BAADER APO 95/560 CaF2 Travel Companion

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BAADER APO 95/560 CaF2 Travel Companion

# 2300095

3.850,00 €
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  • Baader Travel Companion - ein echter 95 mm Fluorit-Apochromat in kompakter Bauweise – der perfekte Reisebegleiter. Made in Germany
  • Gewicht 3.1 kg, 150mm Backfokus inkl. 2" Baader Diamond Steeltrack-Okularauszug
  • 1¼" Reduzierstück und ein herausnehmbares Tubusstück mit 60mm Länge, zur Erweiterung des Backfokus auf 210 mm binotaugliche Länge
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Beschreibung

Details

Der Baader APO 95/560 CaF2 Travel Companion ist ein echter Fluorit-Apochromat – in kompakter Bauweise

Der Markt ist übersättigt mit kompromissbehafteten, sog. APOs mit ED-(Fluorid-)Gläsern, die bereits zu sehr moderaten Preisen erhältlich sind. Entgegen dieses Trends haben wir versucht, alle Errungenschaften der Optik- und Mechanikentwicklung der letzten 30 Jahre in die Konstruktion unserer Triplet-Objektive einfließen zu lassen um ein bestmögliches Reisegerät zu entwickeln welches höchsten Anforderungen gerecht wird. Dabei führt kein Weg um die Wahl von Fluorit als Mittenelement herum. ED-Gläser haben konstruktive Vorteile gegenüber normalem Glas. Die Brechungseigenschaften sind denen des Fluorit durchaus ähnlich, dennoch handelt es sich dabei um eine Glasschmelze mit durchgepresstem Fluor-Gas jedoch nicht um ein gewachsenes oder gezüchtetes monokristallines Material. Ein echtes Fluorit-Kristall ermöglicht um Welten bessere Farbkorrektur. Wer jemals durch einen echten Fluorit-Apochromaten schauen konnte wird die "kristallklare", weiße Abbildung stets erinnern. Nicht zu vernachlässigen ist dabei die Transmission, wobei Fluorit dem ED-Glas ebenfalls deutlich überlegen ist. Während Glas und ED-Glas (Fluorid) noch immer minimal Streulicht produzieren, ist bei einem Fluorit-Element keinerlei Streulicht zu entdecken. Am eindrucksvollsten lässt sich dies mit einem grünen Laser demonstrieren. Der energiereiche grüne Strahl ist beim Durchgang durch alle Glassubstrate deutlich als Strahl sichtbar - ausschließlich nicht beim Weg durch das Fluorit, da bleibt der Laserstrahl unsichtbar.

Wir haben fast 15 Jahre Entwicklungszeit benötigt und sind nun in der Lage, diese einzig echten Triplet-Apochromaten in Kleinst-Serien zu produzieren. Wir sind sehr froh über die bisherige durchweg positive Resonanz. Die bezeichnendste Aussage dazu ist bislang:

Die Optik ist perfekt - Farbe ist nicht feststellbar. Irgendwelche Fehlerarten habe ich gleich gar nicht angefangen zu suchen. (Dr. Ing. Martin Schäfer, 2014)

Derzeit ist die Nachfrage weit höher als wir jemals produzieren können. Wir freuen uns über jede Anfrage, bitten jedoch um Verständnis, dass wir dieses Produkt mit sehr langen Lieferzeiten einführen müssen, da es bereits einen überraschenden Bekanntheitsgrad erlangt hat. Grund war wohl ein Testbericht im ATT-Magazin (Astronomy Technology Today) in USA.

TECHNISCHE DATEN: Baader APO 95/560 CaF2 Travel Companion
Objektiv Triplet Objektiv, Ölgefügt, Calzium Fluorit Mittelelement. Mehrfachvergütet
Freie Öffnung 95 mm
Brennweite 560 mm
Öffnungsverhältnis 5.9
Theor. Auflösungsvermögen 1.2 Bogensekunden
Tubusgewicht (ohne Rohrschellen) 3.1kg
Backfokus 150 mm (210 mm ohne Verlängerung)
Blendensystem Rippenblenden im Tubus
OAZ Verlängerung (abschraubbar) 60 mm
Tubuslänge inkl. OAZ und ausgef. Taukappe 540 mm
Tubuslänge für Transport eingef. Taukappe 455 mm

Warum Ölfügung:

Die ersten erfolgreichen Versuche zur Ölfügung eines dreilinsigen Objektivs werden Herrn Wolfgang Busch aus Ahrensburg zugeschrieben, der darüber noch zu DDR-Zeiten in regem Kontakt mit Carl Zeiss Jena stand. Bereits damals war die Technik den üblichen Fügemethoden wie Luftspalt oder Kittung weit überlegen. Jedoch ergab sich der Nachteil dass das Fügemedium aufgrund unzureichender synthetischer Öle und vielen anderen Randbedingungen nicht im Fügespalt verblieb und die Optik unter Umständen ausfrieren oder austrocknen konnte. Ehe das erste APQ-Objektiv angeboten wurde, hatte Zeiss in Jena mehr als zehn Jahre lang an dieser Technologie geforscht um diese grundlegende Problematik in den Griff zu bekommen. Und außer Zeiss hatten es nur die Firmen Astro-Physics und TEC geschafft, langzeitstabile Ölfügungen herzustellen. Es erfordert in der Tat einige Kunstgriffe, um das ÖL (sofern man es noch so nennen kann) im Fügespalt zu halten - auch bei starken Temperaturwechseln und über sehr lange Zeit. Aber mit eben der notwendigen Handwerkskunst und Geduld gelingt dies ohne weiteres.

Dennoch hält sich erstaunlicherweise hartnäckig die Meinung, dass eine Ölfügung besonders alterungsanfällig sei. Das ist sicher alles wahr wenn man die Technologie nicht beherrscht, aber dennoch wollen wir eine Auflistung der negativen und positiven Eigenschaften der Ölfügung anstellen, die unserer Ansicht nach für sich spricht.

Ölgefügte Objektive aus unserer Fertigung:

  • müssen nicht mehr besonders vor Ölaustritt geschützt werden. Auch die waagerechte Lagerung stellt kein Problem dar. Einzig ein Temperaturschock ist zu vermeiden. Man trägt ein so wertvolles Gerät nicht einfach aus -25°C Kälte in ein warmes Wohnzimmer und verursacht einen Temperaturwechsel von 50 Grad im Objektiv. Temperaturwechsel bis 25° bleiben jedoch auch bei absoluten Langzeittests folgenlos. Wir verwenden in unserer Fertigung eine Tiefkühlkammer (cool chamber), um unsere Kuppelmaterialien, Elektromotore, Platinen - aber auch Objektive - bei Minustemperaturen bis -86°C auf Betriebssicherheit und einwandfreie Funktion im Extrembetrieb prüfen zu können. Unsere TC-Fluorit-Objektive sind bis -50°C langzeitgetestet. Ölaustritt ist eines der wenigen Probleme die bei Zeiss, bei Astro-Physics und bei TEC gelegentlich vorkommen - und auch bei unseren Objektiven vorkommen werden. Allerdings ausschließlich dann wenn sie falsch behandelt worden sind. Hier arbeiten jedoch erfahrene Optiker mit mehrjähriger Ausbildung bei Carl Zeiss Jena. Seit zwanzig Jahren werden hier im Hause Objektive von Astro Physics/TEC und Zeiss neu gefügt - schnell und problemlos. Die Vorteile der Ölfügung überwiegen daher aus unserer Sicht bei weitem das eventuelle Risiko. Wir sind darauf eingerichtet diese Arbeiten auszuführen. Unser Betrieb existiert seit fast 50 Jahren - nunmehr in der dritten Generation.
  • müssen in der Fassung "klappern"! Dies ist kein Nachteil oder Fehler. Das "Klappern" bezieht sich auf einen Spalt zwischen Vorschraubring und Linse im Bereich weniger Micron, der dazu dient zu verhindern, dass auf die Fluorit-Mittellinse Druck ausgeübt wird und diese dadurch optische Einbußen erleidet, bzw. verspannt wird. Bei unseren Fassungskonstruktionen kann dieses "Klappern" keinen Shift des Bildes auf dem Chip zur Folge haben. Es ist kontruktiv so vorgesehen und ausreichend eng toleriert, um selbst höchsten Anforderungen in der Astrofotografie gerecht zu werden.
  • sind hervorragend geeignet, um Sonnenbobachtung - auch bzw. besonders mit unserem keramischen Herschelprisma - zu betreiben. Die Ölfügung nimmt keinen Schaden und degradiert nicht durch lange Nutzung (= UV-Einstrahlung). Es ist kein "Öl" das wir verwenden. Carl Zeiss hatte ein Jahrzent an Entwicklungskosten in die Komposition des Fügemediums gesteckt das heute in diese Objektive eingebaut ist - und hatte diese Objektive mit 30 Jahren Langzeitgarantie ausgestattet die wir heute vertragsgemäß für Zeiss erfüllen.
  • temperieren dramatisch schneller aus als luftspaltgefügte Objektive. Jeder Luftspalt wirkt als Isolator und schirmt im Falle eines Triplets die Mittellinse beidseitig ab. Daher braucht ein luftspaltgefügtes Objektiv wesentlich länger um das thermische Gleichgewicht zu erreichen als ein kompakter Glasblock (= ein ölgefügtes Objektiv). Bei beständig wechselnder Temperatur wird ein Luftspalt-Objektiv nie seine volle Leistungsfähigkeit erreichen, weil die Linsenradien in ständiger Anpassung begriffen sind und nicht die Bedingungen der ursprünglichen Optikrechnung erfüllen. Was im Labor perfekt funktioniert hat wird das am Himmel nicht tun. Ein ölgefügtes Objektiv ist dagegen fokusstabil und bestens für Langzeitbelichtungen geeignet.
  • sind wunderbar geschützt vor Pilzbefall und Alterung der inneren Glasflächen, weil sämtliche Innenflächen durch das Öl dauerhaft versiegelt sind. Ein luftspaltgefügtes Objektiv "atmet". Mit jedem Temperaturwechsel wird die zwischen den Linsen erwärmte Luft ausgepresst und später kühle Luft wieder angesaugt. Auf diese Weise sammeln sich im Laufe der Jahre zwischen den Linsen Feuchtigkeit und Keime an (Feuchtigkeit kann nämlich nicht mehr entweichen...). Daher ist die Vergütung der Innenflächen erheblicher Alterung ausgesetzt und kann - besonders bei falscher Lagerung - regelrecht vergammeln. Diese größte Gefahr für ein Objektiv ist bei einer Ölfügung auf Jahrzehnte vermieden.
  • haben drastisch höhere Transmission. An jedem Übergang des Lichtes von Luft zu Glas und von Glas zu Luft verliert das Licht an Intensität. Selbst durch aufwändigste Beschichtungen kann kein völlig verlustloser Übergang gewährleistet werden. Bei luftspaltgefügten Objektiven muss das Licht 6 Übergänge von einem Medium in das andere vollziehen. Bei ölgefügten Objektiven sind es derer nur zwei, jeweils bei Ein- und Austritt aus dem Glasblock. Anwendungstechnisch ist ein ölgefügtes Triplet daher als ein einziger Glasblock zu betrachten.
  • sind justagestabil und schockgeschützt - da nicht jede Linse aufwändig einzeln gehalten und justiert werden muss. Das Linsenpaket ist durch die starke Adhäsion des Öls fest miteinander verbunden und muss nur insgesamt vor seitlichem Verrutschen geschützt werden. Unsere temperaturkompensierende Fassungstechnologie ist in jahrelanger Erprobung ausgereift. Der bei Luftspalt-Objektiven gefürchtete Fokusshift (Änderung der Linsenradien und Änderung der Linsenabstände) tritt daher in viel geringerer Form und nur bei sehr starker Temperaturänderung auf.
  • haben ein echtes Mittelelement aus künstlich gezüchtetem Calziumfluorit (CaF2) von höchster Qualität. Es ist kein Luxus, so ein Objektiv mittels eines starken Lasers zu durchleuchten und sich daran zu freuen, dass man keinerlei Streulicht sieht. Der Vergleichstest mit einem Normalobjektiv lässt den großen Unterschied in der Brillianz des Bildes im Okular sofort verständlich werden. Wer den Unterschied zwischen "Fluorit" und "Fluorid" nicht kennt, kann auch den Gewinn an Klarheit des Bildes nicht ermessen. Seit Jahrzehnten hält sich der Mythos eines echten Zeiss-APQ Fluorit-Objektivs. Alles was man sieht wirkt "irgendwie" brillianter, "schöner" als durch jedes andere Objektiv. Der simple Grund ist das echte FLUORIT = CaF2 - ein monokristallines Material. Fluorid (mit "d") ist dagegen die werbetechnisch raffinierte Umschreibung für einfaches ED-Glas - damit kann man den zeisschen "Brillianz-Effekt" nicht erzeugen.

Unser Fazit:

die Ölfügung ist die beste uns bekannte Methode zur Fassung von astronomischen Triplet-Objektiven - und zum verlässlichen Langzeitzschutz des empfindlichen CaF2-Kristalls. Sie ist extrem aufwändig und erfordert große Materialkenntnis - der ursächliche Grund, warum diese Fügemethode nur noch von kleinen Manufakturen mit großer optischer Erfahrung und eigener Fertigung angeboten wird.

Technische Daten

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Hersteller Baader Planetarium
Artikelnummer (#) 2300095
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357-12-2016 09:28
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Definitiv
CaF2 Baader APO Qualität ist 1+
Als ich von Herrn Johannes Baader einen APO 95 CaF2 gezeigt bekam, war ich überrascht über die kompakte Abmessung, wunderschöne Verarbeitung und das gefühlte Gewicht von nur 2,5-3kg! CaF2 ist bekannt für die sehr gute Farbkorrektur. Daher dachte ich mir es wäre schön einen Test damit zu machen. Herr Baader sagte mir darauf, das die Lieferzeit ca. 6 Monate ist. Es gäbe einen APO aus dem letzten Run, den ich sofort für Tests haben könnte. Der Nachteil, dieser hat einen kleinen Kratzer auf einer der hinteren Linsen.... ich hatte meine Bedenken. Johannes Baader sagte, es werde sich nicht negativ auf die Abbildung auswirken und es wäre ein so gutes Gerät, das es schade wäre es wegen eines kosmetischen Mangels nicht zu nutzen. Er sollte Recht behalten...

Auch der „kleine“ Auszug am APO95 (Baader 2" Diamond Steel Track) machte mir zuerst Bedenken. Da ich die D810A (Vollformat) verwenden wollte, oder eine SBIG STXL 11002 mit FW8G, oder eine FLI ML16200 + CFW-2-7… Da wird die Ausleuchtung nicht genügen - oder? Aber für einen Test sollte es wohl schon reichen (schnell wurde ich eines Besseren belehrt, siehe weiter unten). Damit das mit Vollformat wirklich funktioniert erhielt ich noch einen ersten Prototypen des Baader Field Flattener dazu, der in M68 Durchmesser gefertigt wurde. Das war ideal für mich, da ich schon alles im Baader M68 System hatte. Dadurch war der Abstand auf exakt 76,2mm zu erreichen - ganz wichtig! Desweiteren erhielt ich noch dazu die brandneue M68 VariLock - ähnlich der neuen UFC S70 VariLock Klemme. Diese war nach den kontern wie ein Stück! Genial! Mit all diesen kleinen Hilfsmitteln war für mich schnell klar, ja ich möchte dieses Instrument unbedingt testen. Zum Glück fand mein Anliegen Anklang, somit konnte ich bald den Baader APO bei mir erproben.

Ich habe das Safety Herschel Prisma schon lange an einem guten Apo verwenden wollen, und zum C14 EHD mir einige Morpheus Okulare gekauft. Damit werde ich starten, dachte ich mir - der erste Blick geht zur Sonne! Es war der Zeitraum um den Merkur Transit und ich sah die Sonne wunderschön, extrem feine Strukturen (auch die Granulation), das machte Spaß! Um das ganze fotografisch festzuhalten habe ich abwechselnd das 14mm, 12,5mm und 6,5mm angesetzt, auf ND 3.0 umgebaut und eine Nikon Df mit Vollformat Sensor verwendet! Bis auf das grüne Farbe die durch den Solar Continuum entsteht (daran musste ich mich gewöhnen!) machte es einfach Spaß. Bei einem passenden Moment mit gutem Seeing kamen sehr feine Bilder raus im Vollformat. Die Sonne im Photoshop eingefärbt und das war es.

Visuelle Beobachtung am APO? das bleibt sehr lange in Erinnerung, da ich auch den FSQ 106 EDX mein Eigen nannte konnte ich es bewerten und vergleichen. Schärfe und Kontrastleistung der 95mm Öffnung sind sehr gut und überraschen jedes Mal aufs neue! Am Mond mit 560mm und Nikon D810A sind schon feinste Details sichtbar, Auflösung sehr gut! Mit meinen sehr guten Zenitspiegel (BBHS) und dem 14mm - 6,5mm Morpheus kann eine schöne Reise beginnen - die Objekte der Messier Liste im Sommer … M13 mit dem 6,5mm war mein Favorit und einmal eine Stern Bedeckung durch den Mond in der Dämmerung, wo die nicht beleuchtete Seite des Mondes noch in der Dämmerung verborgen (unsichtbar) war - so extrem feine Sterne machen viel Freude! Der Mond gegenüber dem Himmelshintergrund (ohne Dunst, Schleier) zeigt einen Kontrast der einfach am Besten damit zu beschreiben ist: Schwarz wie die Nacht!

Als dann die Nacht kam, nahm ich für die ersten Deepsky Aufnahmen meine Nikon D810A als Kamera, denn wenn der APO 95 + BFF diesen Test mit den nur 4,75mü kleinen Pixel über 43mm diagonale besteht, dann hat er in meinen Augen gewonnen. Ich machte in der Dämmerung meine ersten Sky Flats und konnte sehen, dass der Abfall bis in die Bildecken moderat war, also gefühlt sollte es passen. D.h: den Test der Ausleuchtung hatte der APO + BFF + Auszug soweit bestanden. Der Auszug wurde in der Realität oft verwendet von +30°C bis - 10°C:
Ich persönlich finde den Diamond Steeltrack Okularauszug sehr präzise und mechanisch sehr gut. Die Klemmungen (leicht angezogen!) halten den Auszug in Position (auch schwere Kameras) und hatten keinerlei Verkippung durch Klemmung zur Folge. Auch die STXL11002 und FW8G machte ihm keine Sorgen / Probleme

Ich denke es ist richtig ein Bild sagt mehr als 1000 Worte… M42, IC 434, ICC 447, NGC7000 + IC5070, NGC6960, M101, M45, M13, IC59-IC63 mit APO95 (nur zwei davon habe ich hier angehängt, weitere Bilder kann ich auf Nachfrage gerne ergänzen).

Mein Fazit: Der APO ist kleiner als andere Geräte bei einer ähnlichen Öffnung (optisch - direkt im Vergleich fällt es extrem auf). Leichter als viele andere APO´s am Markt. Die Qualität über das ganze Feld bei 36,3MP ist 1+
Ob nun Visuelle Beobachtungen, HighRes Planeten Bilder, oder Mond (bei mir der Sonnefleck mit der 236M!) bis hin zur Vollformat DSLR sucht er seines Gleichen - CAF2 und eine Ölfügung ist der Weißheit letzter Schluß - wenn es richtig gemacht wird.
Durch die kleine Abmessung ist er auch Top für Astronomie Reisen geeignet wie von mir nächstes Jahr geplant. Ich will den APO nicht mehr zurück senden - aber dafür ist ja Weihnachten!
  • Verarbeitung, Qualität, Abbildungsleistung, einfach alles
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