Know-How

  • Gibt es eine Altersbeschränkung für die Teilnahme?

    Nein. Wir hatten schon Teilnehmer im Alter von weniger als 12 Jahren.
  • Gibt es Geschenkgutscheine?

    Wir haben keine Geschenkgutscheine vorbereitet, aber Sie können natürlich auch für jemand anderes die Anmeldung vornehmen und bezahlen. Bestellen Sie den Kurs dazu auf Ihren Namen und kontaktieren Sie uns danach über kursmaster@astronomie.de
  • Wie läuft der Kurs ab?

    Einmal in der Woche (in der Regel am Sonntagmorgen) wird ein neues Kapitel freigeschaltet, das dann jeder in Ruhe durcharbeiten kann – entweder als Webseite oder als druckbares PDF. Am Ende gibt es eine Reihe von Verständnisfragen, die jeder in Ruhe durcharbeiten kann – das ist aber freiwillig. Die Antworten können dann zur Kontrolle an den Kursleiter geschickt werden, nach einer Woche werden sie aber auch auf der Webseite freigeschaltet. Zusätzlich gibt es eine Mailingliste, über die die Kursteilnehmer miteinander diskutieren können und den Kursleiter mit Fragen löchern können.
  • Gibt es feste Zeiten, zu denen ich am Computer sein muss?

    NEIN! Jeder kann die Kapitel in Ruhe durcharbeiten, wenn er Zeit hat. Auch an der Mailingliste kann jeder teilnehmen, wenn er Zeit hat. Sie ist thematisch auch nicht auf die gerade aktuellen Kursthemen beschränkt.
  • Wann findet der nächste Kurs statt?

    Üblicherweise findet der Kurs zweimal im Jahr statt, jeweils etwa Anfang März und Anfang September.
  • Das "Einscheinern" von parallaktischen Montierungen nach der klassischen Methode von Julius Scheiner (1858 - 1913)

    Hinweis: Der ursprüngliche Text wurde vom Verfasser vor ungefähr 25 Jahren verfasst und ist im Prinzip inzwischen irrelevant, da es heute elektronische und andere technische Methoden gibt, eine parallaktische Montierung zeitnah poljustiert aufzustellen. Die Stichworte sind hier Polsucherfernrohre, GoTo Montierungen, der QHY Polmaster, die Star Aid Revolution, die Software PHD Guiding und das so genannte "plate solving". Die Scheiner Methode ist das ursprüngliche, historische Verfahren, um eine parallaktische Montierung (egal von welchen Bautyp) präzise auf den wahren Himmelspol auszurichten und somit lang belichtete Fotografie mit punktförmige Sternabbildungen zu ermöglichen. Der Vorgang wird auch "Scheinern" oder "Einscheinern" genannt, im englischen Sprachraum ist die Bezeichnung "Drift Alignment Method" gebräuchlich. Entwickelt und publiziert wurde die Methode vom deutschen Astrophysiker Julius Scheiner 1897 in Zusammenhang mit seiner Mitwirkung bei...
  • CMOS- und CCD Sensoren - Technik und technische Daten mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen im Vergleich

    Einführung CMOS ist heutzutage die dominierende Technologie von Bildsensoren, sie haben CCD Sensoren - bis auf Spezialanwendungen - weitgehend auch bei den amateurastronomischen Kameras ersetzt, obwohl CCD Sensoren in vielen Bereichen der Fotografie mit langen Belichtungszeiten gegenüber CMOS Sensoren noch Vorteile bieten. Kameras mit CCD Sensoren werden auch weiterhin ihre Bestimmung behalten, allerdings wohl mehr in der wissenschaftlichen, professionellen Astronomie, wo es auf hohe Messgenauigkeit, langer Belichtungszeit unter dunklem Himmel und eine Digitalisierung mit hoher Datentiefe ankommt. Ein großer Vorteil von CCD Kameras ist der, dass die Bilder mit einer Datentiefe von 16 Bit digitalisiert werden, wogegen die meisten der CMOS Kameras nur 12- oder 14 Bit Datentiefe liefern. Noch bis vor wenigen Jahren hatte die CCD Technologie "die Nase vorn" und viele von den...
  • Auswahlkriterien zum Kauf einer CMOS/CCD Kamera für die Astrofotografie

    Bevor man sich zum Kauf einer neuen Kamera entscheidet, sollte man sich dazu einige Gedanken machen und sich die folgenden Punkte überlegen Vom Nutzer bevorzugte Beobachtungsobjekte, monochrome Sensoren oder "single shot" RGB Sensoren?, Gekühlte- oder ungekühlte Sensoren?, die Wahl der Pixelgröße, Bildfeld, Brennweite und Sensorgröße, die Rechnerkapazität und die Anschaffungskosten. Wir geben im Folgenden zu den einzelnen Punkten einige Anregungen ... 1.) Die vom Nutzer bevorzugte Beobachtungsobjekte Welche Objekte wollen Sie hauptsächlich fotografieren? Das ist das erste Kriterium zum Wahl einer astronomischen CMOS Kamera. Als Beobachtungsobjekte unterscheiden wir in diesem Text generell zwischen: Sonnensystem, Sonne, Mond, Planeten, Kleinplaneten, Asteroiden und Kometen Deep Sky Objekte wie großflächige Nebelgebiete, offene Sternhaufen und Kugelsternhaufen Sonnensystem - Sonne, Mond und Planeten Für die Aufnahmen aller Objekte bis auf Kleinplaneten...
  • Mondstrukturen - Fotografisch und Visuell

    Kurze Beschreibung verschiedener Mondstrukturen, die dem Amateur in der fotografischen und visuellen Beobachtung zugängig sind Seit Jahrtausenden zieht der Mond die Blicke der Menschen auf sich – der "Mann im Mond" ist schon mit bloßem Auge zu erkennen. Hier in Namibia – wo sich der Autor gerade befindet – sehen die Menschen eher einen Hasen im Mond. Seit der Erfindung des Teleskops, vor etwas mehr als 400 Jahren, ist der Erdtrabant eines der faszinierendsten Beobachtungsziele, und bis heute der einzige außerirdische Himmelskörper, der jemals von Menschen betreten wurde. Heute wissen wir, wie – und auch in etwa in welchem groben Zeitrahmen – die lunaren Strukturen entstanden sind. Schon mit einem kleinen Teleskop oder einem guten Fernglas können Sie seine Krater, Schluchten und Wälle selbst erkunden...
  • Kometen-Filter

    Kometen leuchten auf zwei Arten   Der Hauptanteil des leuchtenden Kometenschweifs besteht aus reflektiertem und gestreuten Sonnenlicht welches von der Staubfahne des Kometen reflektiert wird - auch Staubschweif genannt. Zusätzlich bildet sich oft auch ein Gas-Schweif, je nach der Masse an Gas welche der jeweilige Komet emittiert. Dieses Gas wird durch die Energie des Sonnenwindes ionisiert (zum Leuchten angeregt). Dieser Ionenschweif leuchtet bevorzugt in den Linien OIII (501nm) und Cyan (511 und 514nm). Will man nun den Kometen am Himmel hervorheben muss man bei der Wahl geeigneter Filter folgendes berücksichtigen: Hinsichtlich des Staubschweifes gibt es keinerlei Möglichkeit, nur die dominanten Lichtanteile herauszufiltern (wie bei Emissionsnebeln z.B. in H-alpha) und die anderen Wellenlängen einfach zu blocken. Hier verhält es sich wie bei der Galaxienbeobachtung - es...

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