Know-How

  • Der Baader FCCT mit der QHY 268M am RASA 8 – Schritt für Schritt zur perfekten Justage

    Wenn beim RASA 8 eine Sensordiagonale von 22mm für eine korrekte Abbildung ideal ist, aber „nur“ eine Kamera mit 28,5mm Diagonale zur Verfügung steht – geht das überhaupt? Ich habe das einmal ausprobiert und beschreibe hier Schritt für Schritt meinen Weg zum fertigen Aufnahme mit dem Baader FCCT (Filter Changer Camera Tilter) für RASA 8" und QHY-Kameras (verschiedene Versionen / Varianten erhältlich) und der QHY 268M ( QHY268 M/C BSI Medium Size APS-C Kameras, gekühlt (verschiedene Versionen erhältlich) (verschiedene Versionen / Varianten erhältlich) ) am RASA 8, insbesondere die Justage des Gesamtsystems. Ich schlage vor, dass Sie alles einmal in Ruhe zu lesen, bevor Sie es selbst ausprobieren! Kontrollieren Sie zur Sicherheit jeden Handgriff – und alles auf eigene Verantwortung! Warum Astrofotografie mit dem Rasa...
  • USB 3.0 - Die Datenverbindung zwischen Ihrer QHY Kamera und Ihrem Steuer PC/Laptop

    Viele Supportanfragen, die mich über Baader Planetarium erreichen, hängen mit der zunehmenden Verbreitung von USB zusammen – egal, ob Montierungen oder Kameras angeschlossen werden, die alten Anschlüsse (RS-232, FireWire...) wurden weitestgehend durch USB ersetzt. Der USB-Anschluss hat einen Siegeszug um die ganze Welt gemacht, und je mehr damit übertragen wird, wachsen auch die Fehlermeldungen mit. USB 3.0 steht für Universal Serial Bus und ist eine sehr schnelle Datenschnittstelle, die in der Lage ist große Datenmengen – also auch große Bilder – in schneller Folge an den PC zu übertragen. Die Rohbilddateien werden durch die großen, hochauflösenden Sensoren immer größer, und auch die Bildraten für den Download erhöhen sich immer mehr – und das muss die Schnittstelle dann leisten. USB 3.1 kam im Jahr 2013 auf...
  • Zur Auswahl eines Energieschutzfilters für die H-alpha-Beobachtung

    Ein Energieschutzfilter hat die Aufgabe, möglichst viel Sonnenenergie daran zu hindern, überhaupt erst in das Teleskop zu gelangen und so den Etalon eines H-alpha-Ansatzes übermäßig zu erhitzen. Am effektivsten erledigt diese Aufgabe ein Filter vor dem Objektiv. Er verhindert gleichzeitig auch eine Erwärmung der Luft im Tubus – Stichwort „Tubus-Seeing“. Wenn wir uns das Sonnenspektrum anschauen, wird klar, dass er vor allem das sichtbare Licht blockieren muss. Idealerweise reflektiert er es, anstatt es zu absorbieren und sich dabei selbst ebenfalls aufzuheizen – deshalb heißen die Energieschutzfilter auf Englisch auch Energy Rejection Filters (kurz ERF), also Energie-abweisende Filter. Da es gelegentlich gefragt wird: Ein Herschelkeil oder ein Weißlicht-Objektivfilter kann nicht als ERF genutzt werden, da er auch die H-alpha-Linie abdunkelt. In H-alpha leuchtet die Sonne schwächer...
  • Wichtige Informationen zum Systemtreiber-Update - für alle QHYCCD-Kameras

    Eilmeldung von QHYCCD: QHY - Wichtiges Firmware-Treiber-Upgrade 9/21 Basierend auf einer Update-Meldung des USB-Chips haben wir die Firmware aller QHYCCD-Kameras angepasst und eine neue API hinzugefügt. Diese Änderung betrifft alle Firmware-Versionen zwischen 2021.7.10 und 2021.9.4. Laut Beschreibung hatten wir erwartet, dass diese Änderung die Stabilität der USB-Verbindung erhöhen würde. Leider haben wir jedoch von unseren Anwendern die Rückmeldung erhalten, dass es auf einigen Computern zu zufälligen Abstürzen im Einzelbild-Aufnahmemodus kommen kann. Diese zufälligen Ereignisse können nach einigen Minuten oder Stunden oder sogar erst nach noch längeren Zeiträumen auftreten. Um diese Berichte zu testen, sind wir auf eine Firmwareversion vor 2021.7 zurückgegangen. Ohne diese neue API treten die zufälligen Abstürze nicht mehr auf. Um dieses Problem zu vermeiden, haben wir schnellstmöglich die Versionen 2021.9.10 und 2021.9.18...
  • Gibt es eine Altersbeschränkung für die Teilnahme?

    Nein. Wir hatten schon Teilnehmer im Alter von weniger als 12 Jahren.
  • Gibt es Geschenkgutscheine?

    Wir haben keine Geschenkgutscheine vorbereitet, aber Sie können natürlich auch für jemand anderes die Anmeldung vornehmen und bezahlen. Bestellen Sie den Kurs dazu auf Ihren Namen und kontaktieren Sie uns danach über kursmaster@astronomie.de
  • Wie läuft der Kurs ab?

    Einmal in der Woche (in der Regel am Sonntagmorgen) wird ein neues Kapitel freigeschaltet, das dann jeder in Ruhe durcharbeiten kann – entweder als Webseite oder als druckbares PDF. Am Ende gibt es eine Reihe von Verständnisfragen, die jeder in Ruhe durcharbeiten kann – das ist aber freiwillig. Die Antworten können dann zur Kontrolle an den Kursleiter geschickt werden, nach einer Woche werden sie aber auch auf der Webseite freigeschaltet. Zusätzlich gibt es eine Mailingliste, über die die Kursteilnehmer miteinander diskutieren können und den Kursleiter mit Fragen löchern können.
  • Gibt es feste Zeiten, zu denen ich am Computer sein muss?

    NEIN! Jeder kann die Kapitel in Ruhe durcharbeiten, wenn er Zeit hat. Auch an der Mailingliste kann jeder teilnehmen, wenn er Zeit hat. Sie ist thematisch auch nicht auf die gerade aktuellen Kursthemen beschränkt.
  • Wann findet der nächste Kurs statt?

    Üblicherweise findet der Kurs zweimal im Jahr statt, jeweils etwa Anfang März und Anfang September.
  • Das "Einscheinern" von parallaktischen Montierungen nach der klassischen Methode von Julius Scheiner (1858 - 1913)

    Hinweis: Der ursprüngliche Text wurde vom Verfasser vor ungefähr 25 Jahren verfasst und ist im Prinzip inzwischen irrelevant, da es heute elektronische und andere technische Methoden gibt, eine parallaktische Montierung zeitnah poljustiert aufzustellen. Die Stichworte sind hier Polsucherfernrohre, GoTo Montierungen, der QHY Polmaster, die Star Aid Revolution, die Software PHD Guiding und das so genannte "plate solving". Die Scheiner Methode ist das ursprüngliche, historische Verfahren, um eine parallaktische Montierung (egal von welchen Bautyp) präzise auf den wahren Himmelspol auszurichten und somit lang belichtete Fotografie mit punktförmige Sternabbildungen zu ermöglichen. Der Vorgang wird auch "Scheinern" oder "Einscheinern" genannt, im englischen Sprachraum ist die Bezeichnung "Drift Alignment Method" gebräuchlich. Entwickelt und publiziert wurde die Methode vom deutschen Astrophysiker Julius Scheiner 1897 in Zusammenhang mit seiner Mitwirkung bei...

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