Testberichte / Referenzen

  • 1st Light mit der QHY600 EB: Erster Erfahrungsbericht

    Aus der Dunkelheit wurde Licht! … Ein Quantensprung in 36 x 24mm bei 61,1MP? In den letzten Jahren erfreuen sich Farbkameras immer größerer Beliebtheit. Eine Umkehr des Trends ist nicht zu erwarten. Ein Grund dafür ist die Fähigkeit, bereits mit moderaten Belichtungszeiten schwache Strukturen in Deep-Sky-Objekten zu erfassen. Daran waren die Entwicklungen bei den CMOS-Sensoren und jetzt neu die BSI Sensortechnologie ausschlaggebend beteiligt. Zudem stiegen die Quanteneffizienz (QE) und die Full-Well-Kapazität an, das Rauschen wurde weniger, die Pixel immer kleiner und die Dynamik wuchs beinahe mit jeder neuen Sensorgeneration. Was passiert, wenn alle diese Entwicklungen in einer neuen Kamera wie der QHY 600M mit einem Schwarzweiß-Sensor das Licht der Sterne erblicken? Meine Frage: Was ist nun wirklich die neue Referenzkamera? Was bedeuten all die Begriffe,...
  • RASA 8 Erfahrungsbericht mit Fujifilm X-T3 - Sebastian Voltmer

    Das RASA 8 erwies sich bereits in den ersten Tests als praxistauglich und leicht zu bedienen. Ohne Spiegel-Shifting konnte ich die Kamera (Fujifilm X-T3) binnen einer Minute fokussieren. Dank der sehr lichtstarken Optik des RASA 8 gelingt das Scharfstellen auch an durchschnittlich hellen Sternen, die gerade im Bildfeld stehen, ohne dass man das Teleskop auf einen hellen Stern schwenken muss. Es war nach dem Auspacken und Montieren des Instruments keine Justierung nötig (die Kollimation scheint gegenüber Erschütterungen und Temperaturänderungen sehr stabil zu bleiben). Die Sternabbildung ist im APS-C Format bis in die Bildecken perfekt. Wegen der hohen Lichtstärke kann mit sehr kurzen Belichtungszeiten unter 30 Sekunden und niedrigen ISO-Werten, wie bei dem hier gezeigten Bild, gearbeitet werden. Das beschleunigt die Bildgewinnung und erhört die Qualität...
  • Der erste Eindruck: RASA 8 mit ATIK Horizon Farbkamera

    RASA 8 – Die Familie ist komplett – Erste Eindrücke Lesen Sie hier einen ersten Erfahrungsbericht von Christoph Kaltseis mit dem RASA 8 und einer ATIK Horizon Farbkamera. Auf der ATT wurde ich von der Firma Baader gefragt, ob ich den frisch vorgestellten RASA 8" - Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph (#822252, € 2195,-) testen wolle. Seit längerem arbeite ich erfolgreich mit dem und dem größeren RASA 36cm - Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph (#822251, € 16995,-) . Daher kenne ich das System der Rowe-Ackermann-Schmidt-Astrographen sehr gut und weiß, was diese Optiken leisten können. Also musste ich nicht lange nachdenken, bevor ich mich zu einem ausführlichen Test entschloss. Was gibt es nun nach einigen klaren Nächten zum RASA 8 "Out-of-the-Box" zu sagen? 1. Die Optik ist klein (im Vergleich zum...
  • RASA 8-EXTREM: Bildergebnis von Michael Jäger - mit CCD-Kamera und f/2 Highspeed-Filter

      Vor dem Verkaufsstart neuer High-End-Geräte gehen erste Modelle an erfahrene Tester, die das Gerät auf seine Möglichkeiten und Schwachstellen überprüfen. Für den Test des RASA 8 - Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph konnten wir Michael Jäger gewinnen, einen der erfolgreichsten Kometenjäger und -fotografen. Gerade für die Himmelsüberwachung ist ein lichtstarkes Teleskop mit kurzer Brennweite und großem Bildfeld ideal. Zusammen mit dem Testteleskop erhielt Michael Jäger auch einen an den RASA 8 angepassten Filterschieber: Der Baader FCCT (Filter Changer Camera Tilter) ermöglicht sowohl den Einsatz von Filtern als auch die Justage von Kamera plus Filter an den Strahlengang. Erste Versuche mit einem vorhandenen 7 nm CCD H-alpha-Filter  zeigten über das ganze Feld scharfe Sterne ohne Verzeichnung, dafür gab es auf RGB-Aufnahmen eine deutliche Farbverschiebung. Klassische Filter sind...
  • Mondstrukturen - Fotografisch und Visuell

    Kurze Beschreibung verschiedener Mondstrukturen, die dem Amateur in der fotografischen und visuellen Beobachtung zugängig sind Seit Jahrtausenden zieht der Mond die Blicke der Menschen auf sich – der "Mann im Mond" ist schon mit bloßem Auge zu erkennen. Hier in Namibia – wo sich der Autor gerade befindet – sehen die Menschen eher einen Hasen im Mond. Seit der Erfindung des Teleskops, vor etwas mehr als 400 Jahren, ist der Erdtrabant eines der faszinierendsten Beobachtungsziele, und bis heute der einzige außerirdische Himmelskörper, der jemals von Menschen betreten wurde. Heute wissen wir, wie – und auch in etwa in welchem groben Zeitrahmen – die lunaren Strukturen entstanden sind. Schon mit einem kleinen Teleskop oder einem guten Fernglas können Sie seine Krater, Schluchten und Wälle selbst erkunden...
  • Universell Adaptierbar: Universal Filter Changer im Praxis-Check

    Bereits existierende Filterwechselsysteme wurden modernen Primefokus-Teleskopen nicht gerecht, da sie zu unflexibel waren, zu wenig Durchlass boten und allgemein keine 50x50mm-Filter unterstützten. Daraufhin entwickelten wir ein eigenes Design mit Fokus auf der Astrofotografie. Dabei stellten wir schnell fest, dass das System unbedingt universell und erweiterbar sein muss, um möglichst jegliche (und  wechselnde!) Anforderungen an die Adaption vor und hinter dem Teleskop zu erfüllen. Die Multifunktionalität war neben Qualität und Wiederholungsgenauigkeit einer der wichtigsten Schwerpunkte in der Entwicklung, wie bei allen Teilen unseres Zubehörsegments. Wir haben versucht, alle uns bekannten üblichen Anschlussgewinde abzudecken. In der aktuellen Ausgabe von Abenteuer Astronomie wird das UFC-System einem Praxis-Check unterzogen. Mario Wiegand zeigt, ob der Univesal Filter Changer sein Versprechen in Hinblick auf besondere Flexibilität hält. Die Fertigungsqualität und die...
  • Apollo Landeplatz aufgenommen mit dem brandneuen C8-Triband - Helmut Heinicke

    Am letzten Samstag-Abend war ich wieder im Garten und habe mit dem C8-Triband den Mond beobachtet. Die Luft war sogar einigermaßen ruhig. Ich habe mit einer 2"-Televue Powermate 2X die Brennweite auf 4m verlängert und mit der LU165 die Aufnahmen gemacht. Jedes Video hat 1500 Frames, von denen ich später jeweils 30% verwendet habe. Ich habe ein Rotfilter benutzt, um durch das Ha-Fenster der Schmidtplatte zu beobachten. Bei 650 nm ist die Luft meist etwas ruhiger, aber das Ha-Fenster ist auch etwas breiter als das OIII-Fenster. Das macht sich in einer etwas kürzeren möglichen Belichtungszeit positiv bemerkbar. Das Ergebnisbild ist ein 15 Panel - Mosaik. Mit der Detailwiedergabe bin ich sehr zufrieden. Wie groß die reale Detailerkennbarkeit ist, muß ich noch genauer untersuchen. Aber in...

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