Okular Eudiaskopisch 35 mm ED 1¼"

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Okular Eudiaskopisch 35 mm ED 1¼"

# 2404105

149,00 €
Preis inkl. MwSt. (19%) zzgl. Versand
  • Mit gummierter Grifffläche und Augenmuschel
  • augenfreundliches Einblickverhalten – das Bild bleibt stets sichtbar, auch bei leichtem Schwanken des Kopfes oder des Fernrohrs
  • 5 Linsen in 3 Gruppen, d. h. helles, absolut randscharfes, geebnetes Bildfelt, richtig plazierte Austrittspupille
  • 35mm Brennweite, 7fach (MC) mehrschicht-vergütete Optik
Wichtiger Hinweis: Die letzten Modelle dieser Okulare werden für den Kauf zusammen mit dem Mark IV Großfeld Binokular zurückgehalten und sind daher nicht einzeln online erhältlich. Bitte fragen Sie bei Interesse nach.

Fragen zum Produkt

Ich habe einen Satz aus vier Eudiaskopischen Okularen, allerdings fehlen mir die Augenmuscheln dazu. Kann ich diese nachbestellen?
Ich habe auch Interesse an dem 35mm ED-Okular; das würde ich mitbestellen.
Weitere Okulare dieser Serie sind derzeit nicht verfügbar?
3
Frage von: Heiko Stelzer am 13.09.2016 12:12:00 | 2 Antwort(en)
Beschreibung

Details

Eudiaskopische Okulare von Baader Planetarium

Mit kratzfester Multivergütung nach Militärnorm MIL-C-48497 A

Baader eudiaskopische Okulare
 

Auf einer Ausstellung hat uns einst der Vertreter einer bekannten Okularmarke vorgeworfen: "Ihre 5-Linsigen Okulare sind doch gar keine richtigen Plössl-Okulare". Das ist vollkommen korrekt. Es ist ebenfalls richtig, dass eine höhere Linsenzahl zwangsläufig eine geringfügig niedrigere Bildfeldhelligkeit und mehr innere Reflexion nach sich zieht. Eine solche Argumentation führt sich jedoch selbst ad absurdum, denn sie würde bedeuten, dass dreilinsige Kellner- oder zweilinsige Huygens-Okulare besser sein müßten als die heutigen hochkorrigierten und mehr- schichtvergüteten Optiken (unsere Okulare sind jeweils 7-fach vergütet!).

Das einfache 4-Linsige Plössl-Okular - ganz gleich wie kostbar es es von außen aussieht - ist der Traum eines jeden Herstellers: Zwei gleiche achromatische Dubletts werden jeweils mit dem Kronglaselement nach innen montiert und ergeben ein wirklich hochwertiges Okular mit klangvollem Namen; d. h. preiswerte Herstellung, aber hoher Verkaufspreis.

Wir haben diese Okulare jedoch aus gutem Grund nie in unser Programm aufgenommen. Die Randschärfe ist zwar besser, als bei unseren 6-Linsigen, klassischen Erfle-Okularen, aber das Gesichtsfeld ist - bei gleicher Okularbrennweite - wesentlich kleiner und die Einblickposition ist oft unbequem und auf einen engen Bereich fixiert, so dass, trotz grundsätzlich hoher Qualität diese Okularkonstruktion nach unserer Meinung die bisherigen Ortho- und Erfle-Okulare nicht übertroffen hat. Unsere Okulare bilden einen grundsätzlich neuen Okulartyp, der die Vorteile der bisherigen 4-Linsigen Plössl-Okulare (Randschärfe, helles Bildfeld) mit dem großen Gesichtsfeld und dem augenfreundlichen Einblickverhalten der 6-Linsigen Erfle-Okulare vereint.

Erst die Einführung des fünften Elementes ermöglicht eine weitergehende Korrektur von Randunschärfe und chromatischer Aberration - und ergibt dazu noch eine bessere Bildfeldebnung! Darüber hinaus ist das Okular-Eigengesichtsfeld wesentlich größer, als bei den "einfachen" Plössl-Okularen. Vergleichen Sie bitte die gemessenen Daten des wahren Gesichtsfeldes, z. B. des 35 mm Okulares mit den Daten wesentlich langbrennweitigerer 1¼" Plössl-Okulare! Unser 35 mm Plössl-Okular erreicht fast das Gesichtsfeld (am C8 = 48' *) eines 2" 32 mm Erfle- Okulares (am C8 = 51' *) und ist somit die preiswerteste Alternative fürdas 2" System mit den bisherigen einfachen 2" Okularen (32 mm Erfle / 50mm Plössl u. a.). Ein wesentlich größeres Feld (C8 = 72'!) ergibt sich bei Verwendung unserer neuen 2" Okulare 40 mm Erfle und 60 mm Plössl. (* = aus den Okulardaten berechnet.)

Eine weitere Verbesserung, die sich durch geeignete Dimensionierung der 5. Linse einstellte, ist zugleich die wichtigste. Die Austrittspupille ist so positioniert, dass für das Auge bei jeder Okularbrennweite ein bequemer Einblick entsteht, das Auge hängt bei Okularen langer Brennweite nicht mehr im Leeren, bzw. muß man bei den kurzbrennweitigen Okularen nicht mehr "die Pupille auf das Glas pressen" (Kundenzitat!). Ein anderer Kunde kommt zu einem ähnlichen, nach unserer Meinung zum wichtigsten Urteil: Lutz Läpple/Arbeitsgemeinschaft Astrophotographie am Gymnasium Weingarten: "Seit ich anstatt des bisher benutzten 40 mm Weitwinkelokular eines bekannten Okularherstellers das von Ihnen vertriebene 40 mm Widefield einsetze, haben die Schüler meiner Astronomie-Grundkurse und die meist erwachsenen Teilnehmer meiner Volkshochschulkurse keine Probleme mehr, ihr Auge relativ zum Okular richtig zu plazieren. Sie finden sehr schnell die richtige, nicht »kritische« Position für das Auge und überblicken dann sofort das ganze Bildfeld - ganz im Gegensatz zu »früher«."

Wir haben unsere Okularserie sofort nach der Fertigstellung der Firma Celestron vorgestellt. Die Prüfung ist so positiv ausgefallen, dass Celestron seit September 1990 unsere eudiaskopischen Okulare unter dem Handelsnamen ULTIMA in den USA vertreibt (und natürlich auch wieder nach Deutschland exportiert) - ein besseres Qualitätszeugnis kann man sich kaum wünschen.

Okularwahl:

Die Auswahl des jeweils am besten geeigneten 2"-Okulares richtet sich nach dem Öffnungsverhältnis des Fernrohres, bzw. nach der resultierenden Größe der Austrittspupille (AP). Austrittspupillendurchmesser über 6,5mm sind nach unserer Erfahrung nicht sinnvoll - die nutzbare Fernrohröffnung - und damit die Auflösung (!) werden verringert. Falls der ständige Beobachtungsort nicht völlig frei von Streulicht ist, tritt keine völlige Dunkeladaption des Auges (volle Pupillenöffnung, Bildung von zusätzlichem Sehpurpur) ein. Eine weitere Verringerung der Austrittspupille des Okulares auf ca. 4 mm ist hier empfehlenswert.

Für alle Schmidt-Cassegrain-Teleskope bzw. Geräte mit Offnungsverhältnissen von f/6 - f/12 ist daher unser 7-Iinsiges 2"-Erfle-Weitwinkel-Okular (AP am C 8 = 4 mm) ideal geeignet und dies wird in den Testberichten besonders herausgestellt! Dieses Okular liefert ein großes, lichtstarkes Gesichtsfeld bei gleichzeitig hoher Vergrößerung. Es entsteht dadurch der visuelle Eindruck räumlichen Sehens, der sich in ähnlicher Weise auch mit unserem Binokular-Ansatz (bei höheren Vergrößerungen/Mond- und Planetenbeobachtung) einstellt, nämlich mitten im Bildfeld zu stehen". Für Teleskope mit Öffnungsverhältnissen ab f/10 - f/15 ist wiederum das 60mm eudiaskopische Plössl- Okular am besten geeignet und das 80 mm eudiaskopische Plössl wird vielen Besitzern langbrennweitiger Refraktoren oder Schiefspieglern die Möglichkeit bieten, "ihren" Himmel ganz neu kennenzulernen.

Blendschutz / Brauenauflage

Bei den einfachen, 4-Linsigen 2"- Plössl-Okularen wird es als unabänderlich hingenommen, dass das Auge vor dem Okular im Leeren schwebt! Nicht nur aus diesem Grund geht bei diesen Plössl-Konstruktionen mit jeder Körperbewegung die richtige Einblickposition verloren und die Augenpupille kann sich nicht dunkel adaptieren. Bei der Konstruktion unserer Okulare war daher unsere erste Anforderung, dass sowohl für Normalsichtige, als auch für Brillenträger eine Seitenlichtblende und Augenbrauenauflage geschaffen wird. Die Lösung ist aufwendig ausgefallen! Für das 80-mm-Plössl-Okular bieten wir zwei unterschiedlich hohe Seitenlichtblenden an. Bei dem 40-mm-Erfle- und dem 60-mm-Plössl-Okular war ein bequemer Einblick bereits mit einer Blende möglich. Brillenträger können diesen Seitenlichtschutz abnehmen und haben eine Auflage an der augenseitigen Linsenfassung. Das Resultat ist u. a. ein "entspanntes Sehen" - ein Effekt, der gleichermaßen in allen Kundenurteilen zum Ausdruck kommt.

  • 7fach (MC) mehrschicht-vergütete Optik
  • augenfreundliches Einblickverhalten – das Bild bleibt stets sichtbar, auch bei leichtem Schwanken des Kopfes oder des Fernrohrs
  • erhöhte Brauenauflage – das Auge schwebt nicht im Leeren! Für Brillenträger hervorragend geeignet
  • 5 Linsen in 3 Gruppen, d. h. helles, absolut randscharfes, geebnetes Bildfelt, richtig plazierte Austrittspupille
  • 1¼" Steckhülsendurchmesser, alle Okulare von 7,5 bis 30mm Brennweite sind homofokal (d. h. kein Nachfokussieren beim Okularwechsel)
  • mattschwarz verchromte Fassungen – d. h. keine störenden Lichtreflexe
  • wesentlich größeres Gesichtsfeld als bei 4-Linsigen Plössl-Okularen gleicher Brennweite (bzw. gleicher Vergrößerung)
  • abnehmbare Gummiaugenmuschel für optimale Dunkeladaption und gegen "Kälteschock"
Technische Daten

Zusatzinformation

Hersteller Baader Planetarium
Artikelnummer (#) 2404105
Gewicht (kg) 0.219
Brennweite 35 mm
Gesichtsfeld 45,6°
Feldblende Durchmesser 29 mm
Anzahl der Linsenelemente 5
Anzahl der Linsengruppen 3
Vergütung (Entspiegelung) Mehrfach-vergütet (MC)
Parfocal Eyepieces No
Staubschutzkappen 1¼" Staubschutzkappe (31,8mm)
Augenmuscheln geflügelte Augenmuschel (1¼")
Optimiert für Öffnungsverhältnis f/12, f/10, f/8
Anti-Rutsch-Sicherung Classic Undercut
Okularreihe Eudiaskopisch
Steckmaß (Zoll) 1¼"
Optische Bauart Plössl
Spezialität Keine Spezialität (Standard Okular)
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