Fluorit Flatfield Converter (FFC) / 3x-8x – Weltbeste Barlowlinse

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Fluorit Flatfield Converter (FFC) / 3x-8x – Weltbeste Barlowlinse

# 2458200

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  • Apochromatisches, multivergütetes Linsensystem
  • 10-fach höhere Linienauflösung als die weltbesten Projektionsokulare
  • 90 mm Bildfeld für Mittelformatkameras
  • Der FFC passt an jedes T-2 Gewinde und in jeden 2" Okularauszug

Fragen zum Produkt

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Two Questions: Will this Barlow be effective at 2X? How can this lens provide up to a 90mm diameter image circle when the lens itself is only 42mm(?) in diameter and the light path is convergent, not divergent, between the lens and the image plane?
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Frage von: Nick D. am 09.02.2018 11:44:00 | 1 Antwort(en)
Ich besitze so einen Baader FFC Flatfield Converter seit längerer Zeit und möchte die optischen Flächen reinigen. Wie kann ich das am besten und einfachsten tun?
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Frage von: H Vogel am 08.06.2017 14:15:49 | 1 Antwort(en)
Bei der Okularprojektion ist das Bild am Rand extrem unscharf. Woran kann das liegen?
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Frage von: Anonymous am 13.08.2019 12:28:00 | 1 Antwort(en)
There’re some discussions about FFC on the web, it seems to designed for photography, do you know anyone using it in visual?
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Frage von: Anonymous am 09.10.2017 08:39:01 | 1 Antwort(en)
Ich würde gerne die FFC-Barlowlinse in Kombination mit dem Maxbright II Binoansatz verwenden, sobald verfügbar. Wie verhält es sich hierbei mit dem nötigen Lichtweg des Binos bei einer 3-fach Vergrößerung, der mit 96,2mm angegeben ist, siehe PDF-Tabelle im Download Bereich. Der benötigte Lichtweg des Maxbright II liegt bei ca. 110mm, wenn ich mir recht erinnere. So würde ich ja grundsätzlich nicht in den Fokus kommen, nehme ich mal an ? Oder reicht hierfür dann mehr "In-Fokus" am Okularauszug um die restlichen Millimeter zu überbrücken ? Mich verwirrt etwas die Teleskop-Brennpunkt zur Brennebene Auflistung. Ändere ich den Brennpunkt, so muss ich doch auch den Abstand FFC/Binoansatz ändern ? Oder ändert sich nur die Größe der perfekt ausgeleuchteten Bildfläche ?
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Frage von: Bengt L. am 26.10.2019 15:07:00 | 1 Antwort(en)
Kann ich den FFC auch am Newton einsetzen oder müsste man ihn noch mit einem Komakorrektor kombinineren? Falls ein Komakorrektor benötigt würde, welcher würde dazu passen?
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Frage von: R. Wilhelm am 26.08.2019 08:58:00 | 1 Antwort(en)
Beschreibung

Details

Baader FFC – 2" / T-2 Fluorit Flatfield Converter

CaF2 Fluorit-Flatfield-Converter fotografisch und visuell an jedem optischen System einsetzbar, als beste und aufwendigste Barlowlinse der Welt

  • apochromatisches und vollvergütetes Linsensystem
  • 10fach höhere Linienauflösung als die weltbesten Projektionsokulare
  • 90 mm Bildfeld für Mittelformatkameras

Fast zwanzig Jahre (und mittlerweile schon wieder 20 Jahre her) haben wir uns diese Frage angehört: "Haben Sie nicht irgendeine Barlowlinse oder Projektiv, aber mit ebenem Bildfeld, mit dem man sogar mit Mittelformat (6x7 Pentax) Mond, Planeten oder Sonne ohne den üblichen Schärfeverlust fotografieren kann?"

Das hat uns damals keine Ruhe gelassen und schlussendlich hat uns einer der Konstrukteure der Zeiss APQ Objektive ein ultimatives Projektiv mit geebnetem Bildfeld gerechnet – im Jahr 1997. Allerdings braucht man, um diese hohen Ansprüche tatsächlich zu verwirklichen, extreme Gläser. In diesem Fall wurden zwei multivergütete Fluoritlinsen benötigt - welche damals und auch heute noch extrem aufwendig herzustellen sind.

Das Ergebnis jedoch war ein einzigartig scharfes optisches System, mit der zehnfachen Linienauflösung eines Zeiss Abbe Okulars. Auch wenn die Zeiten analogen Film-Kameras lange vorbei sind, ist dieses Linsensystem weiterhin die "schärfste Barlow die jemals produziert wurde". 

Durch den Projektionsabstand lässt sich der Verlängerungsfaktor von 3fach bis 8fach einstellen. Der optimale designerische Schwerpunkt liegt bei der 4fachen Brennweitenverlängerung. Dabei steht die volle Schärfeleistung über eine Bilddiagonale von 90 mm zur Verfügung. Auf der Achse ist die Schärfeleistung, auch bei Verlängerungen von 15fach, nur durch die Fernrohroptik selbst begrenzt. Wir haben dies an einem AstroPhysics Refraktor getestet. In den nächsten Jahren werden auch die großen beugungsbegrenzten Bildfelder von 90mm wieder wichtiger werden - mit dem Einzug der ultraschnellen und großen CMOS-Kameras mit 70mm Bildfeld-Durchmesser.

Der FFC passt an jedes T-2 Gewinde und in jeden 2" Okularauszug. Mit Hilfe des Astro T-2™ Systems und des M68 Systems steht eine ganze Welt an Anschlusszubehör an Teleskope zur Verfügung.

Damit der FFC bei allen Vergrößerungsfaktoren möglichst perfekt arbeitet, ist es nötig einen vordefinierten Abstand zum originalen Primärbrennpunkt einzuhalten.

Kundenurteil zum FFC am Carl Zeiss APQ 130 - Januar 2004

Bei der Beobachtung und der Fotografie von Planeten kommt es sehr auf die Leistungsfähigkeit und Qualität der einzelnen Instrument-Komponenten an. Das Ergebnis wird u.a. entscheidend beeinflusst vom Design, der Auswahl der Materialien, der Qualität der optischen Oberflächen sowie von Maßnahmen zur Unterdrückung des Streulichtes. Selbst kleine Optiken können auf diese Weise sehr zufrieden stellende Resultate liefern.

Vor ca. zwei Jahren erprobte ich erstmals den Fluorit-Flatfield-Converter von Baader und war sehr positiv überrascht. An meinem 130’er APQ erzielte ich mit dem Baader-FFC einen besseren Kontrast und eine höhere Auflösung als mit herkömmlichen Barlowlinsen guter Qualität.

Für Planetenaufnahmen nutzte ich das dazugehörige Projektionssystem mit bis zu ca. 8-facher Nachvergrößerung. Es ergibt sich zwar dadurch eine relativ große Baulänge, auch der Preis erscheint hoch. Doch bezogen auf die Qualität der Ausführung und den damit erzielbaren Gewinn ist es eine lohnende Investition. Während der Marsopposition 2003 machte ich einige Aufnahmen, u. a. mit dem 130’er APQ und dem FFC in Projektion. Für die relativ kleine Optik können sich meiner Meinung nach die Aufnahmen sehen lassen!

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Harald Michaelis

Umgang mit CaF2-Optiksystemen. FFC-Warnhinweis betreffend möglichem Garantieverlust:

In das Optiksystem des FFC sind Linsen aus echtem Calziumfluorit-Kristall integriert. CaF2 hat extreme Brechungseigenschaften welche es erlauben, ein Linsensystem zu konstruieren, welches eine unglaubliche Schärfeleistung über einen riesigen Spektralbereich möglich macht. Keine andere Barlowlinsenkonstruktion kann auch nur annähernd gleiche Schärfeleistung über ein vergleichbar grosses Bildfeld erbringen.

Der Nachteil einer solchen aufwendigen Optik ist die Empfindlichkeit gegenüber Temperaturverspannung.

CaF2 darf keinen plötzlichen oder sehr grossen Temperaturänderungen ausgesetzt werden. Folglich darf man mit dieser Optik keine Sonnenprojektionsfotografie durchführen weil die extremen und raschen Temperaturänderungen die Fluoritlinsen zerreissen lassen können. Wenn ein Schaden aufgrund von thermischen Spannungen vorliegt so lässt sich dies mit u. Prüfmethoden nachweisen und eine Garantieleistung ist ausdrücklich ausgeschlossen.

Auch sollte man den FFC keinen schnellen Temperaturänderungen unterwerfen. Niemand sollte ein Fluorit- Linsensystem (insbesondere kein Fernrohr-Objektiv!) bei minus 20°C benutzen und es dann in das 20° warme Wohnzimmer bringen. Auch in diesem Fall lässt sich ggfs. die temperaturbedingte Beschädigung prüfen und nachweisen.

Jede CaF2-Optik braucht Zeit zur Temperaturanpassung. Um das zu erreichen, können Sie z.B. das optische System in einer Isolierbox in das Freie bringen. Lassen Sie es etwa eine Stunde lang zur Temperaturanpassung in dieser Box. Lassen Sie die Box geschlossen, aber im Freien. Verstauen sie den FFC nach Gebrauch wieder in der selben Box und lassen Sie ihn darin, damit er sich langsam erwärmen kann, wenn Sie ihn wieder in das Haus bringen. Lassen Sie ihn mindestens eine Stunde in der verschlossenen Box, bevor Sie sie öffnen, damit evtl. vorhandene Feuchtigkeit verdunsten kann.

Bitte verwenden Sie dieses Optiksystem nicht, wenn Sie nicht gewillt sind es so zu behandeln wie es für derart hochgezüchtete Optik notwendig ist.

Weitere Informationen
Technische Daten

Zusatzinformation

EAN Code 4047825009999
Hersteller Baader Planetarium
Artikelnummer (#) 2458200
Gewicht (kg) 0.239
Innenanschluss (teleskopseitig) Gewinde, T-2 (M42 x 0,75)
Außenanschluss (teleskopseitig) Steckhülse, 2" (50,8mm)
Außenanschluss (Okular/Kamera-seitig) Gewinde, T-2 (M42 x 0,75)
Vergrößerung (x) 3x - 8x
Vergütung (Entspiegelung) Hoch-Transmissions mehrfach-vergütet (HT-MC)
Optische Bauart Barlow
Spezialität Bildfeldebner
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S. Voltmer 268/09/2004 25/09/200406:21
  • Sterne:
FFC
... schon seit Jahren bin ich treuer "Baader"-Kunde und habe die hervorragenden optischen Systeme sowie die Adaptionsvielfalt der mechanischen Konstruktionen schätzen gelernt. Insbesondere bei der Planeten- und Mondfotografie macht sich das kombinationsfähige Astro-T2-System und der FFC sehr bezahlt. Lange Zeit hatte ich mit Okularprojektion gearbeitet, doch als ich auf den FFC aufmerksam wurde und erste Erfahrungen mit diesem Projektiv sammeln konnte, war ich sehr angenehm überrascht. Die optische Güte und das Auflösungsvermögen übertrifft deutlich herkömmliche Barlowlinsen und gute Okulare. Somit wird auch die Okularprojektion durch dieses System erfolgreich ersetzt. Auch die Flexibilität des FFC von 3x bis 8x ist einzigartig und ziemlich schnell lässt sich mit Zwischenringen die Vergrößerung ändern. Während der Marsopposition 2003 konnte ich die Qualität des FFC unter Beweis stellen. In Namibia auf der Farm Hakos (Internationale Amateursternwarte e.V.) arbeitete ich an einem C14 + FFC in Verbindung mit einer ToUcam Pro.

Schon in den Rohaufnahmen waren zahlreiche Details auf Mars zu erkennen, die ich so noch nie gesehen hatte. Natürlich war es auch dem hervorragenden Seeing zu verdanken, daß ich die Güte der optischen Systeme wirklich ausschöpfen konnte. Unumgänglich für die Schärfe der Aufnahmen war allerdings auch das Baader UV/IR-blocking-Filter, das die bekannten blauen oder roten Säume verhindert. Sogar visuell erzeugt dieses Filter einen höheren Kontrast. Auch das IR-Passfilter war zur Marsopposition 2003 voll im Trend; beim Aufnehmen im Infraroten wird das Licht durch die Luftunruhe tatsächlich weniger abgelenkt als im sichtbaren Spektralbereich. Mit der I-RGB-Technik konnte ich damit auch noch nach meinem Namibiaaufenthalt scharfe Aufnahmen erzielen vielen Dank!
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L. Bluhm 267/09/2003 25/09/200304:54
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"Dieses Teil ist einfach Spitze"
... nachdem ich mit meinem neuen 8"/F5 Newton nach langem Warten auf gutes Seeing nun einige CCD - Planetenbilder machen konnte, möchte ich über den dafür zur Brennweitenverlängerung benutzten Baader Fluorit Flatfield Converter einige Bemerkungen machen.

"Dieses Teil ist einfach Spitze", wenn man auf Grund kurzer Brennweiten für CCD - Bilder ein Projektionsokular oder eine Barlow braucht, ist der Einsatz eines Baader FFC mit Abstand die beste Möglichkeit.

Trotz des erheblichen Anschaffungspreises (wobei gute Barlows auch nicht gerade wenig kosten) ist die dafür erhaltene Leistung überragend.

Oben eine Aufnahme mit dem Baader FFC in 5facher Vergrösserung (Projektionsabstand 200 mm) erhaltenes CCD - Bild vom Jupiter ( 05.01.2003 03.50 MEZ 8"/F5 Newton, 5 x Baader FFC, Phillips 740K).

Durch die Nutzung des FFC als Barlow zusammen mit eudiaskopischen Okularen von 10 und 20 mm habe ich außerdem die Möglichkeit beliebige Vergrößerungen bis hin zu 500x bei meinem Newton, trotz der kurzen Brennweite, zu nutzen. Die erreichte Abbildungsqualität ist dabei fantastisch.
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