QHY183 M/C Medium Size CMOS Kameras, gekühlt (verschiedene Versionen erhältlich)

QHY183 M/C Medium Size CMOS Kameras, gekühlt (verschiedene Versionen erhältlich)

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  • Gekühlte, mittelgroße Farb-Kamera mit einer extrem hohen Quanteneffizienz von maximal 84% !
  • Sony IMX183 Exmor R Back-Side-Illuminated CMOS Sensor mit einer Größe von 13.3mm x 8.87mm (diagonale 15,8 mm)
  • 20 Megapixel (5.544 x 3.694 Pixel) bei 2,4 µm Pixelgröße mit elektronischem Verschluss 
  • Unterstützt Datentransfer von 31 Bilder pro Sekunde bei 4K Video Ultra HD 1:1 Videoausgabe mit 4.096x2.160 Auflösung. 19 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung – ideal für EAA-Echtzeit-Deep Sky Beobachtung, Lucky Imaging von Deep Sky Objekten durch Aufnahme und Adition vieler kurzer Belichtungen. 
  • Full Well Capacity: 15- bis 16.000 e- 
  • Analog Digitalwandlung beträgt 12-bit / 16-bit mit 1e- Ausleserauschen
  • Belichtungszeit: 50µs bis 3600s
  • Die zweistufige thermoelektrische Kühlung erreicht bis zu 40 bis 45°C unter die Umgebungstemperatur
  • Mit "Anti-Noise", "Anti Amplfier Glow" und "AntiDew" Technologie
  • Mit USB3.0 High Speed Schnittstelle 
  • Interner 128MB DDR Bildspeicher
  • Erhältlich auch als Monochrom und Farb-Kamera
  • Bitte wählen Sie die entsprechende QHY183 Kamera für weitere technische Details aus dem Dropdown-Menü unten.

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Beschreibung

Details

QHY183 M/C – Gekühlte mittelgroße CMOS-Kameras

Die Reihe der mittelgroßen COLDMOS-Kameras von QHYCCD umfasst alle gekühlten Modelle sowohl mit BSI- (Back-Side-Illuminated) als auch FSI- (Front-Side-Illuminated) CMOS-Sensoren mit Sensordiagonalen von kleiner als 1 Zoll (< 25,4 mm) bis Vollbild 35mm (QHY128 und QHY 367 sowie die QHY410C, sowohl als Monochrom- als auch als Farb-Kameras.

  • USB 3.0
  • Front- und Back-Side-Illuminated Sensoren 
  • Leichte und kompakte Bauweise 
  • Geregelte TE-Kühlung, Delta 35C bis 40C unter Umgebungstemperatur 
  • Interner 128 MB DDR-Bildspeicher 
  • SBIG ST-4-kompatible Guider Schnittstelle 
  • Mit Filterrad-Schnittstelle 
  • Mit Anti-Noise-Technologie 
  • Mit Anti-Amplifier-Glow-Technologie gegen Verstärkerglühen
  • Mit Anti-Dew-Technologie

Alle Modelle verfügen über einen eingebauten Heizmechanismus, um ein Beschlagen des CMOS-Kammerfensters zu verhindern, sowie die Möglichkeit, bei Bedarf zusätzlich Trockenmittel in die CMOS-Kammer einzuführen, außerdem über einen internen 128 MB Bildspeicher, Filterrad-Schnittstelle und eine regelbare (mit Sollwert), zweistufige thermoelektrische (TE) Kühlung zur Reduzierung der Sensortemperatur um 35°C bis 40°C unter die Umgebungstemperatur. Aufgrund der effizienten TE-Kühlung sind bei den meisten Modellen Einzelbelichtungszeiten von einigen Minuten möglich. Dadurch eignen sie sich für die Fotografie von lichtschwachen Deep-Sky-Objekten ebenso wie für helle Objekte und Planeten.

Die QHY-Kameras verfügen über einen eingebaute, internen 128 MB DDRII-Bildspeicher. Der Vorteil dieses Zwischenspeichers besteht darin, dass beim Download kein Bild verloren geht, sollte die USB-Schnittstelle besetzt oder unterbrochen sein. Dieser Speicher ermöglicht es, alle Bilder ohne Verlust zu erfassen, auch bei einem älteren Computer mit langsamer USB 2.0 Schnittstelle, selbst wenn die USB-Schnittstelle gelegentlich von anderen Peripheriegeräten belegt ist. Dieser Bildspeicher unterstützt mehrere Kameraanwendungen und vermeidet USB-Übertragungsprobleme. So ist es beispielsweise möglich, vier QHY163M-Kameras am selben Computer zu betreiben, um z.B. ein LRGB-Bild parallel auf zu nehmen.

Das Modelle QHY183M/C verwendet einen Back-Side Illuminated STARVIS Exmore R Sensor von Sony. STARVIS ist eine Marke von Sony für Kamerasensoren, die Bilder unter extrem schwacher Beleuchtung aufnehmen können. Diese Sensoren verfügen über eine extrem hohe Empfindlichkeit sowie effektiver Rauschunterdrückung, dass sind die Schlüsselfaktoren für eine entscheidende Verbesserung der Bildqualität.

Die Graphik unten zeigt den Unterschied zwischen den Front-Side (links) und den Back-Side-Illuminated (rechts) CMOS Sensoren. Bei den BSI Sensoren sind die Leiterbahnen, die die Fotodioden mit der Ausleseelektronik verbinden, einfach auf die Rückseite (Backsite) des Substrates gelegt. Daraus resultiert eine Empfindlichkeitssteigerung des Sensors. Die Vorteile der Front-Side-Illuminated CMOS-Bildsensoren wie geringer Stromverbrauch und dem Download hoher Bildraten bleiben erhalten, während die Empfindlichkeit drastisch verbessert wird.

Front and Back Illuminated Structure

Weitere Detail über die QHY183M/C finden Sie auf der QHYCCD Webseite

Die QHY183M/C ist eine 20-Megapixel Back-Side-Illuminated Kamera mit einer Quanteneffizienz von maximal 84%. Die Sensorgröße liegt bei 13.3mm x 8.87mm (diagonale 15,8 mm) und die Pixelgröße beträgt 2,4µm, was hochauflösende Aufnahmen auch mit kurzbrennweitigen Optiken ermöglicht. Die Kamera ist in der Lage, 15 Bilder pro Sekunde bei 20 Megapixel zu erzeugen. Sie verfügt über eine zweistufige TE Kühlung, die den Sensor auf 40 bis 45C unter die Umgebungstemperatur kühlt. Der Analog Digital Wandler bietet Datentiefen von12-Bit / 16-bit mit nur 1e- Ausleserauschen! Die Kamera verfügt über eine USB 3.0 Schnittstelle. Belichtungszeiten von 50µs bis 3600s sind möglich. Die Kamera ist auch als Farbversion erhältlich.

Wenn Sie weitere Fragen haben, senden Sie uns bitte eine E-Mail an kontakt (at) baader-planetarium.de.

Bitte beachten Sie die zusätzlichen Informationen unter dem TAB "Downloads".

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Technische Daten

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3 Artikel

WunderwerkLeben 211/07/2022 31/07/202216:44
  • vor mehr als 1 Jahr(en)
  • Sterne:
QHY183C Kamera läuft unter Linux Mint TOP. Bubble-Nebula mit KStars/Ekos PHD2 INDI-Plattform
Die QHY183C benutze ich jetzt seit über einen halben Jahr.
Wie ich in meiner Bewertung im April 2022 erläutert habe, läuft mein ganzes Equipment inklusive Bildgebung mit KDE Education Project - KStars / Ekos auf dem LINUX Mint Betriebssystem in einer VitualBox VM
Kstars / Ekos ist eine kostenlose, quelloffene, plattformübergreifende Astronomie-Software mit der die QHY183C nach wie vor ohne "USB Zicken" oder sonstigen Wehwehchen einfach das macht, für das ich sie gekauft habe, Fotos machen. Natürlich ist da noch das große Problem mit dem starken Sensorglühen ab 60 Sekunden, aber mit einbisschen Aufwand ( und Gain-11 Offset-30 USB-Traffic-30) bekommt man das auch größtenteils in den Griff.
Kstars / Ekos unterstützt auch wie SharpCap das Live - verrechnen von Master-Darkframes was die Belichtungsdauer noch mal deutlich nach oben schraubt.
Der Download der Daten ist mit dem indi_qhy_ccd deutlich schneller als mit der
QHYCCD-Cameras-Capture (Ascom)

KURZ UND BÜNDIG
QHY183C Läuft unter Linux Mint echt TOP, und hab diesmal auch 5 Sterne vergeben, denn Sie sind hoch verdient.

Habe noch ein YouTube Link angehängt in dem ich in groben Zügen die Handhabung mit Kstars ein wenig erläutere.
PS.: Ich bin jetzt nicht der große Redner, aber ich denke es ist trotzdem sehr Hilfreich.
  • Die Kühlung läuft mit über 45°C unter Umgebungs - Temparatur sehr zuverlässig.
    Anti - Tau Technik funktioniert Top, auch keine Vereisung bis jetzt.
    Kamera läuft durch verbesserte Updates jetzt auch stabil in N.I.N.A
  • Fällt mir außer dem starken Sensorglühen nichts mehr ein.
    ACH JA eins noch: Nur Windows Bildgebung. Linux erkennt die verschiedenen Kameras
    Wenn ich z.B. die QHY183C zur Bilderfassung benutze und die QHY5III462C zum Guiding nutze, nimmt der Treiber, der für beide Kameras gleich ist, immer zuerst die QHY5 für die Bilderfassung und sagt QHY183C nicht verbunden.
    Es muss zuerst QHY183C mit dem USB verbunden werden und dann kann man die QHY5 zum Guiden mit dem USB verbinden.
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WunderwerkLeben 34/02/2022 04/02/202214:55
  • vor mehr als 1 Jahr(en)
  • Sterne:
Astrokamera für Einsteiger unter Linux Top mit Windows Flop
Als erstes möchte ich sagen, dass diese QHY183C meine erste gekühlte Kamera, und die erste mit einem so großen CMOS Sensor, ist. Ich habe bereits eine Kamera mit einem IMX Exmor R Sensor (IMX178MC, nicht gekühlt, 2,4x2,4 Pixelgröße) mit der ich sehr zufrieden bin, solange die Temperatur des Sensors unter 15°C bleibt. Außerdem habe ich noch eine Canon 600Da. Da ich mit der Polmaster Kamera von QHY, sehr zufrieden bin, habe ich mich für QHY bei einem deutschen Anbieter entschieden. Mit der Bewertung habe ich gewartet (bzw. warten müssen), um mich mit der Kamera gründlich und ausgiebig zu beschäftigen.

Die Kamera wurde früher als erwartet zugeschickt, was mich sehr freute. Sie kam unbeschädigt und trocken bei mir mit UPS an. Beim weiteren auspacken war dann der erste Schreck, kein Netzteil, nur Autonetzteil. Bei der Bestellung hatte ich extra nachgefragt was alles im Lieferumfang dabei ist, da es zu diesem Punkt keine Angaben in der Beschreibung gab. Bekam jedoch keine Antwort, und dachte mir dann, was für eine Frage, was soll da schon fehlen, auspacken, Installieren anstecken und los geht`s. Und so musste ich erst mal ein Netzteil besorgen. Bei den üblichen Kameras (QHY Home) mit Kühlung waren die mitgelieferten Netzteile mit 3A 12V beschrieben. Netzteil bestellt, war nach einer Woche da. So jetzt anstecken und los geht`s.
Leider war da noch die Software-Installation, die sich als echt Herausforderung erwies. Ich ging also genau nach Anweisung der empfohlenen Homepage Seite für SharpCap X64 vor, um bei der neuen Kamera nichts falsch zu machen.
Als erstes habe ich das AllinOne Setup gemacht, und alles so gemacht wie es da steht.

Hab leider nicht darauf geachtet, bzw. wird nicht darauf eingegangen, dass es zwingend notwendig ist SharpCap 3.2 zu benutzen, ich benutzte SharpCap 4.0 Pro, damit die Kamera Überhaupt läuft.
Mit dem AllinOne Setup vom 21.02.2022 (war glaube ich zu dieser Zeit (12.02.2022) aktuell, Stand 01.04.2022 AllinOne Stable Version 23.10.2021 und Beta 18.09.2021) war die Kamera nicht zum Laufen zu bringen, trotz SharpCap 3.2. Wieder kein Bild.
Zwei Wochen habe ich dann verzweifelt versucht die Kamera halbwegs zum laufen zu bringen. Die Kamera hat ein echtes Problem mit dem Treiber und der Software, Ich habe es mit QHYIII Series Driver Update vom 15.09.2021 und dem OHYCCD-SDK Treiber vom 16.09.2021 nach tagelangem Tests benutzbar bekommen. Wenn die Kamera in Betrieb genommen wird und der Gerätemanager startet erkennt er die Kamera meist nicht. Bei 10 mal aus und einstecken 3 bis 4mal. Wenn er dann die Kamera endlich erkannt hat kommt die Geräte - Fehlermeldung – Unbekanntes USB-Gerät – obwohl Q183-Cool als zusätzliches Gerät angezeigt wird. ODER Das Gerät – WestBridge – und das Gerät Q183-Cool wird angezeigt. ODER es wird nur das Gerät Q183-Cool angezeigt und die Kamera startet nicht. DANN einmal USB aus stecken und wieder einstecken und die Kamera startet dann in SharpCap ODER alles wieder von vorne. Aufnahmen mit Sequenzer sind überhaupt nicht möglich weil die Kamera zu meistens (90%) nicht startet, und ich die Kamera einmal ein und aus stecken müsste. Wenn die Spannung angeschlossen ist und das USB – Kabel eingesteckt wird bricht die Lüfterleistung deutlich hörbar ein. Daher habe ich dann die Stromversorgung überprüft und festgestellt, das das Netzteil sehr warm wird. Habe dann ein 5A 12V Netzteil gekauft und das einbrechen der Lüfterleistung hat sich stark verbessert, aber immer noch hörbar.

Zur Installation - (Installationsanweisung und Setup am PC zum größten Teil nur Chinesisch, ab und zu Englisch) Anleitung auf der Homepage ist sehr oberflächlich, veraltet, verwirrend und zu allgemein gehalten und nicht auf das spezielle Produkt zugeschnitten das ich gekauft habe. Im Vergleich zur QHY268M/C Anleitung auf der Homepage Seite sind das zwei verschiedene Welten. Leider habe ich das zu spät erkannt. Beispiel 1: In den Spezifikationen steht Wirkbereich (max. Vollbildrate) 5544 x 3694 Pixel oder doch 5544 x 3684 oder auch mal 5544 x 3864, Schreibfehler, Auslesefehler vom Systemtreiber, oder A,B oder C Ware (SharpCap und andere Programme Lesen automatisch 5544 x 3684 aus), bei SharpCap hat dann die Bildgebung mit 5544 x 3694/3864 starke Streifenbildung. Beispiel 2: DDR-Speicherpuffer 128 MB – Systemauslesung zeigt 256 MB oder auch USB Buffer 512 Bytes. Einziges Plus: Die Datenkurven stimmen fast mit den SharpCap Sensoranalyse - Daten überein.
Bordcast-WDM-Treiber sollte nicht installiert werden, wenn nicht unbedingt nötig. Bei mir hat sich nach dem suchen von Fehlerquellen gezeigt, das die Kamera etwas stabiler läuft (ca 20%). Habe es wieder deinstalliert.
EZCAP_QT läuft nicht wirklich. Man kann die Sprache im Register umstellen, was sie aber dann nicht macht. Englisch und Chinesisch einstellen geht aber. Zum benutzen der Software kann ich nicht viel sagen da sie nach dem verbinden und dem Anleitungsschritt 1, die Temperatur einstellen meist abstürzt, das Fenster verschwindet einfach und die Fehlermeldungen des Gerätemanager gehen von vorne los. Wenn das Programm mal stabil war habe ich versucht ein Bild zu machen oder Darks oder LiveView, mit dem Ergebnis das beim Start einer Anwendung sofort das Programm abstürzt und das Fenster weg ist oder der komplette PC (Windows 10 Pro) friert ein, so das der PC neu gestartet werden muss. Hab es dann wieder deinstalliert.

ASCOM-Fenster ist sehr schlicht ausgeführt. Läuft auch sehr langsam, bei 5sec Belichtung dauert die Übertragung fast genau so lange. Außer GAIN und Offset kann man nichts einstellen. Kein RGB, RAW8 oder RAW16 etc., außerdem werden bei RAW16 kein RGB - Daten ausgegeben.
Die QHY183C ist mit SharpCap3.2.6482-64bit sehr gut zu bedienen. Sogar Amp-Glow kann aktiviert werden. Die Temperatur Einstellung „Target“ oder „Automatik“ funktioniert auch sehr gut. Mit RGB (leider nur 8 Bit) läuft die Kamera recht gut und bringt gute Bilder. Auch die „Live-Stack“ Funktion läuft gut. Mit den Einstellungen „Gamma“, „Brightness“ und „Contrast“ kann man die Bildqualität zusätzlich beeinflussen. „Brightness“ habe ich oft in Verwendung um Flatsframes zu erstellen, da mit den normalen Einstellungen es fast unmöglich ist solche zu erstellen. Was allerdings sehr nervenaufreibend ist, und die Bildqualität stark beeinflusst ist das ständige ein und nachstellen des Weißabgleichs der nur einzeln eingestellt werden kann und kein „Automatischer Weißabgleich“ zur Verfügung steht. Es muss auch bei jeder kleinen GAIN/OFFSET Einstellung der Weißabgleich neu eingestellt werden, um einigermaßen gute Bilder zum Stacken zu haben. Mit „Live-Stack“ kann man das Problem teilweise umgehen indem man im Histogramm die Einstellung „auf Sternenfarben anpassen“ ODER „auf Histogramm anpassen“ wählt. Was aber eine Sensoranalyse voraussetzt, die in meinem Fall mehrere Anläufe brauchte bis die Kamera bis zum Ende durchgehalten hat.
Unter RAW16 mit Debayer RGGB werden die RAW Daten nicht immer in RGB ausgegeben oder das Programm SharpCap stürzt oft ab. Man muss dann vor der Session SharpCap neu Starten, vor dem „Kamera verbinden“ einmal ein und ausstrecken, hoffen, der Gerätemanager erkennt die Kamera und dann die Kamera verbinden, dann läuft RAW16 meist problemlos. Die ersten Bilder der Kamera waren sehr verwackelt, und es hat sich herausgestellt das die Kreuzschlitz – Schrauben am Adapteranschluss für den Auszug (und einige Innensechskant – Schrauben am Sensordeckel) locker waren. Nach dem nachziehen war die Bilder schön scharf. Ab 2,5 bis 3 Stunden Betrieb stürzt die Kamera oft einfach ab und zeigt im Temperaturfenster dann plötzlich -3125°C an. Dann alles in Grundstellung, alles Trennen, neu starten und weiter geht`s.

Fazit:
Am Ende habe ich die QHY183C doch zum laufen gebracht. Allerdings mit sehr großem Aufwand. Ich habe versucht den Bericht sehr Objektiv zu halten, obwohl es nicht immer leicht war den Frust außen vor zu lassen. Ich hoffe ich kann Euch mit dieser Bewertung weiterhelfen, um Fehlerquellen besser zu erkennen und zu beheben. Die Kamera macht gute Bilder fast exakt so wie es der Hersteller auf seiner Homepage mit dem Kokonnebel zeigt. Meine Bilder sind noch nicht ganz so gut. Seit kurzer Zeit mache ich meine Astrofotografie nur noch über mein neues Linux Mint Betriebssystem als VM, da alles fehlerfrei und so wie es sein soll läuft, auch Sequenzer, PlateSolve etc. läuft echt super.

Als Anhang sende ich noch einige Bilder mit, die ich Baader Planetarium zur freien Verfügung übergebe. Im Sommer werde ich dann noch ein paar YouTube Video zur QHY183C um andere Nutzer zu unterstützen.
Wahrscheinlich kaufe ich mir noch die 268M/C im Sommer, muss aber erst gründliche Infos einholen ob die auch so gut unter Linux läuft.
4 Sterne da die Kamera unter Linux echt Top funktioniert, ein Punkt Abzug wegen großer Treiber und Softwareprobleme mit Windows 10. Astrofotografie umgestellt auf Linux Betriebssystem.
  • Für eine gekühlte Kamera ist der Preis aus der Weihnachtsaktion echt Top.
    Die Kamera sieht sehr hochwertig aus. Die Kühlung funktioniert sehr gut. Bei Umgebungstemperatur von +25°C bis auf -36,4°C laut SharpCap. Sensor ist noch kein einziges mal beschlagen, die Heizung für das Sensorfenster scheint gut zu arbeiten.
    Die Kamera läuft unter Linux Mint mit KDE Steuerung hervorragend. Einfach Top.
    Für Linux KDE Nutzer kann ich eine KLARE Kaufempfehlung geben.
  • Treiber und Software unter Windows 10 sehr instabil
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Astrofan 190/07/2020 09/07/202018:26
  • Sterne:
QHY 183c
Nach der kompetenten Beantwortung diverser Fragen durch Ihre Mitarbeiter habe ich mich für diese Kamera entschieden.
Ich verwende die Kamera ohne Guiding mit der Software Sharpcap für die Aufnahmen von Deepsky Objekten und Planeten. Bisher hatte ich keine großen Probleme damit.
Die Installation erforderte allerdings ein paar Anläufe, da die Beschreibung nicht perfekt ist.
  • Kurze Belichtungszeiten (weniger als 45s) reichen bereits aus um farbige Bilder zu sehen.
  • Die Instationsbeschreibung von QHY ist teilweise verwirrend. Die Sharpcap Einstellungen sollten klarer beschrieben werden.
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Vielen Dank für Ihr Feedback. Wir haben bereits QHY kontaktiert, dass die Software-Beschreibungen teilweise nicht eindeutig sind. Der Hersteller wird daran arbeiten
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