Okular Eudiaskopisch 35 mm ED 1¼"

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Okular Eudiaskopisch 35 mm ED 1¼"

# 2404105

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  • Mit gummierter Grifffläche und Augenmuschel
  • augenfreundliches Einblickverhalten – das Bild bleibt stets sichtbar, auch bei leichtem Schwanken des Kopfes oder des Fernrohrs
  • 5 Linsen in 3 Gruppen, d. h. helles, absolut randscharfes, geebnetes Bildfelt, richtig plazierte Austrittspupille
  • 35mm Brennweite, 7fach (MC) mehrschicht-vergütete Optik
Wichtiger Hinweis: Wir haben für einige Zeit die letzten Modelle dieser Okulare für den Kauf zusammen mit dem Mark V Bino zurückgehalten und zu einem vergünstigten Preis angeboten. Wir haben nun entschieden die letzten Okulare doch wieder einzeln zum Listenpreis anzubieten.

Fragen zum Produkt

Ich habe einen Satz aus vier Eudiaskopischen Okularen, allerdings fehlen mir die Augenmuscheln dazu. Kann ich diese nachbestellen?
Ich habe auch Interesse an dem 35mm ED-Okular; das würde ich mitbestellen.
Weitere Okulare dieser Serie sind derzeit nicht verfügbar?
-18
Frage von: Heiko Stelzer am 13.09.2016 12:12:00 | 1 Antwort(en)
Beschreibung

Details

Eudiaskopische Okulare von Baader Planetarium

Mit kratzfester Multivergütung nach Militärnorm MIL-C-48497 A

Baader eudiaskopische Okulare
 

Auf einer Ausstellung hat uns einst der Vertreter einer bekannten Okularmarke vorgeworfen: "Ihre 5-Linsigen Okulare sind doch gar keine richtigen Plössl-Okulare". Das ist vollkommen korrekt. Es ist ebenfalls richtig, dass eine höhere Linsenzahl zwangsläufig eine geringfügig niedrigere Bildfeldhelligkeit und mehr innere Reflexion nach sich zieht. Eine solche Argumentation führt sich jedoch selbst ad absurdum, denn sie würde bedeuten, dass dreilinsige Kellner- oder zweilinsige Huygens-Okulare besser sein müßten als die heutigen hochkorrigierten und mehr- schichtvergüteten Optiken (unsere Okulare sind jeweils 7-fach vergütet!).

Das einfache 4-Linsige Plössl-Okular - ganz gleich wie kostbar es es von außen aussieht - ist der Traum eines jeden Herstellers: Zwei gleiche achromatische Dubletts werden jeweils mit dem Kronglaselement nach innen montiert und ergeben ein wirklich hochwertiges Okular mit klangvollem Namen; d. h. preiswerte Herstellung, aber hoher Verkaufspreis.

Wir haben diese Okulare jedoch aus gutem Grund nie in unser Programm aufgenommen. Die Randschärfe ist zwar besser, als bei unseren 6-Linsigen, klassischen Erfle-Okularen, aber das Gesichtsfeld ist - bei gleicher Okularbrennweite - wesentlich kleiner und die Einblickposition ist oft unbequem und auf einen engen Bereich fixiert, so dass, trotz grundsätzlich hoher Qualität diese Okularkonstruktion nach unserer Meinung die bisherigen Ortho- und Erfle-Okulare nicht übertroffen hat. Unsere Okulare bilden einen grundsätzlich neuen Okulartyp, der die Vorteile der bisherigen 4-Linsigen Plössl-Okulare (Randschärfe, helles Bildfeld) mit dem großen Gesichtsfeld und dem augenfreundlichen Einblickverhalten der 6-Linsigen Erfle-Okulare vereint.

Erst die Einführung des fünften Elementes ermöglicht eine weitergehende Korrektur von Randunschärfe und chromatischer Aberration - und ergibt dazu noch eine bessere Bildfeldebnung! Darüber hinaus ist das Okular-Eigengesichtsfeld wesentlich größer, als bei den "einfachen" Plössl-Okularen. Vergleichen Sie bitte die gemessenen Daten des wahren Gesichtsfeldes, z. B. des 35 mm Okulares mit den Daten wesentlich langbrennweitigerer 1¼" Plössl-Okulare! Unser 35 mm Plössl-Okular erreicht fast das Gesichtsfeld (am C8 = 48' *) eines 2" 32 mm Erfle- Okulares (am C8 = 51' *) und ist somit die preiswerteste Alternative fürdas 2" System mit den bisherigen einfachen 2" Okularen (32 mm Erfle / 50mm Plössl u. a.). Ein wesentlich größeres Feld (C8 = 72'!) ergibt sich bei Verwendung unserer neuen 2" Okulare 40 mm Erfle und 60 mm Plössl. (* = aus den Okulardaten berechnet.)

Eine weitere Verbesserung, die sich durch geeignete Dimensionierung der 5. Linse einstellte, ist zugleich die wichtigste. Die Austrittspupille ist so positioniert, dass für das Auge bei jeder Okularbrennweite ein bequemer Einblick entsteht, das Auge hängt bei Okularen langer Brennweite nicht mehr im Leeren, bzw. muß man bei den kurzbrennweitigen Okularen nicht mehr "die Pupille auf das Glas pressen" (Kundenzitat!). Ein anderer Kunde kommt zu einem ähnlichen, nach unserer Meinung zum wichtigsten Urteil: Lutz Läpple/Arbeitsgemeinschaft Astrophotographie am Gymnasium Weingarten: "Seit ich anstatt des bisher benutzten 40 mm Weitwinkelokular eines bekannten Okularherstellers das von Ihnen vertriebene 40 mm Widefield einsetze, haben die Schüler meiner Astronomie-Grundkurse und die meist erwachsenen Teilnehmer meiner Volkshochschulkurse keine Probleme mehr, ihr Auge relativ zum Okular richtig zu plazieren. Sie finden sehr schnell die richtige, nicht »kritische« Position für das Auge und überblicken dann sofort das ganze Bildfeld - ganz im Gegensatz zu »früher«."

Wir haben unsere Okularserie sofort nach der Fertigstellung der Firma Celestron vorgestellt. Die Prüfung ist so positiv ausgefallen, dass Celestron seit September 1990 unsere eudiaskopischen Okulare unter dem Handelsnamen ULTIMA in den USA vertreibt (und natürlich auch wieder nach Deutschland exportiert) - ein besseres Qualitätszeugnis kann man sich kaum wünschen.

Okularwahl:

Die Auswahl des jeweils am besten geeigneten 2"-Okulares richtet sich nach dem Öffnungsverhältnis des Fernrohres, bzw. nach der resultierenden Größe der Austrittspupille (AP). Austrittspupillendurchmesser über 6,5mm sind nach unserer Erfahrung nicht sinnvoll - die nutzbare Fernrohröffnung - und damit die Auflösung (!) werden verringert. Falls der ständige Beobachtungsort nicht völlig frei von Streulicht ist, tritt keine völlige Dunkeladaption des Auges (volle Pupillenöffnung, Bildung von zusätzlichem Sehpurpur) ein. Eine weitere Verringerung der Austrittspupille des Okulares auf ca. 4 mm ist hier empfehlenswert.

Für alle Schmidt-Cassegrain-Teleskope bzw. Geräte mit Offnungsverhältnissen von f/6 - f/12 ist daher unser 7-Iinsiges 2"-Erfle-Weitwinkel-Okular (AP am C 8 = 4 mm) ideal geeignet und dies wird in den Testberichten besonders herausgestellt! Dieses Okular liefert ein großes, lichtstarkes Gesichtsfeld bei gleichzeitig hoher Vergrößerung. Es entsteht dadurch der visuelle Eindruck räumlichen Sehens, der sich in ähnlicher Weise auch mit unserem Binokular-Ansatz (bei höheren Vergrößerungen/Mond- und Planetenbeobachtung) einstellt, nämlich mitten im Bildfeld zu stehen". Für Teleskope mit Öffnungsverhältnissen ab f/10 - f/15 ist wiederum das 60mm eudiaskopische Plössl- Okular am besten geeignet und das 80 mm eudiaskopische Plössl wird vielen Besitzern langbrennweitiger Refraktoren oder Schiefspieglern die Möglichkeit bieten, "ihren" Himmel ganz neu kennenzulernen.

Blendschutz / Brauenauflage

Bei den einfachen, 4-Linsigen 2"- Plössl-Okularen wird es als unabänderlich hingenommen, dass das Auge vor dem Okular im Leeren schwebt! Nicht nur aus diesem Grund geht bei diesen Plössl-Konstruktionen mit jeder Körperbewegung die richtige Einblickposition verloren und die Augenpupille kann sich nicht dunkel adaptieren. Bei der Konstruktion unserer Okulare war daher unsere erste Anforderung, dass sowohl für Normalsichtige, als auch für Brillenträger eine Seitenlichtblende und Augenbrauenauflage geschaffen wird. Die Lösung ist aufwendig ausgefallen! Für das 80-mm-Plössl-Okular bieten wir zwei unterschiedlich hohe Seitenlichtblenden an. Bei dem 40-mm-Erfle- und dem 60-mm-Plössl-Okular war ein bequemer Einblick bereits mit einer Blende möglich. Brillenträger können diesen Seitenlichtschutz abnehmen und haben eine Auflage an der augenseitigen Linsenfassung. Das Resultat ist u. a. ein "entspanntes Sehen" - ein Effekt, der gleichermaßen in allen Kundenurteilen zum Ausdruck kommt.

  • 7fach (MC) mehrschicht-vergütete Optik
  • augenfreundliches Einblickverhalten – das Bild bleibt stets sichtbar, auch bei leichtem Schwanken des Kopfes oder des Fernrohrs
  • erhöhte Brauenauflage – das Auge schwebt nicht im Leeren! Für Brillenträger hervorragend geeignet
  • 5 Linsen in 3 Gruppen, d. h. helles, absolut randscharfes, geebnetes Bildfelt, richtig plazierte Austrittspupille
  • 1¼" Steckhülsendurchmesser, alle Okulare von 7,5 bis 30mm Brennweite sind homofokal (d. h. kein Nachfokussieren beim Okularwechsel)
  • mattschwarz verchromte Fassungen – d. h. keine störenden Lichtreflexe
  • wesentlich größeres Gesichtsfeld als bei 4-Linsigen Plössl-Okularen gleicher Brennweite (bzw. gleicher Vergrößerung)
  • abnehmbare Gummiaugenmuschel für optimale Dunkeladaption und gegen "Kälteschock"
Technische Daten

Zusatzinformation

Allgemein
Hersteller Baader Planetarium
Artikelnummer (#) 2404105
Gewicht (kg) 0.219
Okularreihe Eudiaskopisch
Technische Daten
Brennweite 35 mm
Gesichtsfeld 45,6°
Vergütung (Entspiegelung) Mehrfach-vergütet
Parfokal Nein
Steckmaß (Zoll) 1¼"
Optische Bauart Plössl
Spezialität Keine Spezialität (Standard Okular)
Okulareigenschaften
Feldblende Durchmesser 29 mm
Anzahl der Linsenelemente 5
Anzahl der Linsengruppen 3
Optimiert für Öffnungsverhältnis f/12, f/10, f/8
Anti-Rutsch-Sicherung Classic Undercut
Anschlüsse
Beinhaltetes Zubehör
Staubschutzkappen 1¼" Staubschutzkappe (31,8mm)
Augenmuscheln geflügelte Augenmuschel (1¼")
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H. Zeuner 267/09/2005 25/09/200507:07
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Erfahrungen mit einem neuen Okular
Im Sortiment der Okulare für ein Teleskop darf ein Okular mit verhältnismäßig großer Brennweite nicht fehlen. Es bringt bekanntlich ein großes Gesichtsfeld, und dieses ist u.a. hilfreich beim Aufsuchen schwierigerer Objekte. Ich habe bisher gute Erfahrungen gemacht mit dem "Plössl 45mm" von Celestron. Aber ich werde es in Zukunft beim Beobachten nicht mehr so häufig benützen, seit ich das "Eudiaskopische 35mm Okular" von Baader kenne. Sein Sehwinkel ist 45°, und so hat es trotz stärkerer Vergrößerung ein größeres Gesichtsfeld als das Okular mit 45mm!

Ich habe das neue Okular erprobt mit dem eigenen C8 und mit dem Zeiss-Refraktor der Aalener Sternwarte. Beide Instrumente haben eine Brennweite von etwa 2m, mit dem 35mm-Okular ergibt sich also der Gesichtsfelddurchmesser 48'. Wenn man im Sucherfernrohr das richtige Umfeld einigermaßen genau eingestellt hat, lassen sich leicht die gängigen Objekte auffinden wie Ringnebel, Hantelnebel, die üblichen Kugelhaufen und offenen Sternhaufen sowie einige Galaxien. Erfahrungsgemäß nicht ganz einfach ist M1. Aber mit dem neuen Okular gibt es einen sicheren Weg zu ihm: Nach den Tabellenangaben ist M1 um 52' nördlich von dem leicht auffindbaren Stern zetaTauri. Mit Hilfe des oben angegebenen Gesichtsfelddurchmessers läßt sich diese Differenz in Deklination gut abschätzen und einstellen. Laut Tabellenangaben muß man dann um etwa 3° nach W fahren, um zum Krebsnebel zu kommen. Diese 3° beim Stundenwinkel entsprechen wiederum etwa dem Durchmesser des Gesichtsfeldes.

Neben dem Mond bleibt noch viel Nachbarschaft sichtbar, dies ist von Interesse, wenn man die Bedeckung von Sternen durch den Mond verfolgt. Ein weiterer Nutzen des großen Umfeldes, das man neben dem eigentlichen Ziel der Beobachtung sieht, ist die Möglichkeit, den Lauf eines Planeten, Kleinplaneten oder Kometen relativ zu den Fixsternen zu betrachten. Wir waren besonders davon beeindruckt, das man zugleich mit dem zentralen Teil von M 31 die Begleitergalaxie M 32 oder NGC 205 sehen kann, oder dass die in ihrer Gestalt recht verschiedenen Galaxien M 81 und M 82 gleichzeitig im Blickfeld einzustellen sind. Imposant ist der doppelte offene Sternhaufen lambda-chi im Perseus. Um den Orionnebel findet man eine weit ausgedehnte interessante Nachbarschaft; trotzdem ist das "Trapez" im Nebel einwandfrei zu sehen. Dies liegt nun an der doch nicht ganz schwachen Vergrößerung. Diese sorgt auch dafür, dass z.B. ein Kugelhaufen sehr deutlich als andersartiges Objekt herausleuchtet aus einer Umgebung von vielen Sternen, die näher bei uns sind. Ein Blick zum Jupiter in einer klaren Nacht und zu einer Zeit, als der große rote Fleck sichtbar war, ließ immerhin ahnen, daß das dunkle Wolkenband, das neben dem Fleck verläuft, dort etwas schmaler erscheint. Beim Betrachten der Sonne unter Verwendung einer Sonnenfilterfolie lassen sich auch bei kleineren Flecken noch Details wahrnehmen.

Natürlich zeigt oftmals dann ein Okular mit kleinerer Brennweite bestimmte Einzelheiten besser, weil sie größer oder kontrastreicher erscheinen. Aber darin liegt ja ein besonderer Reiz beim visuellen Betrachten des Sternhimmels mit dem Teleskop, dass man durch geschickte Auswahl der Okulare vielfältige Informationen bekommen kann. Das Eudiaskopische 35mm Okular wird dabei eine wichtige Rolle spielen.
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Prof. Dr. R. Claus 236/08/1993 25/08/199307:15
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Eudiaskopisches 35mm Okular
Gelegentlich kauft man Dinge, von denen man hinterher sagt: na ja, geht schon. Gelegentlich aber passiert auch das Gegenteil, nämlich daß man nicht genau das eigentlich gewünschte bekommt, dafür aber völlig unerwartet von einem viel besseren Absolut-Volltreffer überrascht wird. Und eben letzteres ist mir passiert, als ich vor einer Woche statt eines 32mm Okulars von TeleVue Ihr Eudiaskopisches 35mm Okular erwarb! Gesucht hatte ich ein Okular mit möglichst großem realen, jedoch gut überschaubarem und vernünftig randscharfem scheinbaren Gesichtsfeld, das vor allem für das Aufsuchen der Planeten bei Tage geeignet ist. Bekommen habe ich dann etwas, das mit 1,7° am Himmel, hervorragendem Kontrast, sowie Einblickverhalten meinen Wunsch deutlich übererfüllt hat.
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