Author Archives: Michael Risch

Michael Risch

Seit er als kleines Kind die letzte Mondlandung gesehen hat, interessiert sich Michael für Astronomie und Raumfahrt.1981 wurde er Mitglied im Verein der Amateurastrononen des Saarlandes und hat als Vorstandsmitglied den Aufbau der Sternwarte Peterberg begleitet. Als Mitbegründer und erster Webmaster von www.astronomie.de hat er zahlreiche Ideen und Berichte zu astronomischen- und Raumfahrtthemen zum ersten deutschen Astronomieportal beigesteuert. In der Praxis hat er sich mit Planeten- und Kometen, Sonne, Deep Sky- sowie TWAN-Style Fotografie befasst, auch auf Fernreisen u.a. zu 7 totalen Sonnenfinsternissen. Als langjähriger wissenschaftlicher Lektor hat er "Nordlicht und Sterne" Reisen in den Polarkreis geleitet. Michael hat viele eigene Fotos und Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht und mit seinem Kollegen Martin Rietze für "Color Foto" Kapitel für die Bücher Fotoschule und Extremfotografie verfasst.

Bei Baader-Planetarium ist er im Sternwarten-Projektteam und wird im In- und Ausland für Vorträge gebucht. Ferner ist er Fachberater für Observatorien, Kuppeln, High End Montierungen, Teleskope und vieles mehr.


  • Amateurastronomie - von Apollo-Zeiten zu modernster Technik mit 10Micron

      Wer älter ist als 50 Jahre und schon als Kind Interesse an der Astronomie hatte, kann sich noch gut erinnern: Zu der Zeit gab es noch keinen so üppigen "Astro-Markt" wie heute, mit unzähligen Herstellern und Händlern. Nicht nur mangels Internet, sondern auch mangels Produkten. Kleinere Teleskope waren noch sehr exklusiv, es gab nur wenige Hersteller. Es ist sicher kein Zufall, dass die erste Runde der "Massenproduktion" in Japan kurz nach der Apollo-Mission gestartet wurde. In den frühen 80er Jahren bot das "Quelle" Versandhaus den berühmten blauen 60mm Refraktor mit Klappsucher, sowie einen 114mm Newton aus japanischer Produktion an, beide versehen mit der Hausmarke "Revue". Bei Optikern standen dieselben Teleskope unter anderen Markennamen im Schaufenster. Es waren gute bis sehr gute Optiken – aber leider sehr wackelige Montierungen. Viele heutige Hobbyastronomen haben dennoch ihre Karriere mit einem dieser Teleskope gestartet. Es gab zumindest im Westen...
  • Beobachtungshinweis: Jupiter verändert sich

    Schon seit einigen Monaten beobachten Wissenschaftler, dass sich der Große Rote Fleck (GRF) auf dem Jupiter in ungewohnter Weise verändert. Auf nachfolgendem Foto vom 22.2.2019 – aufgenommen von der US Raumsonde JUNO, die zur Zeit den Jupiter umkreist – sieht man, dass der GRF seit Februar regelrecht "ausfließt".   Diese Entwicklung ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass sie auch einfach von Amateuren auf der Erde verfolgt werden kann. Unser Kunde Clyde Foster aus Südafrika hat uns diese Fotos zur Verfügung gestellt, aufgenommen mit Celestron Edge HD 14 und Baader LRGB Filtern. Das rote Material fliesst in einem Bogen aus dem Fleck, der eigentlich ein Sturmgebiet ist. Der Große Rote Fleck ist ein Hochdruckgebiet, der größte Sturm im Sonnensystem, der schon mindestens 350 Jahre existiert. Veränderungen am GRF...
  • Schnell noch Komet C/2018 Y1 Iwamoto beobachten!

      Wieder ein Komet fürs Fernglas Kaum ist Komet Wirtanen auf Abstand zur Erde gegangen, zeigt sich C/2018 Y1 Iwamoto. Er wandert durch die Sternbilder Löwe, Krebs und Zwillinge und ist zurzeit die ganze Nacht über zu sehen. Der Komet Iwamoto ist knapp unterhalb der Grenze zur Wahrnehmbarkeit mit dem bloßen Auge, bereits ein kleines Fernglas zeigt ihn. Für Astrofotografen ist er ein ideales Ziel. Leider stört der zunehmende Mond in den nächsten Tagen immer mehr, und im März wird der Komet bereits wieder deutlich dunkler sein. Um Iwamoto noch schön zu sehen und im Bild festzuhalten ist also Eile geboten. Seine Bahngeometrie ähnelt der von Wirtanen: Auch Iwamoto kommt in Sonnennähe der Erde nahe und bleibt doch stets außerhalb der Erdbahn. Wir sehen ihn...
  • Erste Fotos vom Kometen 46P/Wirtanen mit RASA 8

    Der Komet Wirtanen nähert sich der Erde und wird immer heller. Neueste Schätzungen gehen jetzt von ca. 5m aus, womit er theoretisch mit bloßem Auge sichtbar sein sollte. Allerdings ist seine Helligkeit über eine vollmondgroße Fläche am Himmel verteilt, die Flächenhelligkeit ist daher gering. Um einen so speziellen Kometen zu sehen, braucht es deshalb einen sehr dunklen Himmel. Um ihn fotografieren zu können, sind Optiken mit hoher Lichtstärke und kurzer Brennweite notwendig. Damit ist Wirtanen ein ideales Testobjekt für die RASA f/2 Astrographen von Celestron, für Rasa 11 und RASA 36cm ist er allerdings zu groß, um ihn mit Schweif abzubilden. Glücklicherweise haben wir gerade noch rechtzeitig zu Beginn der ersten Sichtbarkeitsperiode am Nordhimmel einen ersten RASA 8 erhalten. Das Gerät wurde umgehend an Michael...
  • Komet Wirtanen - ist er der "Weihnachtskomet" 2018?

    Bald ist es soweit: in wenigen Tagen wird Komet 46P/Wirtanen am Abendhimmel ein Beobachtungsobjekt für Ferngläser und kleine Teleskope. Wenn er Ende November vom Sternbild Eridanus nach Norden in den Stier wandert, wird er immer besser sichtbar, bis er schließlich Mitte Dezember zur Erd- und Sonnennähe zwischen dem hellen Stern Aldebaran im Stier und den Plejaden hindurchzieht. Besser kann ein Komet am abendlichen Winterhimmel eigentlich nicht positioniert sein. – dennoch gibt es einiges zu beachten, was das Auffinden des Kometen erschwert: Komet Wirtanen wird zwar mit ca +4m eine Helligkeit erreichen die es ermöglichen könnte ihn mit bloßem Auge zu sehen. Dennoch ist das immer noch 4 - 5 Größenklassen weniger als bei spektakulären "großen" Kometen" wie z.B. Hale Bopp oder Hyakutake vor etwas über...
  • Impressionen der Mondfinsternis 2018

    Mondfinsternis-Viewing mit Baader Planetarium Erstmalig in unserer Firmengeschichte haben wir eine kleine "Star Party" für ein astronomisches Event veranstaltet. Am Haldenberg, in der Nähe unseres Firmensitzes Mammendorf, haben wir einige Teleskope aufgebaut und dies vorab in den Lokalzeitungen verkündet. Da wir nur eine begrenzte Anzahl an Mitarbeitern für dieses Event zur Verfügung stellen konnten, haben wir die Veranstaltung bewusst nicht im Vorfeld online beworben, um nicht "überrannt" zu werden. Doch auch so hat sich die Veranstaltung gut herum gesprochen, so dass wir letztlich ca. 200 Besucher in der Hauptphase hatten. Nachfolgend sehen Sie frühe Bilder vom Aufbau, zu späterer (dunkleren) Stunde zogen Mond und Mars alle Blicke auf sich, sodass wir keine weiteren Fotos vom stetigen Besucherfluss haben. Bei bestem Wetter konnte dieses eindrucksvolle Ereignis...

21-26 von 26

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3