Author Archives: Alexander Kerste

Über den Autor

Alexander Kerste

Alexander Kerste ist von Haus aus studierter Biologe und arbeitet als Freiberufler unter anderem als Autor, Berater und Übersetzer. Nach dem Studium und der Veröffentlichung des Kosmos Sternkarten-Sets im Jahr 2004 war er unter anderem regelmäßiger freier Mitarbeiter bei Astronomie Heute und dem Jahrbuch Der Himmel für den Spektrum-Verlag in Heidelberg. Er betreut die Einsteigerkurse auf www.Astronomie.de und ist seit 1993 ehrenamtlich auf der Heilbronner Robert-Mayer-Sternwarte aktiv. Seitdem hat er eine Reihe von Büchern veröffentlicht, über Celestron-Teleskope ebenso wie über Digiskopie und zuletzt Astrofotografie. Eines seiner Bücher über Astronomie mit dem Fernglas ist auf freebook.fernglasastronomie.de auch frei zugänglich. Außerdem betreut er Nordlicht-und-Sterne-Reisen auf der Hurtigrute – auch diese wurden in einem Reiseführer verarbeitet, die Reiseberichte gibt es auch in seinem Blog auf kerste.de.


  • Die Okularserien von Baader Planetarium

      Das Okular ist die halbe Optik – und jedes Teleskop ist nur so gut wie sein schwächstes Glied. Daher bietet Baader Planetarium nicht nur hochwertige Zenitspiegel und -prismen an (die wir in diesem PDF vorstellen), sondern auch mehrere Reihen von Okularen. Jede hat ihre Besonderheiten, die wir Ihnen hier einmal kurz vorstellen wollen. Nebenbei sind sie in das Baader Zubehör-Programm fest integriert und bieten interessante Lösungen für die Okularprojektion und die binokulare Beobachtung. Die Reihen im Überblick   Classic Hyperion® Morpheus® Ortho/Plössl Aspheric Modular Zoom Brennweite 6 / 10 / 18 / 32 31 / 36  5 / 8 / 10 / 13 / 17 / 21 / 24 8-24 (mit Barlow 3,6-10,7) 4,5 / 6,5 / 9 / 12,5 / 14 / 17,5...
  • Die Kamera am Okular

    Fallstricke und Möglichkeiten In diesem Artikel wollen wir die verschiedenen Möglichkeiten vorstellen, um das Bild zu vergrößern oder mit einer Kamera schnell und unkompliziert durch das Okular zu fotografieren. Diese Techniken sind sowohl für die Fotografie von Mond und Planeten interessant als auch für alle, die durch ein Okular fotografieren wollen – zum Beispiel für die Naturfotografie durch ein Spektiv. "Näher ran" ist das Ziel vieler Fotografen. Mit anderen Worten: Eine möglichst lange Brennweite, um die Objekte möglichst groß auf dem Sensor abzubilden. Als praktische Faustregel für Astronomen gilt, dass Sonne und Mond pro Meter Brennweite knapp einen Zentimeter groß abgebildet werden. Da langbrennweitige Teleskope rasch sehr unhandlich werden oder zumindest eine sehr schwere Montierung brauchen, kann man – gerade als Amateur – schlecht zum...
  • Barlowlinsen, ihre Vergrößerungsfaktoren und Abstände

      Immer wieder kommt die Frage auf, ob eine Barlow überhaupt die richtige Vergrößerung liefert. Dabei wird gerne übersehen, dass der Vergrößerungsfaktor immer auch vom korrekten Abstand abhängt – mehr dazu finden Sie am Beispiel der VIP-Barlow in diesem PDF: Verschiedene Vergrößerungen mit der VIP-Barlow # 2406101 Um diese Frage zu beantworten, haben wir ein paar Vergleichsaufnahmen gemacht, an einem ED80/600-Refraktor mit einer monochromen Kamera. Bei 30° Außentemperatur waren die Aufnahmen eines benachbarten Dachs etwas unruhig, sodass die Schärfe der Einzelaufnahmen nur bedingt zur Beurteilung der Barlowlinsen taugt, aber es geht hier ja nur um die Bildgröße. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Fokusverschiebung gemessen: Eine Barlow verlagert den Fokus und wird gerne verwendet, um bei zu geringem Backfokus in den Fokus zu kommen. Dazu...
  • Partielle Sonnenfinsternis am 25. Oktober 2022 – sind Sie bereit?

    Immer wieder kommt es vor, dass der Mond sich vor die Sonne schiebt und wir eine Sonnenfinsternis erleben. Bis zur nächsten totalen Sonnenfinsternis müssen wir in Europa noch bis zum 12. August 2026 warten. Sie wird von Spanien aus als totale Sonnenfinsternis zu sehen sein, während sie in Deutschland partiell bleibt. Zum Glück müssen wir bis zur nächsten partiellen Sonnenfinsternis nicht so lange warten: In den Mittagsstunden des 25. Oktober dieses Jahres verdeckt der Mond ein Drittel der Sonnenscheibe. Beobachter im Nordosten der Republik haben etwas mehr davon als solche im Südwesten: Auf Rügen werden sogar 35% der Sonne verdeckt, in der Schweiz nur etwa 15%. Mit 82% ist die Finsternis in Westsibirien am größten. Im Gegensatz zu einer totalen Sonnenfinsternis, bei der alle gespannt...
  • Testbericht: Baader Solar Continuum Filter revisited – jetzt mit FWHM 7,5nm

    Manchmal lohnt es sich, Dingen nach vielen Jahren eine neue Chance zu geben. Panta rhei, wie es so schön heißt… Der Solar Continuum Filter ist so ein unscheinbares Ding, das ich nach einem ersten schnellen Test vor 15 Jahren weitestgehend ignoriert hatte und das nun in der aktuellen Version mit Baader 7,5nm vollkommen überzeugt hat: Baader 7,5nm Solar Continuum Filter (540nm) Baader 7,5nm Solar Continuum Filter (540nm) (verschiedene Versionen / Varianten erhältlich) . Dies liegt sowohl an meiner Beobachtungserfahrung als auch an der Produktentwicklung und einem größeren Fuhrpark an Teleskopen, der mir jetzt zur Verfügung steht. Um es gleich vorwegzunehmen: Wenn man ihn richtig einsetzt, hat er ein wahnsinniges Potential – nicht nur, um wie erwartet den Farbfehler von Achromaten zu beseitigen, sondern zu meiner...
  • Sonnenbeobachtung und H-alpha-Ansätze an Schmidt-Cassegrain-Teleskopen

    Immer wieder erreichen uns Anfragen zur Nutzung von H-alpha-Ansätzen an Schmidt-Cassegrain oder EgdeHD-Teleskopen. Das ist prinzipiell machbar, und eine große Öffnung liefert auch an der Sonne eine wesentlich bessere Auflösung als kleinere Geräte. Bei Teleskopen mit Sekundärspiegel gibt es jedoch ein paar Details zu beachten; das Folgende gilt daher insbesondere für Schmidt-Cassegrain- und EdgeHD-Teleskope und lässt sich auch für Cassegrains, Newtons und andere obstruierte Systeme anwenden. Das Problem: Um das Teleskop vor der Sonnenenergie zu schützen, muss ein Filter vor das Objektiv. Bei der Weißlicht-Beobachtung besteht sonst Gefahr für die Halterung des Sekundärspiegels, die so nah am Brennpunkt schmelzen kann, wenn die Nachführung nicht perfekt funktioniert (schließlich hat der Hauptspiegel eines Schmidt-Cassegrains etwa f/2), und für H-alpha ist ohnehin ein Energieschutzfilter nötig. Wir erhalten die...
  • Über den Einsatz telezentrischer Systeme

    Telezentrik oder Barlow? Eine Barlowlinse ist die bekannteste Möglichkeit, um die Brennweite und damit das Öffnungsverhältnis eines Teleskops zu verändern. Eine Telezentrik ähnelt einer Barlow, wird jedoch durch ein positives Linsenelement ergänzt. Das ermöglicht eine Brennweitenänderung des Teleskops bei zugleich parallelem Strahlengang. Für die meisten Anwendungszwecke genügt daher eine Barlowlinse; vor allem im Zusammenhang mit schmalbandigen Interferenzfiltern (wie bei der Sonnenbeobachtung im H-alpha) ist die aufwändigere Konstruktion eines telezentrischen Systems zwingend notwendig. Beide Systeme haben aber ihre eigenen Vorteile. Zum Verständnis der Unterschiede muss man sich klarmachen: Die Lage eines Bildpunkts hängt davon ab, wie weit er von der Bildmitte entfernt ist. Bei einer Barlowlinse vergrößert sich der Abstand mit dem Verlängerungsfaktor, das Bild wird also nach der Barlow „aufgebläht“. Bei einer Telezentrik erfolgt die...
  • Testbericht: Der neue Baader SunDancer II H-Alpha Filter

    Ich hatte das Glück, mit einem der ersten SunDancer II H-alpha-Filter „spielen“ zu können und ihn auf Herz und Nieren testen zu dürfen. Auch wenn ich nicht zu den erfahrensten H-alpha-Beobachtern gehöre, konnte ich die Sonne mit den beiden H-alpha-Teleskopen der Heilbronner Sternwarte die Sonne seit über 20 Jahren immer wieder beobachten. Das sind ein 20/20-Ansatz von Wolfgang Lille mit 0,8Å am 150/2250-Refraktor (der einen klassischen Protuberanzenansatz ergänzt), und ein Lunt LS-60 Teleskop. Dabei gebe ich unumwunden zu, dass ich das Konzept des Lunt gerade für die Öffentlichkeitsarbeit überzeugend finde: Ein vollständiges Teleskop, bei dem nichts schief gehen kann. Idiotensicher also, was gerade in einem Verein wichtig ist. Das hatte ich auch Herrn Baader gegenüber erwähnt, als ich bei einem Besuch vor Ort zufällig einmal...
  • Der nächste Weihnachtsstern kommt

    Enge Konjunktion von Jupiter und Saturn im Dezember Während Mars in der diesjährigen Opposition Mitte Oktober noch die beste Sichtbarkeit für die nächsten Jahre bietet, werden Jupiter und Saturn von den Beobachtern in unseren Breiten gerade etwas vernachlässigt. Die beiden größten Planeten des Sonnensystems stehen derzeit zu tief für perfekte Beobachtungsbedingungen, zu oft verhindert die Luftunruhe daher besonders hohe Vergrößerungen oder gestochen scharfe Aufnahmen. Trotzdem sollten Sie die beiden nicht ignorieren, und Sie benötigen auch kein besonders großes Teleskop: Bereits kleine Fernrohre, die weniger hoch vergrößern, zeigen den Ringplanet Saturn sowie die Wolkenbänder und Monde des Jupiter sehr schön. Und schon mit bloßem Auge können Sie in den nächsten Wochen sehen, wie die beiden sich nicht nur langsam vom Nachthimmel zurückziehen und immer früher am...
  • Spektroskopie mit dem FlipMirror II Zenitspiegel

    Bedienungsanleitung: Baader FlipMirror II Zenitspiegel Der Baader FlipMirror II Zenitspiegel (BFM II) in der Praxis Der Baader FlipMirror II Zenitspiegel (#2458055 , € 228) ist nicht nur ein Zubehörteil für „Experten“ sondern ein nützliches Tool, das jedem Hobbyastronomen – vor allem den Astrofotografen – die Arbeit erleichtert. Zuallererst ist der BFM II dafür konstruiert, Ihren Standard-Zenitspiegel vollwertig zu ersetzen, sodass Sie weiterhin ganz normal beobachten können wie mit einem guten Zenitspiegel. Mit dem BFM II haben Sie jedoch zusätzlich alle Freiheit, sofort - oder nach und nach - Ihr eigenes Fotosystem zusammenzustellen und das zum sofortigen Gebrauch am Teleskop parat zu haben. Das erspart viel Zeit und Nerven. Wir möchten Ihnen in mehreren Blogposts in lockerer Reihenfolge die unzähligen Möglichkeiten dieses neuen Produktes näher bringen....

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