten

  • Artikelnummer
    2456410
  • EAN Code
    4047825010971
  • Manufacturer
    Baader Planetarium
  • Net weight (kg)
    1.40

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M. Korff-Karlewski
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Großfeldbinokular
Die Wahrnehmungen sind mit diesem Gerät und dem beidäugigen Sehen sind wirklich überzeugend. Mit meinen Großfeldokularen von 19 bis 7 mm Brennweite und den beiden Paaren aus Iherer Okularserie (10 und 35 mm) ergeben sich bei meinen beiden Fernrohren absolut scharfe und kontrastreiche Bilder. Ein Einfluss des Binos auf Kontrast und Auflösung sind nicht feststellbar. Ich beobachte mit einem von W.Busch optisch verbesserten Fraunhofer 6'' f 8 von Synta und einem 12'' Newton f 5 oder f 13,5. Letzterer hat bei der langbrennweitigen Version eine Obstruktion von 16,5 % und einen sagenhaften Kontrast und ist ausgesprochen sensibel bezüglich der optischen Konfiguration und Justierung. Mit dem Bino und einem Pärchen eudiaskopischer 10 mm Okulare von Ihnen haben wir im Frühjahr sogar das Alpental mit Rille beobachtet und alle 4 Krater im Plato. Saturn zeigte die Cassini-Teilung messerscharf ganz durchlaufend, ebenso die Encke-Teilung in den Ansätzen sehr deutlich, die Atmosphäre Saturns in zarten Farben und die Farben des Jupiter waren kräftig und satt, die Bänder voller Wirbel und Details. Auch Deep-Sky-Beobachtungen machen mit dem Bino große Freude. Mit 35 mm Eud. Okularen steht der Kugelsternhaufen M13 geradezu räumlich im All, planetarische Nebel und kleinere Galaxien scheinen zwischen den Feldsternen zu schweben. Bei Beobachtungen mit dem Refraktor ist auffällig, dass der Farbfehler geringer zu werden scheint, wenn das Bino im Strahlengang ist. Mit den Baader- Mond und Skyglow-Filtern bekommt der Mond selbst am Terminator fast eine kalkweiße Farbe mit leichter Gelbtönung und der violette Farbsaum wird recht klein und stört kaum noch. Bei 240fach ein traumhafter Anblick. Sonnenflecken und Granulation zeigen feines Detail, hier mit Grün- oder Gelbfilter und Baader-Sonnenfilterfolie. Das Sehen ist mit dem Bino total entspannt, wenn man gelernt hat, die beiden Bilder zur Deckung zu bringen. Mir selbst ist das aus der Mikroskopie geläufig, Anfänger hatten aber einige Schwierigkeiten damit. Die Bilder erscheinen übrigens monokular kaum heller als im Bino. Das Gehirn setzt wohl die halben Lichtmengen, die auf beide Augen einfallen, wieder zur nahezu gleichen Lichtmenge zusammen, als wenn man mit einem Okular beobachtet, und das bei voller Auflösung. Nur in Grenzbereichen der Deep-Sky-Astronomie erscheint mir das monokulare Sehen dem binokularen überlegen zu sein. Durch die in der Regel auch in der f 5 Version nötige Zwischenschaltung eines Glaswegkorrektors am großen Newton sollte man bei großflächigen Objekten mit den 2'' Weitfeldokularen beobachten, hier erscheint mir die Benutzung des Binos wegen des zu geringen Gesichtsfeldes nicht geeignet zu sein. Aber dafür ist es ja eigentlich auch nicht gedacht. Insgesamt ist das Großfeld - Bino die optische Investition der letzten Jahre bei mir, ich möchte es nicht mehr missen und verstehe nicht, wie ich so lange ohne beide Augen an den Okularen Astronomie machen konnte.
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