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  • Warum ist der Neodymium nur 1mm dick?

    Kundenfrage: Warum ist der Neodymium nur 1mm dick? Das Problem liegt a) bei der Fokussierung und (viel schlimmer) b) beim Backfokus, weil bei mir der Filter zwischen Komakorrektor und Sensor steckt. Wird es da bei den neu angekündigten CMOS-Filtern Abhilfe geben? Oder haben Sie bereits eine Alternative (ich habe ein 8" F4)? Danke für die Info! Antwort: der Neodymium (Mond-& Skyglow)-Filter (verschiedene Versionen / Varianten erhältlich) ist in erster Linie ein Absorptionsfilter (so wie auch der Semi-Apo-Filter), welcher Lichtverschmutzung dadurch mindert dass insbesonders lichtverschmutzte Teile des Spektrums von den Neodymium-Ionen in der Glasschmelze absorbiert werden. Zusätzlich (und im Gegensatz zu allen Kopien die mittlerweile angeboten werden) hat er die dielektrische Beschichtung des L-Filters (= UV/IR-Blockfilters), wodurch ausserhalb des fotografisch wichtigen Spektralbereiches von 400 bis 700...
  • StarAid Revolution FAQs auf www.staraid.ai

    Bitte besuchen Sie die Webseite des Herstellers https://staraid.ai/support/faq/ für umfangreiche Fragen und Antworten zum StarAid Revolution.
  • Das "Einscheinern" von parallaktischen Montierungen nach der klassischen Methode von Julius Scheiner (1858 - 1913)

    Hinweis: Der ursprüngliche Text wurde vom Verfasser vor ungefähr 25 Jahren verfasst und ist im Prinzip inzwischen irrelevant, da es heute elektronische und andere technische Methoden gibt, eine parallaktische Montierung zeitnah poljustiert aufzustellen. Die Stichworte sind hier Polsucherfernrohre, GoTo Montierungen, der QHY Polmaster, die Star Aid Revolution, die Software PHD Guiding und das so genannte "plate solving". Die Scheiner Methode ist das ursprüngliche, historische Verfahren, um eine parallaktische Montierung (egal von welchen Bautyp) präzise auf den wahren Himmelspol auszurichten und somit lang belichtete Fotografie mit punktförmige Sternabbildungen zu ermöglichen. Der Vorgang wird auch "Scheinern" oder "Einscheinern" genannt, im englischen Sprachraum ist die Bezeichnung "Drift Alignment Method" gebräuchlich. Entwickelt und publiziert wurde die Methode vom deutschen Astrophysiker Julius Scheiner 1897 in Zusammenhang mit seiner Mitwirkung bei...
  • Technische Begriffsdefinition und häufig benutzte Abkürzungen in der CMOS-und der CCD Sensor Technologie

    (alphabetisch sortiert) ADU Wert (Analog - Digital - Unit) Amp Glow - Amflifier Glow - Verstärker Auslöseglühen Ausleserauschen ADW - Analog Digital Wandler Anti Noise, Anti Dew und Anti Amp Glow Bittiefe (Datentiefe) Bildfrequenz, Datenstrom (frs) Blooming, Antiblooming Binning (on Chip Binning) BSI- und FSI Bildsensoren Chipklassen Dunkelstrom, Dunkelbild Flatfieldbilder Full Well Kapazität Fixed Pattern Noise FOV Gain, Verstärkung (dieser Begriff gilt ausschließlich für CMOS Kameras) Kühlung (TE) Lucky Imaging Mikrolinsen Pixel und Pixelmatrix Quanteneffektivität, Quanteneffizienz (QE) RAW Image (CCD, CMOS und DSLR) Korrekturmöglichkeiten der einzelnen Fehlerquellen: ROI Sampling Schnittstelle: USB 2.0/3.0 und Glasfaser Giga-E Shutter, Rolling- und Global Shutter SNR - Signal to Noise Ratio   ADU Wert (Analog - Digital - Unit) Die Abkürzung ADU steht für Analog-Digital-Unit (Analog-Digital-Einheit) und ist ein dimensionsloser...
  • HALOS – ohne Vorurteile betrachtet

    In dem Moment, in dem Sie irgendeine Art von Filter in den optischen Aufbau einsetzen, der aus Ihrer spezifischen Kamera, dem passenden Flattener/Reduktor oder Komakorrektor und dem Teleskop besteht, wird er Teil dieses einzigartigen optischen Systems. Und jedes optische System ist anders, weil viele Produkte verschiedener Hersteller beteiligt sind. Alle optischen Oberflächen interagieren in gewisser Weise miteinander. Eine Möglichkeit ist, dass Beschichtungen unerwünschtes Licht zurück zum Teleskop und allen optischen Elementen vor dem Filter reflektieren. Wenn keine andere optische Oberfläche dabei ist, die das Licht ein zweites Mal auf den Filter zurückreflektieren kann – dann ist es perfekt. Es entstehen keine Halos außer Restlichthöfen oder Streuungen, die unvermeidbar sind – je nach Filterdesign. Das ist es, was wir mit unserem Werbespruch "der Filter produziert keine...
  • OKULARPROJEKTION - wie gut kann sie sein

    Frage: Bei der Okularprojektion ist das Bild am Rand extrem unscharf. Woran kann das liegen? Wir empfehlen für die Okularprojektion mit unseren Morpheus und Hyperion (Zoom) Okularen einen Abstand zwischen Okular und T-Ring von 40 mm an Vollformatkameras, zusätzlich zu den 55mm, die jahrzehntelang der gesetzte Abstand aller "SLR" und DSLR-Kamerakörper waren, wenn ein T-Ring vorgesetzt wurde. Nur mit einem T-Ring, der diesen Abstand einhält, funktionieren auch alte Objektive mit T-Gewinde an der Kamera. Daher hat man versucht, diesen Abstand in allen Designs zu berücksichtigen, weil nur damit sichergestellt ist dass die Schärfeleistung optimal ist. Natürlich gilt das heute alles nur noch eingeschränkt - weil der DSLR-Standard am Zugrundegehen ist und der Begriff "T-Adapter" allzu oft auf das mechanische Gewinde und nicht die korrekten Abstände reduziert wird. In...
  • Die manuelle Nullstellung funktioniert nicht obwohl ich den Schritten der Anleitung exakt gefolgt bin, was mache ich falsch?

    Danke für den Hinweis! Auf Seite 8 der SD II Controller Anleitung hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Bei Variante 2 (Manuelles Homing) müssen zunächst Schritte 1+2 wie in Variante 1 ausgeführt werden, nicht Schritte 1-3 wie fälschlich angegeben, wir bitten um Ihr Verständnis. Wir haben die korrekte Anleitung nun als Download bereitgestellt.
  • Kann ich die SteelGo II Software auch unter Windows 7 nutzen?

    Um die SteelGo II Software unter Windows 7 verwenden zu können, werden aktuelle Treiber für den virtuellen COM-Port benötigt. Download unter: https://www.ftdichip.com/Drivers/CDM/CDM21228_Setup.zip
  • Wie verhält sich der DADOS an einem 24" SC mit 6m Brennweite?

    Mit einem Öffnungsverhältnis von F10 passt das Teleskop grundsätzlich perfekt zum Öffnungsverhältnis F10 des DADOS. Das heißt am Kollimator findet keine Obstruktion statt. Die Lichtausbeute am Spalt hängt dann nur von der Vergrößerung in der Bildebene ab. Plate Scale: Flux durch den Spalt mit Breite d, Länge L = 1000µm und Seeing S: wobei Damit errechnen wir den Flux für die drei Spaltbreiten d=25µm, 35µm und 50µm, abhängig vom Seeing S:
  • Meine Spektren zeigen dunkle Streifen (siehe Markierung im Bild) - woher kommen sie?

    Es handelt sich ganz allgemein um die optische Auswirkung von Staubablagerungen auf dem Spaltplättchen (waagerechte Streifen) und auf dem Kamerasensor (Flecken, Donuts). Beginnen wir mit dem Spaltplättchen. Ein auf dem Spalt befindliches Staubkorn bildet sich im Spektrum als waagerechte, dunkle Linie senkrecht zu den Spektrallinien ab. Je häufiger der DADOS an das Teleskop gesetzt wird, desto mehr Staub kann dabei eindringen. Und auch über den 1 1/4"-Stutzen des Spaltbetrachters (Slit Viewer) kann beim Wechsel der Guiderkamera Staub abgelagert werden. Eine invasive Reinigung ist kritisch und nicht zu empfehlen, weil Wischen auf dem Spaltplättchen dieses irreparabel beschädigen würde. Allerhöchstens darf man versuchen, mit TROCKENER Druckluft Staub vom Spalt vorsichtig wegzublasen. Achten Sie darauf, dass kein flüssiges Treibmittel der Druckluftdose auf den Spalt gelangt. Bitte pusten Sie...

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