Baader Planetarium

Mark V Großfeld-Binokular inkl. Koffer

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# 2456410
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Mark V Großfeld-Binokular inkl. Koffer

Produktdaten

  • Artikelnummer
    2456410
  • EAN Code
    4047825010971
  • Hersteller
    Baader Planetarium
  • Nettogewicht (kg)
    1.40

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Top customer reviews

M. Korff-Karlewski
Sterne
81
Großfeldbinokular
Die Wahrnehmungen sind mit diesem Gerät und dem beidäugigen Sehen sind wirklich überzeugend. Mit meinen Großfeldokularen von 19 bis 7 mm Brennweite und den beiden Paaren aus Iherer Okularserie (10 und 35 mm) ergeben sich bei meinen beiden Fernrohren absolut scharfe und kontrastreiche Bilder. Ein Einfluss des Binos auf Kontrast und Auflösung sind nicht feststellbar. Ich beobachte mit einem von W.Busch optisch verbesserten Fraunhofer 6'' f 8 von Synta und einem 12'' Newton f 5 oder f 13,5. Letzterer hat bei der langbrennweitigen Version eine Obstruktion von 16,5 % und einen sagenhaften Kontrast und ist ausgesprochen sensibel bezüglich der optischen Konfiguration und Justierung. Mit dem Bino und einem Pärchen eudiaskopischer 10 mm Okulare von Ihnen haben wir im Frühjahr sogar das Alpental mit Rille beobachtet und alle 4 Krater im Plato. Saturn zeigte die Cassini-Teilung messerscharf ganz durchlaufend, ebenso die Encke-Teilung in den Ansätzen sehr deutlich, die Atmosphäre Saturns in zarten Farben und die Farben des Jupiter waren kräftig und satt, die Bänder voller Wirbel und Details. Auch Deep-Sky-Beobachtungen machen mit dem Bino große Freude. Mit 35 mm Eud. Okularen steht der Kugelsternhaufen M13 geradezu räumlich im All, planetarische Nebel und kleinere Galaxien scheinen zwischen den Feldsternen zu schweben. Bei Beobachtungen mit dem Refraktor ist auffällig, dass der Farbfehler geringer zu werden scheint, wenn das Bino im Strahlengang ist. Mit den Baader- Mond und Skyglow-Filtern bekommt der Mond selbst am Terminator fast eine kalkweiße Farbe mit leichter Gelbtönung und der violette Farbsaum wird recht klein und stört kaum noch. Bei 240fach ein traumhafter Anblick. Sonnenflecken und Granulation zeigen feines Detail, hier mit Grün- oder Gelbfilter und Baader-Sonnenfilterfolie. Das Sehen ist mit dem Bino total entspannt, wenn man gelernt hat, die beiden Bilder zur Deckung zu bringen. Mir selbst ist das aus der Mikroskopie geläufig, Anfänger hatten aber einige Schwierigkeiten damit. Die Bilder erscheinen übrigens monokular kaum heller als im Bino. Das Gehirn setzt wohl die halben Lichtmengen, die auf beide Augen einfallen, wieder zur nahezu gleichen Lichtmenge zusammen, als wenn man mit einem Okular beobachtet, und das bei voller Auflösung. Nur in Grenzbereichen der Deep-Sky-Astronomie erscheint mir das monokulare Sehen dem binokularen überlegen zu sein. Durch die in der Regel auch in der f 5 Version nötige Zwischenschaltung eines Glaswegkorrektors am großen Newton sollte man bei großflächigen Objekten mit den 2'' Weitfeldokularen beobachten, hier erscheint mir die Benutzung des Binos wegen des zu geringen Gesichtsfeldes nicht geeignet zu sein. Aber dafür ist es ja eigentlich auch nicht gedacht. Insgesamt ist das Großfeld - Bino die optische Investition der letzten Jahre bei mir, ich möchte es nicht mehr missen und verstehe nicht, wie ich so lange ohne beide Augen an den Okularen Astronomie machen konnte.
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J. Leich
Sterne
30
Erfahrungsbericht Großfeld-Binokular zusammen mit dem FFC
... seit über 20 Jahren trage ich eine Brille und das rechte Auge ist von Geburt mit einem Sehfehler behaftet, welcher sich darin äußert, daß ich mit dem rechten Auge so gut wie nicht lesen kann. Buchstaben oder Ziffern müssen relativ groß und genügenden Abstand zueinander haben. Durch ständiges Hin- und Herbewegen des Auges "taste" ich mich zur richtigen Deutung der Ziffern heran. Aus diesem Grund beobachtete ich am Teleskop stets mit dem linken Auge. Das führte laut Aussage meines Brillenoptikers dazu, daß ich mein linkes Auge mit der Zeit so trainierte und meine Sehkraft auf diesem Auge auf bis zu 160% steigerte. Bedingt durch den Sehfehler auf dem rechten Auge, erreiche ich rechts nur etwa 50-60%. Neben einer recht hohen Kurzsichtigkeit auf beiden Augen habe ich überdies eine nicht unerhebliche Hornhautverkrümmung. Diese führte inzwischen dazu, daß eine entspannte Beobachtung am Teleskop nur mit Brille und langbrennweitigen Okularen möglich ist. Kurzbrennweitige Okulare mit kleiner Augenlinse kommen daher immer weniger in Frage. In diesem Zusammenhang möchte ich meine ersten, positiven Erfahrungen mit dem FFC schildern. Dabei war das Bild (bei etwa gleicher Vergrößerung) bei Verwendung des FFC vor dem Großfeld-Bino und 25mm Eudiaskopischen Okularen auf den ersten Blick etwas heller und schärfer als bei Verwendung meines 4,8mm Nagler Okulars, welches ich bisher als "Planetenokular" benutzte. Aufgrund des Sehfehlers und des nicht so entspannten Beobachtens kam es jedoch visuell immer weniger zum Einsatz. Ich werde dieses Okular wahrscheinlich verkaufen und unter Einsatz des FFC ausschließlich Okulare mit größerer Augenlinse bzw. höherer Brennweite verwenden. Zur Zeit besitze ich je ein Paar eudiaskopische Okulare 15mm, 25mm sowie 30mm. Da ich bisher mein rechtes Auge "nur" als optischen Zusatz für das räumliche Sehen ansah, war ich mir lange unschlüssig, ob mir das binokulare Beobachten am Teleskop überhaupt etwas "bringen" würde. Letztlich sollte ich die Anschaffung nicht bereuen und im Nachhinein betrachtet, mußte mich eigentlich schon der Blick durch mein 10x50 Feldstecher überzeugt haben. Jetzt möchte ich gar nicht mehr monokular (1,25") beobachten und frage mich, warum ich mir statt immer mehr "Einzelokularen" nicht schon früher ein Bino zugelegt habe. Ein wesentlicher Grund ist sicherlich der zu meinen bisherigen Teleskopen verhältnismäßig hohe Preis eines solchen Zubehörs, welches ohne Probleme fast die Hälfte des Wertes meines Teleskops ausmachte. Vor einigen Jahren war es außerdem noch erforderlich, den Tubus für ein Bino kürzen zu müssen, um den zusätzlichen Glasweg auzugleichen. Mit dem Einsatz Ihrer neuen Glaswegkorrektoren war es nun auch ohne möglich. Mit der Entscheidung, mir den Traum eines apochromatischen und dabei noch handlichen Refraktor zu erfüllen, bin ich in eine andere "Sphäre" aufgestiegen, sicherlich auch finanziell. Ich wollte keine Kompromisse mehr eingehen. Daher entschloß ich mich schon jetzt für die Anschaffung des Binokularansatzes. Der Starfire-Refraktor war zu der Zeit ja noch "in Arbeit". Erst am 6.April 2000 kam ich dazu, das Bino am Himmel zu testen. Da ich noch keine Bino-Paare besaß, lieh ich mir einige von einem Freund aus (er hat die gleichen) und fuhr an meinen astronomischen Stammplatz auf einer Hochebene nahe meines Wohnortes. Der 2 Tage alte Mond sowie die Planeten Jupiter und Saturn am Binokular machten mich sprachlos. Das Bino machte aus meinem betagten 4 Zöller regelrecht ein neues Teleskop! Ich erkannte Details auf den Planeten, die ich vorher nicht "sehen" konnte. Aber erst der Mond, er schwebte gleichsam im Raum. Ein phantastischer Anblick. Jetzt wußte ich, daß sich die Anschaffung des Binos gelohnt hat! Der Anblick des Orionnebels war atemberaubend ! Konnte ich an diesem Abend das Trapez im Nebel monokular nur blickweise klar erkennen, war es binokular (bei ähnlicher Vergrößerung) sofort als solches erkennbar. Es waren, schon wie beim Mond mehr Details erkennbar, das Bild erscheint größer. Schließt man ein Auge, "schrumpft" das Gesichtsfeld des offenen Auges scheinbar zusammen. Die ersten Sonnenbeobachtungen im Mai 2000 binokular am Herschelprisma im Zusammenspiel mit dem 2,6x GK faszinierten. So detailiert habe ich die Flecken und vor allem die Granulation vorher noch nie gesehen. Der Blick durch den Starfire ist noch einmal um Klassen besser. Exemplare meiner ersten Sonnenfotos habe ich beigefügt. Der Sehgewinn und das entspannte Beobachten auch über längere Zeit (ich sitze beruflich viel am Computer) ist für mich ein wesentlicher Grund, auch schon einmal bei mäßigem Seeing auf Beobachtungstour zu gehen. Am 22. Mai 2001 hatte ich noch eimal die Gelegenheit einen äußerst erfolgreichen Beobachtungsabend zu verbringen. Zwischen 21.45 und 03.30 Uhr habe ich mehr als 60 Messier und NGC-Objekte beobachten können. Besonders imposant nach Mitternacht (da zenitnah) waren dabei der Ring- und Hantelnebel sowie M 13 im Bino nebst FFC zu bestaunen. Das Bild war gestochen scharf und man merkte gar nicht, daß eine brennweitenverlängernde Optik "zwischengeschaltet" war, zumindest visuell nicht. Das FFC direkt am T2 Zenitprisma vor dem Bino mit ca. 4,4x Verlängerung ist gerade zu ideal für den "kurzen" Starfire". Mittels der 30er Okulare ergibt sich z.B. eine Vergrößerung von ca. 123fach. Auch eine maßvolle Verlängerung des Projektionsabstands zeigte keine sichtbaren Qualitätseinbußen.
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